Montag, 29. April 2019

Gluten- und zuckerfreier Apfelkuchen - ein erster Versuch

Ich muss mich aufgrund einer akuten Darmentzündung glutenfrei ernähren. Nicht immer einfach, aber zu Hause geht es ganz gut. Ab und an brauche ich etwas für den Süsszahn. Doch mit diesem speziellen Mehl zu backen, ist nicht immer so einfach wie mit Weizen- oder Dinkelmehl. Also muss man hier wohl einige Fehlversuche in Kauf nehmen, ich auch.

Heute wurde ein Apfelkuchen probiert, mit Streusel. Als Mehl habe ich das Kuchenmehl von Dr. Schär verwendet. Das Ergebnis war ganz gut, ist aber durchaus noch ausbaufähig. Hier mal für euch das Rezept (sorry für die zwei kleinen Tippfehler im Text, kann ich jetzt leider nicht mehr ändern ;-))





Der Kuchen wurde auch von zwei nicht unverträglichen für gut befunden :) und das ist dann wohl doch das schönste Kompliment. Ich fand ihn auch ok, das nächste Mal vielleicht doch ein Ei zur Bindung mit in den Teig. Der war mir einen Ticken zu bröselig.

Osterferien mit Sonnenschein - raus, was geht

Was waren die Tage in den Osterferien toll. Jeden Tag reichlich Sonne und Temperaturen wie im Hochsommer - herrlich. Und so ging es wieder raus, raus, raus. Ich hatte nach Freiburg und der Erholungszeit wieder einen Bewegungsdrang und ging dem nach.

Gelaufen bin ich das erste mal am Karfreitag wieder, beim schönsten Wetter. Eine kurze Runde, denn Freiburg ist ja erst zwei Wochen her gewesen und der Körper noch nicht ganz wieder auf der Höhe. Außerdem hatte mich ein fieser Infekt nochmal ein paar Tage zurückgeworfen.


Die 5 km konnte ich aber ganz gut bewältigen in einer für mich auch befriedigenden Zeit. Da ich aktuell noch immer verstärkt auf die HF schaue, ist schneller werden gerade nicht das Thema. Pensum langsam steigern ist die Challenge.

Da die Ostertage so schön waren, sind wir alle am Nachmittag zusammen nach Pfullendorf in den Seepark gelaufen, einen Kaffee trinken, ein Eis schlecken, Kuchen essen.


Ist ja nicht weit von uns und erstaunlich, die Kurze hat sehr gut mitgehalten. Und so waren wir pünktlich im Seepark am La Maison du Lac und haben uns dort mit Elena und ihrer Familie getroffen. Zurück ging es dann natürlich auch wieder zu Fuß. Etwas langsamer, die Beine der Maus wollten nicht mehr so und außerdem hatte Milan ein fettes Stück Kuchen intus.


Weil es so schön war, noch einmal. Milan musste Samstag arbeite und so hatten Marie und ich beschlossen, nach Pfullendorf zu spazieren, um uns dann dort von Papa wieder augabeln zu lassen. Gesagt getan.....


Tapfer die Maus, ohne Murren und Knurren ist sie mit marschiert, wenn auch die letzten Kilometer etwas beschwerlich waren und die Mundwinkel manches Mal etwas nach unten hingen.

Montag war dann mein Highlight-Tag. Ich hatte ein Date mit Milos. Wie schön, ihn hatte ich seit August nicht gesehen. Da hab ich mich sehr gefreut. Wir wollten vom Deggenhausertal hoch auf den Höchsten Laufen und so ein paar Höhenmeter sammeln.



Ich sag nur: autsch meine Schenkelchen. Alter Schwede, die haben ganz schön gebrannt. Aber ich hab es geschafft und hatte eine super Begleitung. Danke Milos! Du bist ein dufter Typ. Und frag nicht nach Sonnenschein, mein Hintern war mit fiesem Muskelkater gesegnet, vier Tage lang. Gemerkt hatte ich das bei Franz in der Bootzone am Freitag noch.

