Dienstag, 24. April 2018

Rückblick auf die Running Day´s 2018


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(Achtung, bei Klick auf die Namen der Dozenten und des Veranstalters - sind farbig unterlegt - wirst du auf deren Website weitergeleitet, mit allen Konsequenzen wie Datenspeicherung, Weitergabe der IP-Adresse etc.)

Schön war´s! Das ist so das Fazit des letzten Wochenendes in zwei Worte gepackt. Mehr gibt es definitiv zu sagen, aber "Schön war´s" bringt es auf den Punkt.



Franz Hug war Veranstalter und Organisator. Und er hat ein gutes Händchen bewiesen für die Auswahl der Dozenten und den Ablauf der Veranstaltung. Preis-Leistung hatte hier auf alle Fälle gepasst. Der Mehrwert, den man allein schon aus dem sehr persönlichen Kontakt mit allen Beteiligten zog, ist meines Erachtens unbezahlbar.

Begonnen hatte der Samstag nach der Begrüßung und dem Entgegennehmen der Give-Aways (eine prall gefüllte Sport-Bag von Gore mit unter anderem Produkten von Aktiv3) mit dem Vortrag von Dr. Daniel Hausch. Sehr interessant brachte er viele Dinge auf den Punkt, nicht zuletzt die Gefahr von unerkannten Herzerkrankungen, Verletzungsrisiken, aber auch die Möglichkeit, mit Sport und gesunder Ernährung sein Leben zu verlängern. Im Anschluss sprach Katrin Dörre-Heinig, die Mutter von Katharina Heinig, unsere Marathonmeisterin 2017. Auch Katharina hielt noch einen Vortrag, gemeinsam mit Melanie Albrecht, erfolgreiche Trailrunnerin.

Nach einer kurzen Kaffeepause, in der man sich mit den vielen Teilnehmern und Teilnehmerinnen bekannt machen und unterhalten konnte, sprach noch Markus Weiler, ein Physiotherapeut aus Pfullendorf. Auch hier viele interessante Inhalte, den Bewegungsapparat betreffend. Da Markus selbst auch Läufer ist, konnte er die Dinge sehr verständlich an uns vermitteln, ohne dass groß Fragen offen blieben. Fragen konnten im Übrigen jederzeit gestellt werden, die Runde war locker, wie es unter Sportlern eben so ist, und wurden immer sehr ausführlich beantwortet.

Nach der Theorie folgte die Praxis. War auch Zeit, so lange sitzen wir Läufer dann doch meist nicht auf unserem Allerwertesten :) wir sind ja quasi alles Bewegungsfanatiker. Also fix umgezogen und ab auf die Strecke. Gemeinsam liefen wir in den Seepark. Dort dann erst einmal etwas Lauftechnik, Lauf ABC und Zirkeltraining, alles unter Anleitung von Katrin Dörre-Heinig und den übrigen Dozenten und Trainern.

Den Abschluss machten wir dann mit einem kleinen Lauf, einmal um den Seepark, anschließend hoch auf den Hundeplatz, durch den Wald und zurück zur Sparkasse, dem Veranstaltungsort.

Bei einem gemeinsamen Abendessen im Gasthaus Mohren in Pfullendorf konnten dann alle Teilnehmer/-innen den Tag ausklingen lassen und ins Gespräch miteinander kommen.

Am Sonntag ging es wieder früh los. Also Tasche gepackt und ab nach Pfullendorf mit viel Vorfreude auf das, was kommt. Auf dem Programm am Sonntag standen neben einem Vortrag von Melanie und Katha auch noch der Vortrag von Joachim Auer aus Stockach.


Zuerst sprachen Katha und Melanie über die Ernährung, insbesondere die vor Wettkämpfen. Sie hatten über ihre eigenen Erfahrungen berichtet und man sah da schon sehr deutlich, dass hier immer individuell zu entscheiden ist. Es gibt viele Möglichkeiten, für sich das Optimum zu finden, da jeder auf Nahrung anders reagiert.
 

Danach sprach Joachim Auer. Er war sehr routiniert in seinem Vortrag. Kein Wunder, genau das ist sein Business und das hatte man gemerkt. Hier blieben keine Fragen offen, er stellte die Dinge so klar dar, dass die meisten Dinge bereits im Vortrag verständlich erläutert wurden.


