Donnerstag, 31. Mai 2018

Foam Rolling - Buchvorstellung für Liebhaber der Rolle

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(Quelle: riva Verlag)


Foam Rolling (Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)
Die effektivsten Faszienmassagen für mehr Beweglichkeit,
eine schnellere Regeneration und weniger Verletzungen

Kyle Stull
1. Auflage 2018 
Softcover, 240 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0529-9
(UVP) € 22,00 [D] 



Zum Autor:

Kyle Stull hat Gesundheitswissenschaft, Rehabilitation und Sportmanagements studiert, nachdem er erfolgreich die Ausbildung zum Massagetherapeut absolviert hatte. Gemeinsam mit dem Unternehmen TriggerPoint® arbeitet er an der Weiterentwicklung des Faszientrainings. 

Inhalt:




Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt. Zu Beginn werden die Grundlagen dargestellt, danach die Techniken näher erläutert und am Ende folgen Trainingsprogramme.


Rezension:


Die Faszienrolle - Foam Roller - ist derzeit in aller Munde. Kaum ein Haushalt kommt am Kauf einer solchen Hartschaumrolle zur Selbstmassage vorbei. Es gibt sie in groß und in klein, hart oder weniger hart, mit Strom, mit oder ohne Kern, ja sogar aus Holz mit Strom.

Doch wozu dient diese doch so unterschiedlich vorkommende Rolle? Und muss man mit Wissen rund um dieses "Trainingsgerät" wirklich ganze Bücher füllen? 

Dass man damit ganze und zudem auch interessante Bücher füllen kann, beweist Kyle Stull, der dieses Buch geschrieben hat. Bereits im ersten Kapitel kann man gespannt die Geschichte der faszinierenden Rolle kennenlernen. Wie es dazu kam, dass Sportler diese für sich entdeckte und wo überall die Effekte rund um die Anwendungen stecken. Doch nicht nur im Profi- oder Hobbysport finden die Rollen Anklang, auch in privaten Haushalten zum Erhalt der Beweglichkeit wird dieses kleine Hilfsmittel gerne zur Hand genommen. Das ist in Kapitel eins sehr ausführlich dargestellt, untermauert mit Erkenntnissen der Forschung und eigenen Erfahrungen im Bereich von Training und Alltag.

Während man sich durch die ersten Seiten blättert, fallen immer wieder farbig hervorgehobene Kästen auf.

In ihnen viele nützliche Tipps zum dort besprochenen Thema. Hinweise zur Arbeit mit dem Equipment, Anmerkungen zu allgemeinen Dingen oder aber ausführlichere Exkurse. 

Auch im Buch enthalten sind detaillierte Bilder der Körperregionen, die behandelt werden können mit den entsprechenden Beschriftungen der Areale.



Das ist wichtig, da es sich beim Leser um einen Laien handelt und man auch bei dieser Art der Behandlung/Massage viel falsch machen kann. Ebenso wird man immer wieder im Buch den Begriffen begegnen, die man dann später auf diesen Seiten nachschlagen kann.

Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Techniken. Wie benutze ich das Equipment, in welchen Zeitabständen und wie intensiv wird gerollt? All diese Fragen werden hier beantwortet. Mit vielen Besprechungen rund um den Körper und dessen Funktionsweise, etlichen detailgetreuen Bildern und mehreren praxisnahen Hinweisen führt uns dieses Kapitel durch die Handhabe der Rolle.


Auch hier wieder, wie schon in Kapitel 1 - viele hilfreiche Tipps und Tricks bzw. Hinweise in farblich hervorgehobenen Kästen. Diese beschreiben das Thema meist nochmal intensiver oder auch näher an der Praxis, mit Beispielen, in denen sich jeder wiederfinden kann.

Gezeigt werden in Kapitel 2 auch Übungen für die heimische Anwendung, wie hier zu sehen.



Diese nicht nur beschrieben, sondern auch mit praxisbezogenen Beispiel-Fotos, auf denen sehr gut zu erkennen ist, wie man für welche Körperregion die Rolle benutzt. Eine zielführende Selbstanwendung ist hier für jeden Leser also gegeben.

Auch in Kapitel 2 gibt es noch viele Erläuterungen rund um die betroffenen Körperareale.



So beispielsweise wird auf Seite 132 genau beschrieben, welche Besonderheiten bei der Behandlung der Muskulatur am oberen Rücken zu beachten sind. Die Muskeln werden exakt aufgezeigt, ebenso die Brustwirbelsäule vollständig dargestellt. Auf den darauffolgenden Seiten geht der Autor auch darauf ein, dass man m Hals selbst sehr vorsichtig mit der Faszienmassage umgehen soll, diese aber gerade dort dennoch sehr wichtig ist.