Donnerstag aber zuerst ein kleiner Lauf. Die Schwiegereltern waren da und an dem Vormittag mit Milan und Marie zum Rheinfall nach Schaffhausen gefahren. So hatte ich nach der Arbeit und vor den Mittagsterminen ein kurzes Zeitfenster und das zum Laufen genutzt.


Auch hier wieder die HF im Blick und das auch wieder in einer guten Endzeit. Wird langsam!

Am Abend dann hatten wir einen Tisch im Lukullum im Seepark bestellt gehabt. Da das Wetter so phantastisch war, hatte ich meinen Gatten motivieren können, mit mir nach Pfullendorf zu laufen, während die Großeltern mit Marie schon mal vorgegangen sind und noch ein wenig auf dem angrenzenden Spielplatz verweilen konnten. Heim bin ich dann im übrigen alleine, da hatte mein Mann keine Lust mehr :) Insgesamt brachte ich am Ende des Tages nochmal 10 km Spaziergang auf die Uhr.


Sonntag dann war wieder Sporttag mit nicht nur einer Aktivität. Früh gleich war ich laufen, nachdem klar war, dass es da wettertechnisch wohl am Besten sein würde. Also Laufschuhe geschnürt und los. Aber eh, ich hab mich jeden Kilometer gequält, die Beine wie Zement und die Temperaturen alles andere als super. Kalt und windig, bäh.


Kaum daheim, ein kurzer Funk zu Steffi wegen Montag. Da sollte Lisa-Marie zu uns kommen, da die Schule einen zusätzlichen Schließtag veranlasst hatte, sehr zum Leidwesen aller Berufstätigen. Und wie auch immer überkam mich das Gefühl, Steffi vom Sofa zu bewegen und mit ihr eine Walking-Runde zu absolvieren. Sie war sofort dabei und wir trafen uns nur 20 Minuten später, bestückt mit Jacke und Stöcken. Es war zumindest immer noch trocken, hätte aber jeden Augenblick losgehen können mit Regen, denn der war vorhergesagt.


Wir haben es gerade so geschafft. Kaum mit dem Hintern  in der Tür ging das Unwetter los. Regen und Graupel. Na wir hatten es wohl verdient, trocken zu laufen :)

Diese Woche wieder eine kurze Arbeitswoche, dafür aber gegen Ende der Woche wieder mit freundlicherem Wetter. Mal schauen, wie mir die Lauferei diese Woche gelingt und ob ich wieder ein paar Laufeinheiten absolvieren kann.

Freitag, 19. April 2019

Ich regeneriere was ich kann

Denn genau so sollte es nach einem Wettkampf sein - Regeneration. Das braucht der Körper, meiner aktuell um so mehr. Das gestehe ich ihm auch zu! Und das ist gut so. Obendrein hatte mich nach Freiburg noch eine hartnäckige Erkältung erwischt. Auch da muss man mit Sport sehr vorsichtig sein und nicht zu früh und zu heftig damit wieder anfangen.

Also waren die letzten zwei Wochen geprägt von RUHE. Einfach mal alle Fünfe grade sein lassen und chillen. Letzten Mittwoch dann wollte ich einen kleinen 1:1 Lauf angehen, nur ein paar Kilometer lang und bin mit Steffi gelaufen.


Nicht weit, aber mit Begleitung, slowly und mit ganz viel Sonne. Was kann schöner sein? Es war herrlich, mal wieder ganz mit sonniger Unterstützung unterwegs zu sein. Und so kamen wir am Ende auf 5,5 km und 42 Minuten.

Heute geht es zu Franz ins Bootcamp. Dort mal eine Stunde schön auspowern vor den fresslastigen Ostertagen. Wobei wir uns hier ja keine Besuche bei den Verwandten ans Bein binden müssen, denn die wohnen zum Glück weit genug weg. Also haben wir es chillig im Gegensatz zu vielen anderen, die einen Besuchsmarathon hinlegen müssen, um bei jedem mal Hallo rein zu rufen. Nee, das wäre so gar nix für mich, diese Pflichtbesuche mit Erwartungshaltung an solchen Feiertagen. Da bin ich froh, wie es ist. Wir teilen uns unsere Zeit spontan ein, nach was es uns gerade ist. Also in dem Sinne: Frohe Ostern euch allen!