Hauptaugenmerk waren bei Jo unsere Faszien und die Pflege dieser. Leider wird das sehr oft vernachlässigt und am Ende ruht man sich auf seiner Imobilität aus und bewegt sich überhaupt nicht mehr. Das ist aber genau falsch und führt am Ende zu viel mehr Einschränkungen als zuvor. Am Ende des Vortrages hatte man die Möglichkeit, die Blackroll-Produkte zu testen und konnte hierzu auch nochmal gezielte Fragen stellen.

Eine kurze Pause, ein kleiner Snack - für Essen und Trinken war im Übrigen sehr gut gesorgt am gesamten Wochenende mit Brötchen, Kuchen, Säften, Kaffee und auch ausreichend Obst - und dann wieder ab in die Laufklamotten. Am Sonntag ging es dann raus ins Stadion. Nochmals etwas Techniktraining, eine Einführung ins Trailrunning und Sprints standen auf dem Plan. Begonnen wurde mit einer lockeren Runde zum warmlaufen.

Anschließend teilten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen auf und Milan und meine Wenigkeit gingen direkt zur Gruppe, der die Techniken des Trailrunnings etwas näher gebracht werden sollten. Melanie Albrecht erklärte hier einiges schon im Vorfeld, dann in der Praxis im Wald. Ausgestattet wurden wir von Salomon mit Testschuhen, die Lars Schweizer aus Villingen-Schwenningen mit brachte. Ich habe mich für die Salomon Sense Ride entschieden.


Ungewohnt, legt man doch bei Trailschuhen auf Dämpfungskomfort wenig Wert. Hier liegen die Prioritäten eindeutig im Grip der Sohle und der Stabilität im Schuh. Auch werden die Schuhe über Schnellschnürsysteme geschlossen. Also ab damit in die Wildnis. Dort mehrfach Berg hoch, Berg runter, wieder hoch und wieder runter und das möglichst unfallfrei. Hat geklappt!

Dann wieder zurück ins Stadion. Und dort in die Gruppe zu Katha und Katrin gewechselt. Zuerst hatten wir das Lauf-ABC von gestern auf der Bahn wiederholt und konnten so schauen, ob man sich das Gelernte gemerkt hatte. Danach war die Aufgabe, 5 Runden im Stadion zu laufen. Dabei wurde die Runde symbolisch halbiert und man hatte 200 Meter locker zu laufen und danach 200 Meter etwas schneller, so schnell, dass man jederzeit nochmal eine Schippe drauf legen konnte, aber nicht so schnell, dass man aus allen Löchern pfeift und kurz vorm Umfallen ist.

Abgeschlossen hatten wir die Trainingseinheit bei Katha und Katrin mit kurzen Sprints, 100 Meter. Ich bin gegen meinen Mann angetreten und was soll ich sagen - ich war die Siegerin :) Laut Garmin App waren es am Ende ca. 28 km/h, die ich gelaufen bin. Sehr toll!

Dann war es auch schon fast vorbei, das wunderschöne Sportwochenende. Noch drei Challenges standen an, die kurzer Hand ins Leben gerufen wurden, um die restlichen Tombola-Preise an die Frau und den Mann zu bringen. Die Tombola wurde im übrigen bereits bei Buchung des Events angekündigt und am Samstag vor dem Laufen veranstaltet, da nicht jeder Teilnehmer am Sonntag teilnehmen konnte. Jeder Teilnehmer konnte mit seiner Eintrittskarte teilnehmen und ich war eine der glücklichen Gewinner von einem Gutschein für eine Stunde Wakeboard (inkl. aller Ausstattungen) im Wasserkipark im Seepark Pfullendorf. Nachdem mein Mann danach noch einen 50-Euro-Einkaufsgutschein vom Moden Langer gewann, war klar, wer welchen Gutschein einlösen wird :) Ich überlasse ihm das kühle Nass, denn für mich wäre das sicher eher ein Schwimmkurs im Neopren gewesen als ein freudiges Wakeboard-Ereignis. Ich gehe derweil trockenen Fußes zum shoppen, das kann ich gut, da habe ich auch genügend Grundlagentraining absolviert und meine Ausdauer ist diesbezüglich beeindruckend. Wobei ich da so manches Mal auch eher im GA4-Bereich unterwegs bin, aber nur bei Schuhen :)