Im letzten Kapitel dann widmet man sich den Trainingsprogrammen. Nach dem ausführlichen Erläutern, wie man selbst eine Bewegungsanalyse durchführt, wird dem Leser neben der korrekten Ausführung auch noch die genaue Körperhaltung näher gebracht.



Hierzu wurden auch wieder farblich hervorgehobene Seiten integriert, auf denen in Wort und Bild das beschrieben ist, was zur jeweiligen Übung gehört.

Bis zum Schluss bleibt das Buch ein Lehrbuch. Es lehrt uns, die Faszien unseres Körpers nicht zu vernachlässigen, die Übungen in den Alltag zu integrieren und sich so zu mehr Bewegungsradius zu verhelfen. 



Mein Fazit:

Der Autor nimmt uns Leser an die Hand und führt uns eindrucksvoll durch die Welt der Faszien. Hat man die Faszienrolle und die damit verbundene Anwendung noch vor wenigen Jahren belächelt, ist es aktuell doch in jedem Bereich zu finden, sei es im Sport oder auch in der Rehabilitation. Vorbeugen statt Verletzung ist hier die Devise und mit dem Buch von Kyle ist das überhaupt kein Problem mehr. Durch die sehr vielen Hintergrundinformationen und detailgetreuen Darstellungen im Buch werden viele Dinge nochmals klargestellt und untermauert. In meinem Haushalt sind, wie ihr zu Beginn der Rezension sehen könnt, viele Faszienrollen vorhanden. Jede hat sein Vorzüge, aber alle sind in Benutzung, täglich! Für mich als Läuferin ist das ein unverzichtbares Equipment geworden, welches meinen Hanteln in nichts nachsteht und mindestens genau so wichtig ist, wie meine Laufschuhe. Das Buch ist meines Erachtens gut aufgebaut und sehr interessant geschrieben. Auch lässt es sich gut von Jedermann und Jederfrau umsetzen, dessen bin ich mir sicher. Gelungenes Werk würde ich sagen!


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Foam Rolling" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Dienstag, 22. Mai 2018

Rückblick auf die letzten Trainingstage

Puuh, die Zeit rennt und rennt. Die letzte Woche habe ich heute nochmal Revue passieren lassen.

Begonnen hatte meine Woche am Montag mit einem kurzen Workout. Eine halbe Stunde Bauchpower und anschließend eine Stunde Bodypump. Nicht schlecht, bedenkt man, dass ich die letzten Monate mit dem Krafttraining nicht so gut war. Das rechte Füßlein hatte ja Schwierigkeiten bereitet, so dass ich diesbezüglich sehr zurückgefahren bin, um es richtig auszuheilen.

Dann lange nix, das Wetter war ja auch eher Kategorie "übelste Sorte". Regen, Regen, nochmals Regen. Nicht schön, zumindest für mich nicht. Selbst den Franz hat es nicht raus getrieben bei den riesigen Regentropfen, so seine Worte und das heißt was.

Kaum schön, hatte ich die Chance genutzt und bin gelaufen. Freitag bot sich dafür die Chance, quasi als Start in den Tag, bevor um 9 Uhr der erste Kunde vor der Türe stand.

(Achtung, durch Klick auf folgende Grafik wirst du zu STRAVA weitergeleitet)

Eine schöne Runde zum wach werden sag ich da nur. Kurz aber knackig. Und jetzt auch wieder mit den Hinweisschildern "bitte Jogger an der Leine führen" :) ähm ich meine, Hunde, da freilaufende Wildtiere.



Samstag früh dann zog mich das Wetter wieder vor die Tür. Ich hatte das Gefühl, etwas nachholen zu müssen und ging noch vor unserem geplanten Einkaufsbummel in Singen zum Laufen.




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Eine optimale Vorbereitung aufs Powershopping würde ich sagen :) bei wunderbarem Wetter.


Diesmal mit dabei, mein neuer Laufgürtel von Salomon. Ja, ich habe tatsächlich einen gefunden, der mir passt und nicht ständig rutscht. Mit dabei war eine 250 ml Flask, für kleine Runden die ideale Füllmenge.


Und inklusive Rückholbändchen, wie beim Tampon, damit nix verloren geht :)


Die Landschaft ist aktuell traumhaft schön, viele Blumen in vielen Farben sind überall zu sehen.