Samstag, 13. April 2019

Fit ohne Geräte für Frauen


Werbung
(Hinweis: alle Links im Beitrag sind keine Affilliate-Links!, führen aber jeweils auf die Seite des Verlages bzw. Autors)


(Quelle: riva Verlag)


für Frauen
(Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Mark Lauren mit Joshua Clark
1. Auflage 2019 
Softcover, 176 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-86883-250-1
(UVP) € 16,99 [D] 



Zu den Autoren:

Mark Lauren ist in der Bodybuilder Szene zu Hause. Schon im Teenager-Alter hat er zahlreiche Wettkämpfe gewonnen. In jungen Jahren begann er seine militärische Karriere.  Im Anschluss an den Militärdienst ging Mark nach Thailand und trainierte dort Muay Thai, nahm an etlichen Wettkämpfen teil.


Von diesen Erfahrungen war er inspiriert, Menschen zu zeigen, dass man auch ohne Fitnessstudio und Zwängen ein tägliches Training absolvieren kann. Er ist inzwischen zertifizierter Sportausbilder beim amerikanischen Militär und bildet in dieser Funktion viele hunderte Elitesoldaten aus. Mit seinem Bodyweight-Trainingskonzept „Fit ohne Geräte“ reist er erfolgreich durch die Welt als Ausbilder und Trainer. Seine Erfahrungen hat er in zahlreichen Büchern niedergeschrieben.

Joshua Clark ist zertifizierter Personal Trainer und Buchautor. Außerdem ist er Inhaber des Verlagshauses Light of New Orleans Publishing und verlegt dort zahlreiche Bücher.


Inhalt:


Das Buch ist in 3 Teile unterteilt, die nach einer Einleitung beginnen. Angefangen mit einem „Motivationskapitel“ geht der Autor dazu über, das Trainingsprogramm vorzustellen. Zuletzt wird noch das Thema Ernährung behandelt, da dies ein ebenso wichtiger Bestandteil eines gesunden Körpers ist.


Rezension:

„Kinder sollten keine Entschuldigung dafür sein, keinen Sport zu treiben.“

Diesen Satz hat man doch sicher schon x-mal gehört und doch ist es genau die Ausrede Nr. 1 von vielen Frauen. Warum? Ganz einfach, weil es gesellschaftlich akzeptiert ist. Würde man die Wahrheit sagen „ich habe keine Lust auf Sport“, würden einen viele Menschen wertend anschauen. Aber das muss nicht sein. Jeder soll dann wann er will, wo er will und in seinem Tempo Sport treiben. Aber jeder sollte! Und jeder kann! Das genau zeigt Mark Lauren in seinem Buch. Jeder kann, überall, auch ohne eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio.

Nach einer kurzen Einleitung geht es schon zu Kapitel 1. Man könnte es auch als „Motivationskapitel“ beschreiben, denn hier räumt Mark mit vielen Vorurteilen und vermeintlichen Hindernissen auf. Nein, Kinder sind keine Entschuldigung für keinen Sport, vielmehr sollten sie die Hauptmotivation für Sport sein. So beschreibt es der Autor. Und damit hat er nicht ganz unrecht. Mütter sind die größten Vorbilder ihrer Kinder und sollten lange fit und gesund sein, um die Kinder auch genießen zu können. Es ist nicht immer einfach, nach einer Schwangerschaft wieder in die alte Form zurück zu kommen, aber machbar, auch mit wenigen Hilfsmitteln und ohne riesigen Zeitaufwand.


Im ersten Kapitel beschreibt Lauren auch, welche Mythen sich halten und wie man diesen Problemen auf den Leib rücken kann. Man hat es oft gehört, jetzt kann man es nochmal lesen. Das Kapitel ist ein wichtiger Teil des Buches, denn ohne die Grundlagen zu verstehen, die Zusammenhänge im Körper und dessen Funktionsweise, kann man hinterher nicht effektiv trainieren. Um einen guten Körper zu bekommen, gehört einfach mehr dazu, als sich nur klimmziehend an eine Tür zu hängen.