Gegen 17 Uhr endete dann der Sonntag für uns. Zufrieden und Glücklich können Milan und ich auf das Wochenende zurück blicken. Wir konnten ja zum Glück beide daran teilnehmen, da Milans Eltern sich bereit erklärt hatten, übers Wochenende extra anzureisen und uns Marie abzunehmen. So konnten wir es eben beide genießen, die Running Day´s, die ersten, aber sicher nicht die letzten. Noch ein kurzes Foto mit den beiden tollen Mädels und dann ging es ab nach Hause, mit einem breiten Lächeln im Gesicht.


Schön war´s! Danke Franz und Iris für dieses tolle Wochenende und hoffentlich folgt hier schon bald das nächste. Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei Franz.

Montag, 23. April 2018

Rückblick auf die letzte Trainingswoche

Die letzte Trainingswoche lief gut. Das lag nicht zuletzt am Wetter, hier war es sommerlich warm, die Sonne war all Zeit präsent. Herrlich!

Das erste Mal konnte ich am Dienstag laufen. Zwar nur eine kleine Strecke, aber das ist nicht schlimm. Schließlich war der HM Freiburg noch nicht so lange her.

Das Wetter wie gesagt, hatte gepasst. Sonne war genügend vorhanden :)


Als ich dann wieder so in Richtung Aach-Linz trabte, dachte ich, ich sehe nicht recht. Haben die doch jetzt am Ortsrand einen SM-Container.....


Na da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt.....vielleicht ein neues Format auf RTL? Sowas wie Big Brother in sexuell? Na wer weiß, wann hier die ersten Kandidaten einziehen :))

Nun wieder zu den Ernsten Dingen im Leben. Weiter ging es am Donnerstag mit einer kurzen Laufeinheit, wieder bei strahlend schönem Wetter.


Die Runde diesmal führte mich etwas weiter. Von Aach-Linz über den Hügelhof, nach Tautenbronn, Aftholderberg und zurück.

Eine schöne Runde, die ich länger schon nicht mehr gelaufen bin. Warum eigentlich? Keine Ahnung, ist eine schöne Strecke, nicht zuletzt der Landschaft wegen.



Dann ergab sich am Freitag nochmal ein letztes Training vor dem Running-Wochenende bei Franz. Und ich habe Milan da direkt mitgenommen.


Die Strecke diesmal ein klein wenig kürzer, damit auch der Herr Gemahl gut mitkommt.

Das Wetter wieder bombastisch, selbst noch so spät am Abend. Noch mehr als 22 Grad zeigte das Thermometer an. Ich liebe dieses Wetter, mir kann es nicht heiß genug sein. Der Himmel blau, toll!



Wir sind wieder über den Haigehof vorbei an den wunderschönen Baggerseen gelaufen.


Weiter nach Tautenbronn und dort über das Stück Wald zurück nach Aach-Linz. Gut 7 km sind es geworden. Eine gute Vorbereitung für die Running Days am Wochenende.

Dienstag, 17. April 2018

Ich bin dabei!

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Beim Women´s Run in Stuttgart. Sehr nice, denn im letzten Jahr war das ein tolles Event. Auch wenn ich das Women´s Village in Stuttgart nicht so prickelnd fand, war der Lauf an sich und die organisierte Veranstaltung super schön, vor allem schön pink.


Das Motto dieses Jahr einfach nur geil - war auch mein Wunschmotto - GLITZERFLITZER. Das wird dann auf den Odlo-Shirts aufgedruckt sein und auf den Turnbeuteln, die es in diesem Jahr als Finisher-Tasche gibt, sicher wieder prall gefüllt mit Nettigkeiten.

Da Steffi in diesem Jahr leider nicht kann, nehme ich Mann und Tochter mit. Wieder eingemietet im Motel One am Hauptbahnhof werden wir sicher nach dem Lauf noch ein paar nette Stunden in der Stuttgarter City verbringen können. Ich freu mich schon drauf!




Montag, 16. April 2018

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf

Oder so ähnlich zumindest. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf, das merkt man irgendwie immer wieder. Wer rastet, der rostet und das will ja keiner.