Sonntag war dann eine Pause angesagt, einfach mal die Füße baumeln lassen. Muss auch mal sein. Doch Montag früh dann - Schock - zu Hause ging nix mehr am PC, die Festplatte hatte sich selbst getötet, vielleicht war auch ich das, wie auch immer, auf alle Fälle war sie kaputt. So richtig kaputt und ich den Tränen nahe. Die ganzen Daten pfutsch, viele Arbeit für Nullinger, muss alles nachgeschafft werden, denn auch Datensicherungen waren zerschossen. Naja, und wie macht man seinem Ärger Luft? Richtig. Laufen! Also lief ich los, mit viel Ärger im Kopf und Wut in den Beinen. Knapp 9 km hat es letztlich gebraucht, um wieder Herr der Sinne zu sein.


(Achtung, durch Klick auf folgende Grafik wirst du zu STRAVA weitergeleitet)




Keine Wolke am Himmel, strahlender Sonnenschein. Herrlich! Mein Weg führte mich von Aach-Linz über Tautenbronn nach Aftholderberg.


Dann über Egg zurück nach Hause, vorbei an einer wunderschönen Pferdekoppel mit vielen hübschen Tieren, die ebenso wie ich die Sonne genossen haben.


Als ich zurück war, hat sich Milan auf den Weg gemacht, auf denselben Weg. Mit dabei sein neuer Camelbak, den er von mir zum Hochzeitstag bekommen hatte. Ein sehr nützliches Geschenk, wie sich am Ende der Tour herausstellte, er saugte wohl die gesamte Strecke über :)



Zu Hause wieder angekommen fing es an zu gießen, aber mal so richtig, als hätte man die Schleusen der Himmelstore geöffnet. Glück gehabt würde ich sagen!

Mittwoch, 16. Mai 2018

Werbung: Ernährungs- und Fitnesstagebuch für 100 Tage

Werbung

(Quelle: riva Verlag)


Sollte Hätte Würde Machen! (Link führt zum Shop des riva Verlages)
Ernährungs- und Fitnesstagebuch für 100 Tage

1. Auflage 2018 
Softcover, 224 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0552-0
(UVP) € 7,99 [D] 




Rezension:

Nach den Weihnachtsfeiertagen, nach der Fastnacht, nach Ostern, nach Pfingsten .............nach, nach, nach.  Irgendwas ist immer und gefühlt hat man irgendwie ständig den Plan "heute fange ich an, meine Ernährung zu ändern und mache mehr Sport". Doch die Umsetzung des Vorhabens ist nicht immer leicht. Nicht zuletzt, weil die meisten noch einen Job und/oder eine Familie zu bewältigen haben. 

Wie soll das funktionieren? Mit der Ernährungsumstellung zum Beispiel. Soll man selbst an einem Salatblatt nagen, während sich die übrigen Familienmitglieder am Tisch die Bäuche mit den ganzen Leckereien des Kühlschranks vollschlagen? Oder soll man zu seinen Gunsten direkt die gesamte Familie ins Boot holen? Das wird wohl eher nicht funktionieren und die Proteste aus den eigenen Reihen lassen sicher nicht lange auf sich warten.

Eine Möglichkeit, sich selbst unter Kontrolle zu bekommen ist, ein Tagebuch zu schreiben. In vielen Lebenslagen hilft ein Tagebuch, so auch hier. Einfach niederschreiben, was man geschafft und erreicht hat. Sich täglich bewusst dran zu setzen und zu notieren, wie der Tag war, welche Widrigkeiten auftraten oder auch welche Erfolge zu verzeichnen sind. 

Vom riva Verlag gibt es ein solches Tagebuch, welches einen für 100 Tage ein guter Begleiter sein wird. Die Seiten im Tagebuch sind klar strukturiert aufgebaut, so dass man täglich dieselben Dinge niederschreiben kann.


Gleich zu Beginn des Buches wird ausführlich erklärt, wie man mit dem Buch umgeht. Anschaulich stellt man anschließend nochmal die Tagebuchseiten dar, erläutert ganz genau, auch anhand von Beispielen, was wo und wie einzutragen ist. 

Ebenso findet sich im Buch eine Seite mit der Möglichkeit, ein Vorher- und ein Nachher-Foto einzukleben. Das gibt nochmal die richtige Motivation zu Beginn und macht einen nochmal mehr stolz auf die geschafften Erfolge am Ende der 100 Tage.

