Sonntag, 19. Mai 2019

La Cucina Run 5 km in Überlingen

Heute fand in Überlingen zum 5. Mal der Lake Estates Halbmarathon mit all seinen Läufen statt. Gisela, eine Freundin und Sportskollegin, wollte hier ihr Wettkampf-Debüt feiern und nahm am 5 km Lauf "La Cucina Run" teil. Spontan hatte ich mir vor ein paar Tagen dazu entschieden, sie als Tempomacher zu begleiten.


Noch gestern waren wir ja zusammen eine kleine Abschlußrunde vor dem Lauf unterwegs. Als ich zu Hause war, zufällig in meine Garmin schaute, Schock: die Uhr meinte, ich wäre in Höchtsform. Wie nice :)


Na unter den Umständen sollten die von Gisela gewünschten 30 Minuten Zielzeit doch kein Problem darstellen. Wie wir mit der Zielzeit auf der Strecke umgehen, hatten wir wie gesagt am Abend zuvor besprochen. Wir wollten schauen, wie wir loskommen, aber dann uns auf den ersten Kilometern auf eine 6er Pace einpendeln. Dann schauen, wie es läuft und ich steigere minimal das Tempo, Stück für Stück. Wir waren euphorisch zu Beginn des Laufes.....nicht zuletzt, weil das Wetter besser mitspielte, als ursprünglich vorhergesagt. Sonne pur! Das war toll!


Kurzfristig zu uns hat sich Anna gesellt, die Frau eines Läuferkollegen. Ihr Mann, der Jan, ist letzte Woche mit mir den 10er in Uhldingen gelaufen.


Sie fragte, ob sie sich dran klemmen dürfe. Für uns kein Problem, wir waren auf der Strecke eine nette Mädelsrunde. Kurz vorm Ende merkte ich, dass Anna noch Reserven mobilisieren konnte, Gisela aber schon sehr zu knabbern hatte. Also hab ich Anna los geschickt, weiter zu laufen, vor uns und das hat sie dann auch getan. Sehr gut hat sie das gemacht. Gisela aber auch! Für ihren ersten Lauf war das echt Spitze! Mit einer Durchschnittspace von 5:35 waren wir unterwegs und in nicht ganz 28 Minuten im Ziel.


Soll erfüllt würde ich sagen. Und alle waren glücklich. Gisela, Anna und auch ich, dass ich den Beiden behilflich sein konnte. Sie meinten, ohne mich an ihrer Seite hätten sie es nicht so gut geschafft. Das macht mich sehr glücklich, denn was gibt es besseres an Lohn, wie ein Lob.


Hier noch die Fakten für die beiden Mädels:

Gisela belegte von 109 Teilnehmern Platz 57, war 13. von 40 Frauen und  2. in ihrer Altersklasse W40 bei 10 Teilnehmerinnen. Zielzeit: 27:44

Anna ist als 54. ins Ziel, das heißt Platz 11 bei den Frauen und Platz 4 in ihrer AK W30 von 7 Teilnehmerinnen. Zielzeit: 27:26

Sehr gut ihr Zwei, Gratulation von mir für dieses tolle Ergebnis!

Samstag, 18. Mai 2019

Trainingswoche mit viel Sonne

Seit Uhldingen ist wieder fast eine Woche ins Land gegangen. Ich konnte einige kleine Trainingseinheiten absolvieren und dabei ein paar Neu-Läufer einsammeln.

Sonntag wollte ich es nach dem Lauf am Wochenende in Uhldingen ruhig angehen lassen und bin an meinem Ehrentag, dem Muttertag, ein paar lockere Meter getrabt. Dazu habe ich doch glatt den Lieblingsmensch eingeladen und mit auf die Reise genommen. 1/1 war die Devise, also 1 Minute laufen, eine Minute gehen und das mit 15 Wiederholungen. Spiel, Satz und Sieg würde ich sagen. Den Ehemann vom Sofa bekommen und ihn zum Muttertag so ein super Geschenk bereitet :)


Montag dann hatte sich Anita angekündigt. Sie ist eine Kollegin aus der Apotheke und hatte am Morgen dort mit mir gearbeitet. Wir kamen aufs Laufen und haben uns spontan für den Abend verabredet. Auch wieder eine Regenerationsrunde. Sie läuft schon ein wenig, aber auch noch nicht so umfangreich, daher sind wir 5 Minuten gelaufen und haben danach immer eine kurze Gehpause eingelegt.