Im zweiten Kapitel geht es an die Trainingspläne. Nach ein paar Erläuterungen zur Ausführung der Übungen bekommt man Beispiele für Trainingspläne an die Hand.


Bereits hier lässt sich erkennen, dass der Aufwand verhältnismäßig gering ist und so jede Frau die Möglichkeit hat, dieses Training in den Alltag einzubinden. Jede!

Da es sich hierbei nur um Vorschläge handelt, kann jeder sich seinen Plan nach seinen körperlichen Möglichkeiten selbst gestalten. Beim Lesen des Kapitels wird jeder Leserin schnell klar, auf was es beim Training ankommt und in welcher Form der Plan erstellt werden kann.

Ab Seite 64 finden sich dann die einzelnen Übungen. Die Übungen sind nicht nur sehr ausführlich in der Ausführung beschrieben, sondern auch durchweg mit farbigen Fotos ergänzt. Anhand dieser ist eine Kontrolle der Ausführung sehr gut möglich.


Das Verwenden der beschriebenen Hilfsmittel wie Tische, Türen etc. stellen auch lediglich Vorschläge dar. Hier kann man sich einfach umschauen und selbst draußen in der Natur immer wieder Möglichkeiten finden, die ebenso tauglich sind.


Ihr seht Ladies – keine Ausreden mehr! Alles ist möglich, immer und überall.

Im letzten Kapitel des Buches wird über die Ernährung geschrieben. Diese sollte einhergehend ebenso ausgewogen sein wie das Training. Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Dessen muss man sich bewusst sein und dies beschreibt Mark auch zu Beginn dieses Kapitels.


Rezepte finden sich nicht im Buch – braucht es aber auch nicht. Vielmehr beschreibt der Autor sehr ausführlich, was in der Ernährung zu beachten ist, welche Inhaltsstoffe wichtig sind und was sich hinter vielen Nährwertangaben verbirgt. Es gibt obendrein ein Beispiel für einen Tagesplan mit 1500 Kalorien. So hat man die Möglichkeit, solch einen Plan in ähnlicher Form für seine ganz persönlich angestrebte Kalorienzahl zu erstellen.

Am Ende des Buches ist noch ein ganz besonderes Kapitel zu finden, für alle die, die noch immer nicht verstanden haben, wie ein gesunder und gutaussehender Körper entsteht.


Wer also nach dem Buch noch immer der Meinung ist, keine Zeit für Sport zu haben, trotz Kinder, trotz Beruf, trotz Haushalt und Ehemännern, der blättert am Besten direkt auf Seite 156. Auf diesen Seiten erhält er den ultimativen Plan, eine Menge Körperfett zuzulegen und hat so die Möglichkeit, weiter ungesund durchs Leben zu gehen.

Natürlich ist dieses Kapitel ironisch gemeint und ganz bewusst vom Autor so geschrieben. Wer sich das Titelblatt oben genau anschaut, sieht unten rechts einen Beisatz, der genau beschreibt, um was es auf den folgenden Seiten geht. Es wird nochmals deutlich gezeigt, wie es nicht funktioniert und so kann jeder nochmal sein eigenes Leben reflektieren und schauen, ob er nicht doch etwas dauerhaft ändern möchte.




Mein Fazit:


Ich habe schon viele Bücher von Mark Lauren, auch DVDs. Ich bin ein Fan von diesem Autor, diesem Sportler, diesem Motivator. Mit diesem Buch ist er nochmal etwas spezieller auf die Frauen eingegangen. Ich finde dieses Buch gut, da viele Frauen, die nicht so im Sport zu Hause sind, mit dem „Männer“-Buch überfordert wären. Die Übungen im Buch sind recht einfach und für die meisten Ladies gut machbar. Dennoch sollte man stets den eigenen Körper im Blick behalten und nicht blind drauf los trainieren. Mit den Hintergrundinformationen im Buch ist das aber gut möglich. Die aufmerksame Leserin bekommt mit diesem Buch ein gutes Handbuch geliefert, dass hilft, es zukünftig besser zu machen – das mit dem Sport.

Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Fit ohne Geräte für Frauen" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.


Mittwoch, 10. April 2019

MEIN Freiburg (Halb)marathon

Am 7. April war es wieder soweit. Der Freiburg Marathon stand auf dem Plan, bei mir wie im letzten Jahr mit der Halbmarathon-Distanz.


Ich wollte diesmal ein schönes Wochenende in Freiburg verbringen und bin daher schon am Freitag mit dem Flixbus nach Freiburg aufgebrochen. Eingemietet hatte ich mich im Hampton by Hilton, einem Hotel unweit von der Messe in einem Neubaugebiet.


Nett, aber mehr auch nicht. Sehr freundliches Personal, aber die Details verursachten bei mir etwas Gänsehaut. Unter dem Bettlaken und auf dem Topper Haare, Haare, Haare. Geht gar nicht! Obendrein hatte man mir ein Behindertengerechtes Zimmer zugeteilt, nicht sehr sexy, besonders das Bad. Hier hatte man das Gefühl, gleich taucht der Hausmeister auf und kärchert mal durch. Das Bett sau unbequem und auch das Frühstück war zwar reichhaltig, aber von nicht all zu guter Qualität. Vermutlich darf man heute für 90 Eur die Nacht nicht mehr all zu viel erwarten. Vorab gesagt: auch das hab ich überlebt ;-) Nächstes Jahr dann vermutlich doch eher die Couch von Carl.......Am Nachmittag bin ich etwas durch Freiburg geschlendert, immer wieder schön.


Die kleinen Gassen und Lädchen sind sehr einladend und für mich einfach immer wieder besonders. Etwas anderes, wie in Stuttgart oder Frankfurt, wo nur noch große Ladenketten die Innenstädte dominieren.


Später dann war ich wieder, wie im letzten Jahr, im Burger Chalet. Da ich aktuell glutenfrei essen muss, war ich im Vorfeld schon mal auf der Website, um mich zu erkundigen, ob die ein glutenfreies Angebot haben.


Haben sie! Unter der Woche mit einer Vorlaufzeit von 1 Stunde, am Wochenende (Freitag und Samstag) sogar immer vorhanden - glutenfreie Buns.


Sehr lecker und ansprechend dort und so hatte ich beschlossen, auch Samstag wieder ins Burger Chalet essen zu gehen. Nach dem Abendessen dann mit der S-Bahn zurück ins Hotel und dort in der Lobby noch ein Gläschen Rotwein genossen.


So ging ein toller Anreisetag zu Ende. Am nächsten Morgen aufstehen, frühstücken und dann ab zum Messegelände. 15 Minuten fußläufig entfernt und gut zu erreichen. Dort hatte ich mich mit Carl verabredet, den ich im vergangenen Jahr in der S-Bahn kennengelernt hatte.


War das schön, ihn wieder zu sehen :) Milos hatte in diesem Jahr leider keine Zeit und andere Lauftermine, sonst wäre er sicher wieder mit nach Freiburg. Naja, vielleicht im nächsten Jahr. Milos treffe ich ja wieder in Sonthofen im August. Da freue ich mich auch schon sehr.

Nach der Messe dann nochmal eine Runde Stadtbummel und um 18 Uhr mit den Jungs (Carl, Andi und Klemens) verabredet im Burger Chalet. Yammie :)


Am Abend vor dem Lauf natürlich keinen Alkohol mehr, auch nicht im "Schwarzen Kater", den wir nach dem Burger noch kurz heimgesucht hatten. Übrigens auch wie im Jahr zuvor. Früh zu Bett und schlecht geschlafen. Eine Erkältung hatte sich angekündigt und ich dachte in der Nacht zum Sonntag, dass ich am Sonntag überhaupt nicht starten könne. Ging aber doch, früh war das Halsweh weg und nur noch die gewohnte Aufregung vorhanden. Froh war ich, dass Andi mich begleitete auf dem Lauf, ich glaube ohne ihn wäre alles sehr schwierig geworden. Und so ging es an der Messe los, über Stock und Stein, am Stadion vorbei bis in die Innenstadt.