Man hat ebenso die Möglichkeit, sich zu vermessen und die Daten einzutragen. Hierzu existiert im Buch ein Körper mit entsprechenden Masse-Beschriftungen. Auch hier wieder zweimal vorhanden, um die Startdaten und die Enddaten zu hinterlegen.


Mein Fazit:

Insgesamt finde ich die Idee eines Tagebuches sehr gut. Es ist motivierend und gibt einem außerdem im Nachhinein die Möglichkeit der Reflektion. Nicht nur gute Tage und Erfolge werden verzeichnet, sondern auch die schlechten Tage und eventuelle Rückschläge. Anhand der notierten Daten kann so auch unter Umständen nachvollzogen werden, woran es lag, dass einzelne Segmente eben nicht so gut liefen. 

Ebenso verhält es sich mit den Eintragungen zum Sport. Man sieht so über die 100 Tage immer genau, wo es gut und wo es weniger gut lief, wo man geschwänzt hat oder in welchen Wochen man richtig Power hatte und es mehrfach zum Training geschafft hatte. 

Eines ist aber sicher: Hat man die 100 Tage geschafft, kann man das Durchhaltevermögen auf alle Fälle als Erfolg verbuchen und stolz auf die vergangenen 100 Tage zurückblicken.

Ich hatte bereits ein ähnliches Tagebuch vor Jahren selbst gekauft, die 90-Tage-Challenge von Mark Lauren. Auch hier wurde ein Tagebuch geführt, allerdings ein Fitnesstagebuch. Ich fand das immer sehr hilfreich, den ein oder anderen Tag hätte ich sicher sonst nicht trainiert. Wie so oft ist der Weg das Ziel, so auch hier! Das zusammenführen von Trainings- und Ernährungstagebuch finde ich sehr schön, denn so hat man den Blick auf alles, was zu einem Umbruch in einen gesunden und gut trainierten Körper gehört.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Sollte Hätte Würde Machen!" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Sonntag, 13. Mai 2018

Muttertagslauf

Ungeplant ging es heute früh auf ein Muttertagsläufchen. Yeah, das wohl tollste Geschenk zum Muttertag für mich - eine Stunde Freizeit, Freiheit, Laufen..........


Allerdings fand meine Muttertags"wanderung" ohne Bollerwagen, Bierkiste und grölendem Gesang statt. Eher ruhig, keine Menschenseele auf der Straße und mit Camelbak auf dem Rücken....und da war kein Prosecco drin :)


Die Route mal wieder eine neue Route, damit es nicht zu langweilig wird. Heute auch ein wenig anspruchsvoller von den Untergründen her - Asphalt, Schotter und Waldwege im Wechsel. Daher hatte ich mir die Hoka untergeschnallt. Die sind einfach klasse für verschieden Wege auf einem Lauf, kommen so ziemlich mit allen Gegebenheiten sehr gut klar. Allerdings mussten sich die Beine erst an die nur 5 mm Sprengung gewöhnen. Alter Schwede, die Unterschenkel/Schienbeine hatten zu Anfang ganz schön zu kämpfen. Meine Saucony haben 8 mm und man glaubt nicht, wie viel Laufgefühl diese nur 3 mm ausmachen.

Meine Route führte mich von Aach-Linz in Richtung Herdwangen. In Ebratsweiler dann weiter, den Wald im Visier, vorbei am Landgut Birkenhof.


Das Wetter eher durchwachsen, aber trocken und gefühlt wärmer, als die Uhr anzeigte. Es hat gereicht, zum Laufen eher optimal.


Der Wald dann Idylle pur. Als ich durch den Lauf über Stock und Stein lief, fiel mir das Lied ein:

"Auf die Bäume ihr Affen, der Wald wird gefegt"

Manche Wälder bei uns hätten das sicher mal nötig :) Aber was solls, sind wir froh, dass wir hier umgeben sind von dieser Idylle. Ich genieße die Läufe in der unsagbaren Ruhe und atme hier nicht nur Luft, sondern vielmehr Kraft ein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon einige Kilometer auf der Uhr und trotz der fehlenden Sonne war es doch ein wenig schwül und daher anstrengend. Die Schweißperlen rollten.......


Also weiter gehts, dank des Camelbak war die Versorgung mit Flüssigkeit ein Klacks. Viel besser als ständig eine Wasserflasche von Hand zu Hand zu reichen. Mich nervt das und ich werde mir ab sofort wieder angewöhnen, das Rucksäckle auf den Rücken zu schnallen. Das ist ja so klein, das merkt man kaum und geht auch nicht über den gesamten Rücken, so dass man so arg nicht schwitzt darunter.


