Montag, 30. Juli 2018

Sonthofen rückt näher

Mit gaaaaaaanz großen Schritten, zumindest fühlt es sich so an. Die Wochen vor einem Wettkampf werden immer hektisch, bei mir zumindest. Ich habe ständig das Gefühl, es nicht optimal zu machen, das Training. Naja, blicken wir mal zurück auf die letzten Tage:

Aktivitäten hatte ich einige, im Juli bis gestern gesamt immerhin 25 Stück. Das finde ich schon mal nicht übel, fast täglich hatte ich eine Sporteinheit. Gelaufen bin ich so zum Beispiel am 23. Juli, nachdem ich mich am Wochenende davor irgendwie gar nicht aufraffen konnte.


Am Dienstag dann konnte ich mit Katja eine Runde laufen. Sie hatte einen Steigerungslauf auf dem Trainingsplan und mich gefragt, ob ich nicht mitkäme. Da Katja normal Triathletin ist, hat sie es weniger mit der Lauferei, das ist nicht deren Kernkompetenz. Also bin ich mit und wir hatten einen super schönen Lauf in den Sonnenuntergang.


Mittwoch dann war ich bei Daggi zum EMS. Auch Kraft muss einfach sein und gerade EMS bewirkt mit wenig Aufwand doch viel. Ich bin froh, es vor zwei Jahren angefangen zu haben und versuche es immer wieder mit ins Training ein zu bauen.

Donnerstag war es hier brütend heiß, selbst am Abend noch. Gefühlt waren es 40 Grad und ich habe mich, als mein Mann mal ausnahmsweise schon um 19 Uhr zu Hause war, noch auf den Weg gemacht, um eine Temporunde zu absolvieren.


Ich sage euch, das war die Hölle, man konnte kaum schnaufen, geschweige denn bei dem Tempo. Puuuh, anstrengend sag ich da nur. Ich habe bergan geschauft wie eine alte Kuh. Aber egal, der Weg ist das Ziel, der VO2max ist gestiegen und am Ende des Laufes war ich auch zufrieden mit mir.

Am Freitag dann stand Bootcamp an. Diesmal am Abend, denn Marie hat ja Ferien und das fehlende Betreuungsangebot für Schulkinder in den Ferien bringt meinen Arbeits- und Tagesplan sehr durcheinander. War aber an dem Tag egal, 10 Uhr oder 19 Uhr, die Sonne schien zu beiden Zeiten sehr und es war hot, hot, hot. Schön war es beim Franz, immer wieder kann ich nur sagen. Diese Qualität im Training hat man nicht überall.

Gestern dann hab ich mich nochmal aufgerappelt und bin gelaufen, nur kurz und mit dem Versuch, eine Maximal- und Minimal-Pace in der Uhr zu hinterlegen. Ich wollte langsam mit einer 6:30er Pace einen Lauf absolvieren, nicht zuletzt, um mich zu disziplinieren, Grundlagen zu schaffen und auch um zu lernen, MIT der Uhr zu laufen.


Naja, die Uhr hat oft gepiept, sehr oft :) Ich hatte gestern null Laufgefühl, zumindest was die Geschwindigkeit anging. Dann musste ich auf halber Strecke kurzfristig umdisponieren, da der Wald an diesem Tag geschlossen hatte. Naja, soll vorkommen, haben die Discounter auch über Nacht :) Insofern schnell umgedacht und anders gelaufen. War am Ende ganz ok, knapp 7 km und tatsächlich die gewünschte Durchschnitts-Pace von 6:30.

Diese Woche steht nochmal Stadionlauf auf dem Plan, also Tempotraining. Mit im Boot werden dann Marie und Milan sein, die sollten sich ja auch irgendwie auf Sonthofen vorbereiten. Lassen wir uns mal überraschen, wie die Woche sportlich gesehen so wird.