Nach Freiburg geht es allerdings alles noch ein wenig geordneter und gemäßigter zu. Kleine Läufe, langsame Läufe, nicht zu viel. Da es meinen Beinen nach Freiburg überraschend gut geht, fällt das aber gerade besonders schwer. Wenn ich mich zurück erinnere, nach meinem ersten HM in Bregenz im Oktober 2017 hatte ich das Gefühl, meine Beine wurden amputiert. Sie waren über drei Wochen out of order, nix ging, die Laune war im Keller und der Wunsch, zu laufen, ebenso. Vielleicht zahlt sich nun doch das kontinuierliche Training aus, Wetter und Laune hin oder her.


Diese Woche hab ich es zur Regeneration auf drei kleine Läufe gebracht. Den ersten Lauf habe ich am Dienstag absolviert, zwei Tage nach Freiburg also.

Nur eine klitzekleine und langsame Runde. Am Abend kurz, als der Herr Gemahl den Weg nach Hause fand. Nur, damit die Beinchen wissen, für was sie da sind.

Das Wetter hatte gepasst, trotz der Uhrzeit noch muckelige 15 Grad, aber windig, daher noch mit Longsleeve gestartet.


War auch gut so, wie gesagt, der Wind war unangenehm und im Nachhinein hätte ich sicher auch eine lange Laufhose anziehen können. Gefroren habe ich zwar nicht, aber gemütlich war es in Shorts eben auch nicht. Durch das aktuelle Wetter ist es immer gut möglich, bis zu den Alpen zu sehen, ein wunderhübscher Anblick.



Dann ging es am Donnerstag nochmal auf die Strecke. Auch hier wieder nur eine kleine Strecke in gemäßigtem Tempo, der Bewegung wegen.

Nur nix überstürzen :) sagt der Franz.....Das Wetter hat auch hier wieder gut gepasst. Blauer Himmel, ein paar Wolken....


Und ein toller Anblick an den Wegen, die Blumen sind jetzt schon richtig schön am Blühen.


Und die Sicht auch am Donnerstag wieder traumhaft schön. Man hat das Gefühl, einen Sprung und man ist im Alpen-Urlaub. Zum greifen Nahe....


Am Ende der Strecke war es dann etwas schöner, der Wind weniger und der Himmel nochmal etwas blauer.


Der letzte Regenerationslauf der Woche sollte am Samstag sein. Da Milan Training in der La-Cucina-Laufgruppe für die Teilnahme in Überlingen hatte, haben wir das verbunden. Marie war mit der großen Schwester an der Promenade unterwegs und wir konnten laufen. Da ich nicht mit den Anfängern mitlaufen wollte, bin ich von Altbirnau aus alleine los.

Zuerst mal immer der Nase Nach in Richtung See. Dem Geruch des Wassers folgen, so wie es die Touristen machen :) Die Strecke an sich war etwas länger, das Tempo noch immer gemäßigt.

Der See war schon voll da, viele Menschen, viele Boote, viel Sonne und eine sagenhafte Sicht. Da lasse ich doch die Bilder mal unkommentiert da, zum bestaunen, zum betrachten....






Von Nussdorf aus ging es dann wie gesagt immer am See entlang nach Überlingen, Landungsplatz und dann hoch die Gradebergstrasse - puuuuh, was für ein Anstieg, da musste ich ganz schön kämpfen.  Oben angekommen war es nicht mehr beschwerlich. Weg vom See sieht das Ganze dann schon anders aus, weniger touristisch, weniger schön. Ja, auch DAS hier ist Überlingen:


Nun weiter auf dem Radweg in Richtung La Piazza getrabt und von dort aus zurück zum Ausgangspunkt, Tennishalle Altbirnau. Fast eine Punktlandung, denn Milan war auch gerade mit dem Training fertig geworden und stand nur noch da, um mit Kolja, dem Trainer, zu quatschen.

Diese Woche nochmal leichtes Training und am Wochenende dann endlich die Running Days bei Franz. Darauf freue ich mich schon. Bin mal gespannt, wie anstrengend alles wird und was ich aus dem Wochenende mitnehmen kann.

Sonntag, 15. April 2018

Mach die Natur zu deinem Fitnessstudio!