Dienstag Ruhetag! Mittwoch hatten wir Hochzeitstag, da habe ich auch nochmal eine Laufpause eingelegt. Da war ein tolles Abendessen zu zaubern wichtiger. Aber dafür bin ich dann am Donnerstag früh gelaufen, spontan mit dem Ehemann. Auch wieder 1/1 und mit 15 Wiederholungen, das Tempo in der Laufminute aber ein wenig angezogen. Er soll sich ja schließlich entwickeln ;-)


Immerhin, wir sind ein wenig weiter gekommen in derselben Zeit.

Am Freitag früh war ich wieder mal bei Franz, etwas für die Muskeln tun. Schön war es, wie immer eben. Tolle Truppe, super Trainer! Kann ich jedem nur empfehlen, Training in der freien Natur macht so viel positives. Um die Mittagszeit hatte ich noch ein klitzekleines 30 Minütiges Zeitfenster. Also was tut man da? Klar, laufen. Also los...........4 km im langfristig angestrebten HM-Wettkampftempo.


Ja, da muss ich wohl noch viel üben und weiter dranbleiben, aber egal, der Weg ist wohl bekanntlich das Ziel. Wird schon, Geduld.

Heute dann nach der Arbeit eine kleine Runde 1/1 mit 20 Wiederholungen mit Milan. Und wieder ein kleines Stück schneller unterwegs gewesen. Ich mache mit ihm bewusst keine großen Sprünge, er soll ja seinen Körper langsam an die Belastung gewöhnen. Anders würde ich ihn nur verheizen. Das ist nicht zielführend, so viel haben wir beide inzwischen dazugelernt. Schön war es jedenfalls, Sonne pur, fast schon wieder zu warm, war sehr schwül. Daher hatten wir auch beide eine kleine Trinkreserve dabei. War nötig, trotz der kurzen Distanz. Trinken lernen ist ebenso wichtig wie andere Grundlagen fürs Lauftraining. Mini kleine Schlückchen immer wieder zwischendurch sind besser, als am Ende nach Hause zu kommen und einen halben Liter in sich rein zu kippen. Da transportiert der Körper die Hälfte direkt ungenutzt wieder nach draußen.


Später noch eine kleine und ruhige Laufeinheit mit Gisela. Ich hoffe, das Wetter hält bis heute Abend noch, soll ja zum regnen kommen. Gewittrig sah es jedenfalls schon vorhin aus.

Morgen dann laufe ich mit und für Gisela die 5 km beim Lake-Estate-Halbmarathon in Überlingen. Ich diene nur der Orientierung, der Geschwindigkeit wegen. Ich bin quasi die Karotte für Gisela, der sie immer hinterher läuft, um letztlich reinbeissen zu können (oh je, hoffentlich tut sie das am Ende nicht, bibber bibber). Ich freu mich schon drauf, der erste Wettkampf für sie und ich bin mir sicher, der wird super enden für Gisela, mit einem persönlichen Erfolg. Sie strebt die 30 Minuten Zielzeit an, das werden wir schaffen!

Montag, 13. Mai 2019

Pfahlbauten 10er in Uhldingen am 11. Mai 2019

Wie im letzten Jahr habe ich auch in diesem Jahr den 10 km Wettkampf in Uhldingen bestritten. Ursprünglich war der Halbmarathon geplant, aber aufgrund meiner gesundheitlichen Defizite habe ich mich hier gegen einen weiteren langen Lauf so kurz nach Freiburg entschieden und das war auch gut so.

Freitagabend war ich mit Marie schon in Uhldingen, um die Startunterlagen abzuholen.


Vom Parkplatz am Reptilienhaus sind wir in Richtung See gelaufen, alle Unterlagen abzuholen. Schon da war der Weg zum Start/Ziel Bereich gut für alle ausgeschildert.


Die Abholung der Unterlagen ging wie immer reibungslos und ohne großes Anstehen von Statten. Und da man dann eh schon am See ist, kann man noch ein wenig relaxen und die Zeit genießen.


Marie konnte noch kurz auf den Spielplatz, da dieser direkt neben der Startnummernausgabe ist.



Ebenfalls schon am Werden war der Aufbau des Zeltes. Hier gab es am Wettkampftag neben der Taschenaufbewahrung auch die Möglichkeit, Kaffee und Kuchen zu genießen.


Viele freiwillige Helfer waren hier zu Gange. Ein riesiges DANKE an all diese Menschen, die immer wieder solche großartigen Läufe unterstützen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit und so uns Läufern ein unvergessliches Lauferlebnis bescheren. Ohne euch gäbe es solche Veranstaltungen nicht. Auch die vielen Helfer am Wettkampftag auf der Strecke, die bei Wind und Wetter stehen, Getränke reichen, anfeuern, aufpassen - ganz großer Dank!

