Montag, 16. April 2018

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf

Oder so ähnlich zumindest. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf, das merkt man irgendwie immer wieder. Wer rastet, der rostet und das will ja keiner.


Nach Freiburg geht es allerdings alles noch ein wenig geordneter und gemäßigter zu. Kleine Läufe, langsame Läufe, nicht zu viel. Da es meinen Beinen nach Freiburg überraschend gut geht, fällt das aber gerade besonders schwer. Wenn ich mich zurück erinnere, nach meinem ersten HM in Bregenz im Oktober 2017 hatte ich das Gefühl, meine Beine wurden amputiert. Sie waren über drei Wochen out of order, nix ging, die Laune war im Keller und der Wunsch, zu laufen, ebenso. Vielleicht zahlt sich nun doch das kontinuierliche Training aus, Wetter und Laune hin oder her.


Diese Woche hab ich es zur Regeneration auf drei kleine Läufe gebracht. Den ersten Lauf habe ich am Dienstag absolviert, zwei Tage nach Freiburg also.

Nur eine klitzekleine und langsame Runde. Am Abend kurz, als der Herr Gemahl den Weg nach Hause fand. Nur, damit die Beinchen wissen, für was sie da sind.

Das Wetter hatte gepasst, trotz der Uhrzeit noch muckelige 15 Grad, aber windig, daher noch mit Longsleeve gestartet.


War auch gut so, wie gesagt, der Wind war unangenehm und im Nachhinein hätte ich sicher auch eine lange Laufhose anziehen können. Gefroren habe ich zwar nicht, aber gemütlich war es in Shorts eben auch nicht. Durch das aktuelle Wetter ist es immer gut möglich, bis zu den Alpen zu sehen, ein wunderhübscher Anblick.



Dann ging es am Donnerstag nochmal auf die Strecke. Auch hier wieder nur eine kleine Strecke in gemäßigtem Tempo, der Bewegung wegen.

Nur nix überstürzen :) sagt der Franz.....Das Wetter hat auch hier wieder gut gepasst. Blauer Himmel, ein paar Wolken....


Und ein toller Anblick an den Wegen, die Blumen sind jetzt schon richtig schön am Blühen.


Und die Sicht auch am Donnerstag wieder traumhaft schön. Man hat das Gefühl, einen Sprung und man ist im Alpen-Urlaub. Zum greifen Nahe....


Am Ende der Strecke war es dann etwas schöner, der Wind weniger und der Himmel nochmal etwas blauer.


Der letzte Regenerationslauf der Woche sollte am Samstag sein. Da Milan Training in der La-Cucina-Laufgruppe für die Teilnahme in Überlingen hatte, haben wir das verbunden. Marie war mit der großen Schwester an der Promenade unterwegs und wir konnten laufen. Da ich nicht mit den Anfängern mitlaufen wollte, bin ich von Altbirnau aus alleine los.

Zuerst mal immer der Nase Nach in Richtung See. Dem Geruch des Wassers folgen, so wie es die Touristen machen :) Die Strecke an sich war etwas länger, das Tempo noch immer gemäßigt.

Der See war schon voll da, viele Menschen, viele Boote, viel Sonne und eine sagenhafte Sicht. Da lasse ich doch die Bilder mal unkommentiert da, zum bestaunen, zum betrachten....






Von Nussdorf aus ging es dann wie gesagt immer am See entlang nach Überlingen, Landungsplatz und dann hoch die Gradebergstrasse - puuuuh, was für ein Anstieg, da musste ich ganz schön kämpfen.  Oben angekommen war es nicht mehr beschwerlich. Weg vom See sieht das Ganze dann schon anders aus, weniger touristisch, weniger schön. Ja, auch DAS hier ist Überlingen:


Nun weiter auf dem Radweg in Richtung La Piazza getrabt und von dort aus zurück zum Ausgangspunkt, Tennishalle Altbirnau. Fast eine Punktlandung, denn Milan war auch gerade mit dem Training fertig geworden und stand nur noch da, um mit Kolja, dem Trainer, zu quatschen.

Diese Woche nochmal leichtes Training und am Wochenende dann endlich die Running Days bei Franz. Darauf freue ich mich schon. Bin mal gespannt, wie anstrengend alles wird und was ich aus dem Wochenende mitnehmen kann.