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(Quelle: riva Verlag)


Outdoor Training
Mit über 100 Kraft- und Ausdauerübungen
sowie über 20 Trainingsplänen

Kristin Granum Rosebo
1. Auflage 2018
Softcover, 160 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0278-6
(UVP) € 19,99 [D] 



Zur Autorin:

Kristin ist ausgebildete Fitness- und Gesundheitsberaterin. Studiert hat sie an der Norwegischen Sporthochschule das Fach Sport und Gesundheit (B.A.). Außerdem betreibt sie erfolgreich die Firma Kreativ Trening AS und bietet dort neben Personal-Training auch Bootcamp, Coaching, ganzheitliche Fitnessberatung und Fitnessreisen an. Für ihre Arbeit wurde Kristin bereits zweimal vo der Norwegischen Sporthochschule als Personal Trainer des Jahres nominiert.


Inhalt:




16 Kapitel umfasst das Werk. Vom Aufwärmen über Kraft- und Ausdauereinheiten bis hin zum Gestalten des täglichen Trainingsprogrammes findet der Leser alles in Bezug auf Outdoor-Trainingsmöglichkeiten in diesem Buch.


Rezension:


Mit diesem Buch möchte die Autorin Kristin allen Lesern zeigen, dass Training draußen in der Natur weder kompliziert sein muss, noch besonders viel an Ausrüstung erfordert. Seinen eigenen Körper und etwas Ehrgeiz sollte reichen, um die Natur zu seinem Fitness-Studio zu machen. Viele tolle Trainingsideen finden sich im Buch, die gut und leicht um zu setzten sind, selbst von Anfängern.

Nach einer kurzen Einführung in das Draussen-Training geht es direkt zum Kapitel 2 "Geschmeidiges Aufwärmen". Zu Beginn jeden Kapitels ist eine kurze Zusammenfassung dessen abgedruckt, was einen erwartet.

Und danach geht es auch schon ins Detail. Anhand von Bildmaterial und dazu formulierten Ausführungen werden verschiedene Übungen gezeigt.




Die Übungen an sich sind gut ausführbar, egal, wo man sich gerade befindet. Durch die genaue Beschreibung macht es nicht viel Mühe, auch neue Dinge aus zu probieren. Ganz im Gegenteil, die detaillierten Bilder motivieren sogar, es zu versuchen und das ganz schnell mit Erfolg.

Die nun folgenden Kapitel, beginnend mit Kapitel 3, zeigen Übungen, die nicht nur zu mehr Kraft, sondern auch zu mehr Ausdauer führen. Untergliedert sind die Kapitel in die unterschiedlichen Körperregionen, die angesprochen werden oder dem entsprechenden Schwierigkeitsgrad bzw. der Art der Ausführung.

So zeigt uns Kristin beispielsweise in Kapitel 5 "Auf der Bank", wie man Übungen für Beine und Bauch ganz leicht mit Hilfe einer Bank im Park absolvieren kann. Wie auch schon im Kapitel über das Aufwärmen, ist auch in den Übungskapiteln jede einzelne Übung nicht nur genau beschrieben, sondern ebenso detailliert bebildert.

Am Ende jeden Kapitels befindet sich eine kurze Zusammenfassung des erklärten und gelernten:


Außerdem unten im Kasten noch einige Tipps und Tricks für das eigene Trainingsprogramm, die sehr hilfreich sein können. Das Symbol oben links deutet darauf hin, dass man diese Seite mit dem Smartphone abfotografiert, damit man beim Outdoor-Training später jederzeit schauen kann, welche Übungen absolviert werden können.

Auch im Buch enthalten sind Kapitel für das Training mit Trainingspartner. Hier sind die Übungen nicht nur effektiv, sondern machen auch noch Spaß und motivieren einmal mehr.


Der Trainingspartner ist Mitleidensgenosse und Kontrolleur in einem. Bei einigen Übungen ist ein Partner unabdingbar, da diese nur zu zweit und mit gegenseitiger Unterstützung machbar sind. Auch hier wird wieder alles wie gewohnt ausführlich gezeigt und beschrieben.