Am Samstag dann war das Wetter nicht mehr ganz so schön, wie am Abend zuvor. Es schüttete, als Milan, Marie und ich auf dem Parkplatz ankamen. Zum Glück hatte ich gedrängt, dass wir früh genug losfahren und so konnten wir bequem auf dem befestigten Teil des Parkplatzes am Reptilienhaus parken. Kostenfrei, die Parkgebühr ist wie jedes Jahr im Startpreis enthalten, ebenso eine Portion Nudeln mit Soße.

Zum Start selbst hörte der Regen dann auf und so konnte man den Lauf genießen. Es war nicht zu warm, nicht zu kalt und vor allem trocken. Schönes und perfektes Laufwetter würde ich sagen. Aber eine Schlammschlacht an manchen Stellen.

Getroffen hatte ich neben Franz auch noch Jan. Den hatte ich mehr oder weniger zum Lauf überredet, als Vorbereitung für kommenden Sonntag in Überlingen. Da will Jan den Halbmarathon bewältigen. Gelaufen bin ich die (knapp) 10 km dann in 48 Minuten, somit eine Pace von 5:11.


Da will ich mal  nicht meckern, da bin ich doch mal ganz zufrieden, obwohl es doch ein wenig ärgerlich ist, dass ich damit um 21 Sekunden!! den Platz drei meiner Altersklasse verpasst habe.


Aber, es ist oft, wie es ist. Eine war eben einen Tacken schneller. Mehr als die 21 Sekunden Rückstand zur Dritten ärgerte mich, dass die Strecke um 600 Meter zu kurz war für einen 10er. Ich hätte die 10 gerne voll gehabt. Aber auch daran kann ich leider nichts ändern, das war dem Umstand der riesigen Baustelle am See geschuldet und sicher kurzfristig für die Organisatoren nicht hin zu bekommen.


Also freuen wir uns über die tolle Zeit und beschweren uns nicht über dies und jenes! Und hier zusammengefasst nochmal die Fakten zu den Platzierungen:

Platz 88 von 302 gesamten Finishern beim 10er
Platz 14 von 124 Frauen, die ins Ziel kamen
Platz 4 von 31 in meiner Altersklasse W40


Die Strecke an sich ist sehr schön, hat ein wenig Anspruch mit etwas Höhe und abwechslungs-reichem Boden. Asphalt, Split und Waldboden, Wiese und Acker - alles dabei. Sonne und Wolken, Trocken und Pfützen - auch hier gab es nichts, was fehlte :)


Ich glaube, wenn es terminlich im kommenden Jahr passt, bin ich beim Lauf wieder mit dabei. Beim 10er oder vielleicht sogar beim Halbmarathon, der noch vorbei am Schloß Salem und dem Affenberg führt.

Sommer, Sonne, Sonnenschein?

JA, ich glaube, das war die letzten Wochen gegeben, bevor das Aprilwetter begann. Aber he, egal, die Natur kann es gut gebrauchen, uns Läufern ist das egal. Die Luft ist sowieso bei solchem Wetter viel besser, es läuft sich angenehmer.

Letzten Montag konnte ich abends noch eine kleine Runde drehen. Nicht all zu viel, waren ja noch die 14 km in den Beinen vom Sonntag und mein Körper braucht derzeit die Regeneration noch sehr.


Dennoch lief es vom Tempo sehr gut und die HF war auch gut gebändigt mit am Start.

Mittwoch hatte ich dann mit Gisela und Jan ein Date vereinbart. Wir wollten alle zusammen im Stadion ein Intervalltraining absolvieren. Da es die beiden anderen noch nie gemacht hatten, habe ich ihnen hier mal meinen Weg gezeigt, so ein Training anzugehen. Vorab kurzes Lauf-ABC mit Gisela und dann ging es auch los. Ich konnte 6 x 400 Meter mit je 400 Meter langsamen Lauf dazwischen absolvieren.


Donnerstag dann nochmal am Abend eine Runde mit Gisela. Langsam, um sie nicht zu verheizen. Dabei bot sich uns ein richtig schönes Landschaftsbild. Durch das wechselhafte Wetter ein traumhaft schöner Regenbogen am Horizont.


Wir hatten an dem Abend Glück und konnten so trockenen Fußes ins Ziel gelangen. Wir haben eine sonnige Lücke genutzt.

Sonntag, 12. Mai 2019

Laufend Gutes tun!

Werbung - für eine gute Sache, aus Überzeugung und ohne Bezahlung!