Im Wald dann bin ich etwas nach Gefühl gelaufen, grobe Orientierung reicht hier gut aus, um irgendwo und irgendwann wieder aus dem Wald zu finden. Aus dem Wald kam ich am Ende dann oberhalb von Sahlenbach. Und da dann dieses Hinweisschild:


Fand ich sehr witzig, ist sicher für die Kindergartenkinder, die in der kommenden Woche wohl eine Waldwoche haben werden. Für meine Kinder waren diese besonderen Kindergartenwochen auch immer ganz toll. Marie ist im Waldorfkindergarten sogar mehr als einmal im Jahr in den Wald gegangen, da Lautenbach ja gut eingebettet ist in die Natur. Mit Steinchen und Ästen zu spielen, Tannenzapfensuppe zu kochen und auf Bäume zu klettern ist so wichtig für die Zwerge, kommt gerade in Großstädten viel zu kurz. Wieder ein Grund, weshalb ich heilfroh bin, dass wir auf dem Land wohnen. So konnte ich all diese tollen Dinge meinen Kindern mitgeben.

Am Ende waren es 12 km. Es war ein toller Lauf an meinem Ehrentag :) Als ich nach Hause kam, brachte die kleine Maus der Mama eine große Stiege Erdbeeren und ein Kilo geschälten Spargel, vom Hertle in Stockach. Das hatten Milan und Marie nämlich besorgt, während ich laufen war, statt Blumen. Na das nenne ich mal ein Muttertagsgeschenk - richtig super!

Samstag, 12. Mai 2018

Meine Laufwoche - KW 19

Schön war die Woche, wettertechnisch, zumindest größtenteils. An den Tagen, an denen ich gelaufen bin, hatte ich es immer gut erwischt.

Das erste Mal konnte ich am Dienstag laufen gehen, das erste mal nach dem 10er in Uhldingen letzten Samstag. Also nur schön gemütlich durch die Weltgeschichte traben. Daraus wurden dann doch etwas mehr als 7 km in 50 Minuten.

Wie schon gesagt, das Wetter passte ganz gut. Daher jetzt auch bei kleinen Läufen immer mit dabei, die Trinkflasche.

Wie schön die Natur doch im Moment ist. Überall blühende Wiesen und Felder, herrlich. Man läuft an Rapsfeldern vorbei und kann einen unsagbar schönen Duft wahrnehmen. Ich liebe das, der Duft, die satten Farben.


Und so ging es über Stock und Stein, bis die Sonne unterging.......


Dann ergab es sich, dass ich auch am Mittwoch wieder eine kleine Runde drehen konnte, eine Abendrunde. War nötig, der Tag war stressig und das musste rausgelaufen werden. Also los und das schöne Wetter noch mitnehmen. Der Himmel war strahlend blau, ein paar Wolken. Und wir hatten noch über 20 Grad.



Die Runde war etwas kleiner als am Dienstag, nur 5 km, aber ausreichend und nach gut einer halben Stunde erledigt.


Gestern dann konnte ich die Chance nutzen, dass der Herr Gemahl etwas früher zu Hause war und auch da das Wetter nach dem sauigen Donnerstag wieder strahlend schön gewesen ist.


Laufen in der Abendsonne ist einfach wunderschön. Nicht nur, dass die Luft sehr angenehm scheint, auch die Schauspielerein der Sonne am Abendhimmel sind schön anzusehen.


Und wenn sich dann das Licht noch in der Natur gut einbindet, dann passt es doch. Da sieht man wieder, das Laufen ist die größte Seelenheilerin überhaupt, wer da nicht abschalten kann, inmitten dieser schönen Bilder der Landschaft, der schafft es nie.


Auch gestern fiel die Runde nicht all zu groß aus, der Zeit wegen und weil ich eine große Runde nicht für absolut notwendig empfand, eine Woche nach Uhldingen.

Nächste Woche dann starte ich wieder richtig. Die Vorbereitungen auf den Halbmarathon in Sonthofen beginnen in zwei Wochen. Mal sehen, ob ich es schaffe, mich annähernd an einen Trainingsplan zu halten, denn ich bin eigentlich nicht so der Plan-Typ, eher spontan und intuitiv :)

Donnerstag, 10. Mai 2018

Werbung: HET - Hocheffizient trainieren

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(Quelle: riva Verlag)


HochEffizientTrainieren (Link führt zum Shop des riva Verlages)
Mehr Fitness in weniger Zeit

Dr. Christian Zippel
1. Auflage 2018 
Softcover, 176 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0576-6
(UVP) € 19,99 [D] 



Zum Autor:

Dr. Christian Zippel (Link führt zur Website des Autors) ist Fitnessexperte mit vielen Jahren Erfahrung und hat seinen Doktor in Philosophie gemacht. Er wohnt mit seiner Familie auf der Insel Rügen inmitten idyllischer Natur.