Im fast letzten Kapitel, Kapitel 14, wird dann ein mögliches Intervalltraining beschrieben. Solch eine Art des Trainings ist nicht nur hoch effektiv, sondern auch unheimlich zeitsparend. Der Blutdruck wird gesenkt, der Blutfettwert ebenso. Schon in sehr kurzer Zeit steigert man seine Kondition um ein vielfaches.



In dem Kapitel sind bereits zusammengefasste Trainingsprogramme abgebildet, die aus Übungen der vorherigen Kapitel bestehen. Ist man hier bei einer Übung unsicher, ist es easy, diese nochmal nach zu schlagen, da hier die Seiten, auf den sich die Übungen detailliert befinden, vermerkt sind.

Im Kapitel 15 dann der Höhepunkt: das Super-Power-Programm von Kristin. Wer hier hineinblättert weiß am Ende genau, auf was er sich einlässt und, dass er nach absolviertem Training zufrieden und müde aufs Sofa geht. Das Programm dauert zwar laut Kristin nur 38 Minuten, hat es aber in sich. Beine, Oberkörper, Ausdauer und Arme, Rumpf - alles wird trainiert.



Mein Fazit:

Ich bin Läufer und liebe es, draussen zu trainieren. Leider kommt bei uns Ausdauersportlern das Krafttraining gerade in laufintensiven Phasen etwas zu kurz. Solch ein Training in einen Lauf zu integrieren ist mit den Anregungen aus diesem Buch nun gut möglich. In kleineren Gehpausen oder aber am Ende eines Laufes können die Übungen easy eingebunden werden, zumal man keine weiteren Sportgeräte benötigt.

Das Buch wird alle die begeistern, die die Natur lieben und dort auch etwas für sich und ihre Fitness tun möchten. Ohne viel Schnick und Schnack hat man mit Hilfe des Buches die Möglichkeit, ganzheitlich zu trainieren, Kraft und Ausdauer langfristig zu stärken. Probiert es aus!


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Outdoor Training" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Mittwoch, 11. April 2018

MEIN Freiburg-Halbmarathon am 8. April 2018

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Es ist geschafft, der Saisonauftakt ist gelungen, der erste Halbmarathon ist absolviert. Freiburg - da bin ich gelaufen, mit einem für mich guten Ergebnis, 6 Minuten schneller als im Oktober in Bregenz.

Der Lauf war gigantisch, die Stadt ist toll, die Menschen auch, eine wahnsinnige Stimmung. Ein Lauf, 42 Bands auf der Strecke, einfach nur genial.

Begonnen hat Steffis und mein Event schon am Samstag. Wir sind um 8 Uhr in Überlingen in den Flixbus gestiegen und haben uns nach Freiburg auf gemacht.

Nach den versprochenen gut 2 Stunden waren wir auch angekommen und haben uns zu Fuß zum Hotel auf gemacht. Dort nach gut 15 Minuten eingetrudelt, das älteste Gasthaus Deutschlands, das Ringhotel "Zum roten Bären".


Danach sind wir mit der Straßenbahn Richtung Messegelände und haben uns dort mit unseren beiden "Jungs" getroffen. Die haben wir kennengelernt, in den Verkehrsmitteln, Milos im Flixbus und Carl in der Straßenbahn.


Man muss sich also nur verpeilt genug anstellen, um die richtigen Typen kennen zu lernen :)


Noch schnell ein Schnappschuss vor dem Führungsfahrzeug des Laufes............



Und dann ab mit allen Startunterlagen und sonstigen Errungenschaften (die Steffi hat sich sackteure ON-Laufschuhe gekauft, aber pssssst, nix dem Reiner sagen.......) wieder zurück ins Hotel, um noch einen Stadtbummel zu machen.



Freiburg hat eine wundervolle und zauberhafte Innenstadt. Es war ein toller Nachmittag! Das Wetter hatte auch gepasst und wir haben auch ein Aach-Linzer Pärchen getroffen, Familie Schmidt. Die waren an dem Tag beim Fußball und gerade auf dem Nachhauseweg. So witzig, ist man viele Kilometer weg von zu Hause und läuft Einheimischen über den Weg.

Abends hat uns dann noch der Hunger geplagt und wir sofort unsere Bekanntschaft Carl angefunkt. Er musste uns verraten, wo es was leckeres gibt und meinte zu uns, dass sich im Bermuda-Dreieck das Burger-Chalet befindet. Guter Tip, danke Carl!