Am 5. Mai war es wieder so weit und es startete der "Wings for life world run". Auf der ganzen Welt setzen sich um 13 Uhr unserer Zeit Menschen in Bewegung und laufen für den guten Zweck. Wer sich dafür interessiert, was genau hinter dem Event steckt, kann das HIER nachlesen. Ich wollte in diesem Jahr auch teilnehmen, konnte aber dafür nicht extra nach München fahren. Glücklicherweise hatte sich hier für mich ein App-Run aufgetan. Also fix angemeldet und der Gruppe beigetreten. Die Startnummer bekam ich dann direkt auch zugeteilt und geschickt, als PDF.


Danach habe ich mich mit einem aus der Gruppe in Verbindung gesetzt und nachgefragt, ob wir alle gemeinsam laufen sollen. Gesagt getan und so ergab es sich, dass aus der 16-köpfigen App-Gruppe 8 Läufer zusammen liefen.


Wir hatten viel Freude bei diesem Lauf und konnten so eine Strecke von knapp 14 km zurücklegen am Ende, bis uns das Catcher Car einholte.


Die Strecke haben die Mädels, die den App-Run organisierten, vorgegeben. Diese verlief von Pfullendorf über den Neidlingwald wieder zurück. Wir haben geschaut, dass der Wald nicht zu dicht wurde, da sonst der GPS-Empfang nicht immer gewährleistet ist und es unter Umständen Probleme mit der App gibt. Diese wurde ja mit Beginn des Laufes um Punkt 13 Uhr gestartet. Eine halbe Stunde später setzte sich virtuell das Catcher-Car in Bewegung und verfolgte uns.


Das Wetter hielt auch super, sah es doch am Morgen eher nicht so aus. Fürs Laufen war es dann perfekt, nicht zu warm, windstiller als erwartet und regenfrei. So soll es sein! Als Gruppe haben wir knapp 500 Eur für den guten Zweck zusammen bekommen. Jeder Teilnehmer hatte eine Mindest-Startgebühr von 20 Eur, nach Oben keine Grenze.

Es ist ein gutes Gefühl, so einfach etwas Gutes zu tun und für die zu laufen, die es leider nicht können. Insgesamt ist, so meine ich gelesen zu haben, ein Betrag von sage und schreibe 3,5 Mio Euro zusammen gekommen. Toll! Schön zu sehen, dass dieser Sport so viele Menschen auf einen Schlag sich in Bewegung setzen lässt, für eine gute Sache, für die Forschung, damit irgendwann auch Querschnittslähmung heilbar ist.

Im kommenden Jahr möchte ich gerne nach München und hoffe, dass sich mir diese Möglichkeit bieten wird.

Zum Schluss die Fakten zu meinem Ergebnis auf einen Blick:

Gesamt Platz 34.494 von 81.111 Finishern und über 120.000 gemeldeten Personen weltweit

bei den Damen wurde es Platz 9.949 von 37.659 weiblichen Finisherinnen

und in meiner Altersklasse F40 wurde ich Platz 1.419 von 4.514 Finisherinnen



Mittwoch, 1. Mai 2019

Das neue Faszien-Stretching


Werbung – Alle Verlinkungen im Text sind KEINE Affiliate Links!




(Quelle: riva Verlag)


Suzanne Wylde
März 2019
Softcover, 304 Seiten
Vertrieb: riva Verlag
ISBN: 978-3-7423-0258-8
(UVP) € 19,99 [D] 


Zur Autorin:

Suzanne Wylde begann bereits in ihrer frühen Jugend, sich für Tai Chi zu interessieren. Die Praxis dieser Technik brachte sie später zur fernöstlichen Heilkunde und nach Abschluss des fünfjährigen Studiums schließlich zur traditionellen chinesischen Medizin.

In ihrer Tätigkeit im Krankenhaus behandelte sie viele verletzte Sportler und gründete letztlich nach mehr als 10 Jahren Praxiserfahrung das Label Moving Stretch®.


Inhalt:


Im Buch erwarten den Leser nach einem Vorwort und vor dem Anhang 13 Kapitel. Auf fast 300 Seiten wird die Moving-Stretch®-Methode ausführlich erklärt.


Rezension:

„Das Wunderbare an dieser Art des Stretchings ist, dass neben der Beweglichkeit auch die Kraft zunimmt.“

Ist das nicht unser aller Traum? Kraft und Beweglichkeit zugleich erlangen? Ihr denkt, das geht nicht? Falsch gedacht. Mit der Moving-Stretch®-Methode von Suzanne wird das Stretching gegen einen Widerstand gearbeitet. Der Widerstand entsteht, indem man die Muskeln anspannt. Hilfsmittel wie Widerstandsbänder müssen dazu nicht verwendet werden. Moving Stretches wirken direkt auf die Faszien und lösen damit Spannungen im Körper. Was Faszien sind, wird direkt in Kapitel 2 erklärt und gezeigt.