Sein Blick auf das Thema Fitness ist eher locker, das kann man auch gut an all seinen bislang veröffentlichten Büchern sehen. Seine Laufbahn ist beispielhaft. Vom ambitionierten Hobbysportler wuchs er zum Personal Trainer und Mental Coach heran.  Mehrere sehr schöne Artikel über und Interviews mit Christian findet man auf dem Wissensportal AesirSports.de (Link führt zur Website/zum Artikel). Dort wurde er im Mai 2017 auch zum Trainer des Monats gekürt.


Inhalt:



Das Buch ist in 5 Kapitel unterteilt. Nach einer kurzen Einleitung beginnt es in Kapitel eins mit der Motivation des Lesers. Im zweiten, dritten und vierten Kapitel geht es dann in die unterschiedlichen Trainingsbereiche. Das letzte und fünfte Kapitel befasst sich zum Schluss noch mit der Ernährung. Abgerundet wird das Buch ganz am Schluss mit einem Übungs- und natürlich Quellverzeichnis.


Rezension:


Kapitel eins beginnt mit einer ganz zutreffenden Kernaussage. "Jeder kann sein Leben verändern". Auch wenn es oft im ersten Moment nicht immer so aussieht, ist dies doch möglich, man muss es nur wollen und das ist wohl der Schlüssel zum Glück: der Wille!

Beginnt man mit dem Lesen des Buches, merkt man recht schnell, dass Christian das ganze Thema Fitness eher unwissenschaftlich und aus dem Bauch heraus angeht, unverkrampft könnte man auch sagen. Das wird vielen Lesern sehr entgegenkommen, denn mit vielen Fachbegriffen, strengsten Trainings- und Ernährungsplänen können die meisten nichts anfangen und diese lassen sich auch nur schwer in den Familienalltag einbinden. Viele motivierende Aussagen begleiten einen durch das erste Kapitel und darüber hinaus. Schon hier wird man bestärkt, den ersten und wichtigsten Schritt zu tun: anzufangen.


Farblich im Buch hervorgehoben sind immer wieder wichtige Infos, diese auch entsprechend markiert. Wann zum Beispiel ein Training wirklich effektiv und effizient ist, erklärt Christian auf Seite 15. Die Antwort ist ganz simpel: "Eine Sache ist effektiv, wenn sie funktioniert." Punkt! Recht schnell macht der Autor im Buch deutlich, dass es nicht auf Standarddefinitionen in Bezug auf die Fitness und den körperlichen Zustand ankommt, sondern auf die persönliche Wahrnehmung und Definition. Das macht dem Leser viel Mut, man gewinnt einen anderen Blick auf sich uns sein eigenes Level. Die Denkweise ändern, das ist das Ziel des Autors, das soll als Message beim Leser ankommen und das tut es auch.

Kapitel zwei beginnt zunächst auch wieder mit einer phantastischen Aussage:

"Jedes Fitnesstraining ist besser als kein Fitnesstraining - meist aber nicht viel besser."

Hier schafft der Autor das Bewusstsein, dass es eben nicht immer hilfreich ist, getreu dem Motto "schnell mal trainieren, nur dass trainiert ist" und "viel hilft viel". Sehr spannend im Buch ist dabei die Erläuterung des sogenennaten Pareto-Prinzips, benannt nach dem Ökonom und Ingenieur Vilfredo Pareto. Dieser fand heraus, dass lediglich die ersten 20 Prozent Aufwand effizient sind, die restlichen 80 Prozent nur effektiv. Übertragen auf den Sport und das Training bedeutet das, dass man mit 20 Prozent richtigem Training einen Ertrag und somit eine Leistungssteigerung von 80 Prozent erzielen kann. Viele Beispiele verdeutlichen im Buch dieses Prinzip und hat man all die genannten Beispiele erst einmal verstanden, dann versteht man auch dieses Prinzip und kann es auf sich so anwenden.


 Neben den farblich hervorgehobenen Informationstafeln gibt es im Buch auch Tipps, die in gleicher Weise auffällig dargestellt werden. In den Tipps sind nochmals hilfreiche Erläuterungen zum entsprechenden Kapitel eingefügt. Diese kann man später als eine Art Leitfaden für sich und sein Training nutzen.