Viel Regen, viele Pfützen, aber immerhin windstill absolvierten wir Kilometer um Kilometer.


Zum Schluss nochmal über die Brücke und dann war das Ziel auch schon in greifbarer Nähe. Die letzten 4 km waren richtig hart. Ich hab gekämpft und mich gequält und von meinem Körper noch viel abverlangt. Länger hätte die Strecke nicht sein dürfen. Ein letztes Mal Gas gegeben und die Ansage von Andi "wir schaffen es in unter 2 Stunden".


Oh ja, wir haben es geschafft, gemeinsam! In 1:55:39 waren wir im Ziel und ich bin mega happy. In Anbetracht meiner Trainingsausfälle und der desulaten Gesundheit im Moment will und werde ich mich nicht beschweren. Ein gutes Ergebnis, wie ich finde. Darauf bin ich stolz, sehr sogar.


Dann noch kurz ein paar Zielfotos und der Freiburg (Halb)marathon war Geschichte:



Na nun mal sehen, ob es in 2020 für mich wieder heißt "Mein Freiburgmarathon".

Mittwoch, 3. April 2019

Meine letzten zwei Trainingswochen

Wieder sind zwei Wochen Training vorbei und wieder kann ich sagen gab es Hochs und Tiefs. Mal läuft es schlecht, dann aber auch wieder sehr gut. Ich denke, es braucht einfach noch eine Weile, dass mein Körper zur alten Form zurückkehrt und die Zeit gebe ich ihm auch.

Ich habe gelernt, mich auf die Stimmungs- und Formschwankungen meines Körpers einzulassen und gebe dem nach, was er gerade einfordert.

Die letzten zwei Wochen habe ich es einige Male zum Laufen geschafft, aber auch Bootcamp-Training bei Franz war wieder angesagt und einmal saß ich auf dem Spinning-Bike.




Ab jetzt wird auch wieder mit etwas weniger Klamotte gelaufen. Die Frühlingssonne im Moment ist einfach wunderbar.



Na und seit letztem Wochenende dann endlich wieder in ganz kurz. Es ist so schön und befreiend, nicht ständig so viel Kleidung tragen zu müssen. Die Sonne kitzelt einem auf der Haut und ist einfach nur unsagbar toll!


Sonntag: Special Day im Bootcamp. Um mich warm zu machen, bin ich von zu Hause im Laufschritt Richtung Seepark. Dort habe ich noch Jan aufgegabelt und bin mit ihm um den See gelaufen, bevor es eine Stunde bei Franz wieder hieß "Train hard".


Den letzten kurzen Lauf im Wettkampftempo gab es dann gestern. Nun bin ich in der Ruhephase vor dem Lauf in Freiburg. Darauf freue ich mich schon, nicht zuletzt weil ich ein paar virtuelle Freunde aus Garmin und Strava treffen werde. Mal sehen, wie gut ich durch die 21 km kommen werde.


Neben dem Training muss ich aktuell mit dem Essen umgehen lernen. Durch einen Test wurde bei mir aufgrund der schlimmen Entzündung im Darm eine Glutenunverträglichkeit festgestellt. Also lerne ich, glutenfrei zu leben. Zu Hause ist das kein Problem, aber unterwegs eher schwierig. Nicht nur, dass man oft ein Augenrollen erntet, auch sind nicht alle Gastronomiebetriebe auf die Unverträglichkeiten der Menschheit eingestellt. Da heißt es aktuell oft "selbst ist die Frau" und so konnte ich den ersten glutenfreien Marmorkuchen backen, der obendrein noch Zuckerfrei ist und schmeckt. Hierzu habe ich ein tolles Mehl aus England verwendet, welches schon Backpulver und Xanthan Gum enthalten hat. So gibt es immer eine Gelinggarantie.