Stretching gegen Widerstand ist einzigartig und neu. Keine andere Stretching-Methode nutzt den muskulären Widerstand in dem Umfang, wie die Methode von Suzanne. Die Übungen im Buch umfassen den gesamten Bewegungsumfang, gehen aber nicht an die eigenen Grenzen und die Bewegung bleibt im gesunden Bewegungsradius.

Bevor man jedoch mit dem Stretching beginnt, ist es wichtig, die eigene Beweglichkeit zu testen. Darauf weist die Autorin bereits auf den ersten Seiten hin und die Anleitung dazu findet man ab Seite 83.


Im Buch selbst gibt es dann die Möglichkeit, die Ergebnisse in einer Tabelle zu notieren. Übung für Übung wird abgearbeitet und die Zahlen übertragen. Die Autorin empfiehlt, im Anschluss eine Art Tagebuch zu führen, um die Fortschritte im Laufe der Zeit darzustellen.

Im Kapitel 9 folgt ein kurzer Stretching-Leitfaden mit allen Grundregeln und Vorgehensweisen. Im Anschluss daran beginnen die Übungen. Von Kopf bis Fuß wird alles nach und nach abgearbeitet und dargestellt.

Schließlich geht es über in Kapitel 11, den Moving Stretches-Übungssequenzen. Die stellen lediglich eine Richtschnur dar und können von jedem einzelnen an seine persönlichen Defizite angepasst werden.


Immer zu Beginn einer Sequenz wird kurz der Schwerpunkt beschrieben. Außerdem der Bewegungsablauf und wichtige Hinweise, sowie die Wiederholungsrate, die empfohlen wird.

Nicht nur für zu Hause, auch für unterwegs und für den Arbeitsplatz finden sich Sequenzen.


So hat jeder die Möglichkeit, in einer kurzen Pause am Arbeitsplatz eine Übung einzubauen und so Stück für Stück mehr Bewegungsfreiheit zu erlangen. Zusätzliche Zeit ist somit kaum notwendig und damit ist dieses Stretching annähernd für jeden täglich machbar.

Die Übungen im Buch werden sowohl durch Männer, als auch durch Frauen dargestellt und gezeigt. Es ist also im Schwierigkeitsgrad so gewählt, dass es für jeden zu bewältigen ist.


Einfache Hilfsmittel wie ein Tisch oder Stuhl werden aufgegriffen und eingebaut. Das hat jeder sofort griffbereit und es muss nicht vorab erst eine Masse an Sportgeräten angeschafft werden. Use what you have!

Am Schluss gibt einem die Autorin noch ein paar Seiten zur Motivation mit auf den Weg. Für alle die, die sich noch nicht so richtig durchringen können, damit zu beginnen. Zu beginnen, dem Körper Gutes zu tun, sich aufzurichten und Schmerzen zu beseitigen und zukünftig vorzubeugen.


Mein Fazit:

Keiner ist wirklich gefeit vor Verspannungen, schlechter Körperhaltung und daraus resultierenden Schmerzen. Der einfache Weg wäre, nach einer Pille zu greifen. Doch nachhaltig ist das keinesfalls und schon gar nicht zielführend. Ich bin, seit ich intensiv Laufe und Sport treibe, schon durch alle Täler von Schmerzen gegangen, musste viele Sportverletzungen in Kauf nehmen und habe dadurch gelernt, schon vor dem Auftreten von Problemen dagegen vorzugehen. Vorausschauend und Präventiv ist hier die Devise! Und der Erfolg gibt mir recht. Kaum noch Verletzungen, viel weniger Schmerzen selbst nach langen und belastenden Wettkämpfen.

Warum? Ganz einfach, weil ich mich lange schon mit dem Thema Faszien beschäftige. Faszien-Stretching gehört zu meinem Sportalltag wie Gewichte stemmen und Laufen gehen, Fahrrad fahren und Bauchmuskeltraining. Es geht einem Sportler in Fleisch und Blut über, seine Faszien zu verwöhnen und zu bearbeiten. Und das sollten nicht nur Sportler. Jeder, der seinen Bewegungsapparat täglich benutzt, kann mit diesem Buch Gutes für ihn tun und langfristig ein verspannungs- und schmerzfreies Leben führen. Das Buch bekommt von mir eine 100%ige Empfehlung.

Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Das neue Faszien-Stretching" erschienen im riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.