Im Kapitel vier geht es dann ans Krafttraining. "HET - jetzt wird investiert" ist der Titel des Kapitels. Der Muskelwachstum wird erläutert und es wird anschaulich erklärt, was Progression im Krafttraining bedeutet. Die wohl wichtigste Aussage in dem Kapitel ist wohl die, dass man Qualität über die Quantität stellt. Lupenreine Ausführung der jeweiligen Übung ist gefragt, keine schnellen und schlampig ausgeführten Bewegungsabläufe. 

Im Praxisteil  ab Seite 83 dann zeigt Christian die einzelnen Übungen. Begonnen mit der Aufwärmroutine geht es über in die freien Übungen. Diese Übungen haben den Vorteil, dass sie beinahe überall ausgeführt werden können.


Spätestens jetzt sollte jedem Leser klar sein, dass es zukünftig keine Ausreden wie "ich schaffe es heute nicht ins Sportstudio" oder "so ein Gerät hab ich gar nicht zu Hause" mehr geben kann. Wir nutzen das, was wir haben, so effektiv wie möglich.

Wer Trainingsgeräte wie zum Beispiel Ringe oder einen Slingtrainer zu Hause hat, kann diese natürlich ebenso verwenden. Genügend Trainingsbeispiele sind hier im Buch vorhanden. Bilder und dazu verfasste Texte beschreiben das Training sehr genau und lassen jedem die Möglichkeit, exakt nachzuarbeiten. 

Im letzten Teil des 4. Kapitels geht der Autor noch kurz auf die Thematik Intervalltraining ein. Er räumt mit Mythen auf wie dem angeblichen Fettverbrennungspuls und stellt nochmals dar, dass der Mensch grundsätzlich andere Problem hat, als optimal und viel Fett zu verbrennen. Auch wird nochmals dargestellt, wie wirksam ein Ausdauertraining kombiniert mit einem Krafttraining für den Körper ist. Viele Praxistipps und Trainingskombinationen für Intervalltraining sind im Buch dargestellt. 

Im letzten Kapitel, Kapitel Nummer 5 beschäftigt sich der Autor mit der Ernährung.


Und auch hier wird wieder eiskalt die Wahrheit gesprochen, die Wahrheit über die Maschen der Lebensmittelindustrie, das manipulieren unserer Körper durch chemische Zusätze in unseren Lebensmitteln. Wir wissen das alles, aber wollen es oft nicht wahr haben. Christian hält hier dem Leser nochmal einen Spiegel vor, damit dieser die Möglichkeit hat, sich zu reflektieren und seine ganz eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. 

Ein kleines Übungsverzeichnis am Ende des Buches rundet dieses ab. Man hat so jederzeit die Möglichkeit, schnell die Übung zu finden, die man nochmal nachschauen möchte.



Mein Fazit:

Es gibt Tausende Bücher im Bereich Fitness. Selten hab ich ein so locker und ehrlich verfasstes Buch in den Händen gehalten. Ich bin begeistert! Da ich selbst auch zu den Menschen gehöre, die stets unverblümt die blanke Wahrheit über ihre Lippen gleiten lässt, kommt mir diese Art sehr entgegen. Nicht viel um den heißen Brei reden, Christian redet Tacheles. Und das gefällt mir. Aufgeräumt wird mit vielen Mythen rund um Training und Effizienz. Christian zeigt, dass Fitness nicht krampfig und schon gar nicht kompliziert sein muss, sondern simpel, praktisch und intiutiv verständlich. Dass 20 Prozent Aufwand für 80 Prozent Ertrag sorgen können im Sport, hätte ich vor dem Lesen des Buches nicht für möglich gehalten. Mit dem Buch werde ich mein Training überdenken und überarbeiten, mich an Neues wagen und ausprobieren, ob dem wirklich so ist.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Hoch Effizient Trainieren" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Dienstag, 8. Mai 2018

13. Pfahlbaumarathon Uhldingen

Nachträgliche Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung


Am Samstag fand der 13. Pfahlbautenmarathon in Uhldingen statt. Ich war in diesem Jahr das erste Mal am Start, vergangenes Jahr bin ich die 10 km ja am 1. Mai in Überlingen gelaufen. In diesem Jahr hatte ich meinem Mann den Vortritt gelassen für Überlingen. Zum Glück, denn dort war das Wetter ja eher brrrrrrrrrr, in Uhldingen sehr super :)

Mit gestartet auf den 10 km ist auch Steffi. Endlich mal wieder ein Läufchen gemeinsam mit ihr, das war schön. Bereits am Freitag haben wir die Startnummern abgeholt, damit es Samstag nicht so stressig wird. Die Kinder eingepackt und einen Marsch an den See gemacht, verbunden mit zwei Kugeln Eis. Da sind die Biester doch immer dabei.