Am Sonntag früh dann um 7.30 Uhr Frühstück im Hotel. Ein traumhaftes Frühstücksbuffet hat uns dort erwartet, echt klasse. Gut gestärkt dann noch die Taschen gepackt und noch bevor wir ausgecheckt hatten, meldete sich Milan, dass er mit Marie schon auf der Messe angekommen war. Dort haben wir uns dann auch getroffen, bis zum Start war ja noch genug Zeit.


Kurz vor 11 dann in den Startblock gelatscht, hoch motiviert, denn die Sonne lachte schon wie verrückt vom Himmel herab.


Carl hatte sich mir angeschlossen oder ich ihm? Keine Ahnung, jedenfalls gab es vor dem Startschuss noch ein kleines Selfie.


Die Strecke ging von der Messe in Richtung Dreisamstadion, dann wieder zurück in Richtung Innenstadt, dort etwas durch die Altstadt. Viele Pflastersteine und viele Straßenbahnschienen machten das Lauf etwas schwierig. Man musste sehr aufpassen, wohin man tritt, gerade wenn man andere Läufer überholte.


Dann nochmal vorbei an unserem Hotel, in dem wir geschlafen hatten und durch viele Straßen, die wir am Vortag auf den immerhin 13 km Stadtbummel durchlaufen waren.


Am Schluss ging es dann noch durch ein paar Wohngebiete, überall begleitet von wunderbaren Bands, zurück zur Messe, nochmal über die Brücke, yeah, nur noch 2 km bis zum Ziel. Freude pur.


Und dann, Endspurt. Nochmal freilaufen, sonst sagt die Heidi am Ende "heute habe ich leider kein Foto für dich". Das wollte ich ja nicht :) also vorbei gesprintet an ein paar "Hindernissen" und ab durch die Mitte.


Die Ziellinie passiert und dann die Turbo-Bremse rein, denn der Auslauf war eher knapp bemessen.


Tadaaaaaaaaaa, 2 Stunden und 6 Minuten Nettozeit. Ich bin zufrieden, 6 Minuten besser als in Bregenz und das trotz mehr Höhe und kleineren Anstiegen. Bregenz war ja flach wie eine flunder :) und viel besser zu laufen. Franz meinte, einen Kilometer reingelaufen, so hatte ich das noch gar nicht gesehen, 6 Minuten hören sich sonst gar nicht so viel an.


Danach Mann und Kind gesucht und mich mit Steffi zusammen telefoniert. Ein hoch auf die Mobilfunkerfindung, ohne das wäre ein Wiederfinden im Leben nicht möglich gewesen :) sooooo viele Menschen. Es waren wohl knapp 10.000 Läufer, dazu noch die vielen Besucher, Wahnsinn. Noch kurz ein Gruppenfoto mit Carl, denn Milos lief noch, er hatte die Marathon-Distanz zu bewältigen.


Auch eine tolle Begegnung hatte ich im Zielbereich. Dort sah ich Jemand, den ich sonst nur von dessen Blog kenne, Schorsch von tri-it-fit. Er ist auch den HM gelaufen, seine Freundin Lotta musste sich leider eine Auszeit vom Laufen nehmen und war nur als Begleitung dabei. So toll, wenn man Menschen aus dem Netz, dessen Aktivitäten und Postings man verfolgt, plötzlich gegenüber steht. Ich war zu dem Zeitpunkt leider nicht so geistesgegenwärtig, ein Foto mit ihm zu schießen. Aber wer weiß, vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

Und ab nach Hause. Ein kurzer Abstecher ins Aura, um schnell die verdiente Pizza zu vertilgen und dann endlich Füße hoch. Wobei, noch kurz ein Siegerfoto fürs Protokoll, zu Hause im Garten, am Sportgerät natürlich, mit Medaille :)


 Freiburg - WIR kommen wieder, soviel ist sicher. Es war ein tolles Laufwochenende mit einer ganz tollen Lauffreundin und meiner ganz tollen Familie. Danke auch an Milan, der nicht nur ganz viel Geduld für uns Hühner brauchte, sondern auch viele Strapazen auf sich genommen hatte an dem Wochenende und uns letztlich wieder gesund und munter nach Hause fuhr.