Milan hat uns Samstag dann kutschiert, Marie war als Fan auch dabei. Geparkt haben wir an der Kloster-Apotheke und noch kurz einen Schlenker dort hin gemacht, um Guten Tag zu sagen. Dann zu Fuß in Richtung Hafengelände. Dort angekommen klar erst einmal posiert vorm Bodensee und all den Booten.


Wunderschöne Kulisse dort. Landschaftlich nicht vergleichbar mit einem Lauf im Hinterland. Wir hatten noch genügend Zeit und sind etwas übers Gelände gestiefelt. Danach dann zur Startaufstellung.


Am Lauf haben doppelt so viele Menschen teilgenommen, als es in Überlingen der Fall war. Das hat man gemerkt. Ein Gedränge im Startbereich. Die verschiedenen Läufe (Kids Run, Nordic Walking, Halbmarathon, 10er und 4er) hatten getrennte Startzeiten. Wir sind 13.50 Uhr los.


Und dann ging es los die Plagerei. Ich bin etwas schnell angelaufen, aber nur, weil die Uhr einen kurzen Moment das GPS verloren hatte. Mir ist das erst aufgefallen, als es wieder kam, in Höhe der Tennisplätze. Und ich wunderte mich noch, warum ich lt. Uhr so langsam laufe und lt. Puls so fix unterwegs war .) Technik eben.


Die Strecke war eine ganz schöne Plagerei, meiohmei, was für ein Anstieg. Die Garmin-Auswertung sagt 75 Höhenmeter Unterschied, angefühlt hat es sich, als würde man den Feldberg erklimmen. Vermutlich war das "gute" Wetter und die viele Sonne auch ein Stück Schuld an diesem Gefühl. 

Perfekt war die Organisation des Laufes. Angekündigt waren zwei Versorgungsstände mit Getränken auf km 3,4 und 6,4. Letztlich gab es sicherlich 5 Versorgungsstände, also jeden 2. Kilometer eine. Das war bei dem Wetter top! Hier Daumen hoch für den Veranstalter. Der hat einfach kurzfristig reagiert und die notwendigen Schritte eingeleitet.

Mein Zieleinlauf dann entspannt. Auch wenn ich auf der Strecke kämpfen musste und schon bei km 4 das Gefühl hatte, ich müsste aufgeben, war ich doch nicht ganz am Ende, als ich ins Ziel lief und konnte den Einlauf genießen, die Beine nochmal kurz mobilisieren. Die Fotos auf der Strecke hat im Übrigen der Fotoclub Überlingen gemacht, danke dafür.
Und was soll ich sagen, am Ende des Tages stellte sich heraus, dass ich sogar noch eine recht gute Platzierung belegt hatte. Zum einen war ich stolz, bei der anspruchsvollen Strecke, verglichen mit den 10 km in Überlingen, weniger Zeit gebraucht zu haben. Von damals knapp 56 Minuten kam ich in Uhldingen auf knapp 54 Minuten. Und es brachte mir bei den gesamt 279 Startern immerhin Platz 95, bei den 115 Frauen den 14. Platz und tadaaaaaaaaaaaaaa bei den Mädels in meiner Altersklasse W40 (Zehnerwertung) den 3. Platz. Ein Treppchen, was für eine Überraschung. In meiner Altersklasse liefen immerhin auch 32 Mädels, also nicht schlampig würde ich sagen.


Und auch wenn wir die Siegerehrung nicht mitbekommen hatten - ich bin immer noch der Meinung, die wurde für die einzelnen AK der Zeit wegen gar nicht vorgenommen, denn wir saßen über eine Stunde dort und haben sämtliche Aufrufe gehört - stieg ich auf Wunsch von Milan und Steffi doch nochmal kurz aufs Treppchen, ähm auf die Apfelschorlekiste :)


Was für ein schöner Tag. Auf dem Heimweg noch kurz vorbei in der Apotheke bei Herrn Reinhardt. Der hatte eh Notdienst und uns beim ersten Hallo schon angekündigt, er stellt ein Sektchen kalt. Da haben wir dann noch gschwind angestossen auf den Lauf und sind anschließend wieder nach Hause.