Montag, 26. März 2018

Na? Wie war die letzte Laufwoche?

Ja, ich will nicht klagen, war ok. Einen Schock und einen Herzenswunsch gab es :) und viele schöne Bilder hab ich heute im Gepäck......Zuerst am vorletzten Wochenende der Schock: Schnee und das nicht nur so ein wenig, sondern so richtig, aber richtig richtig.


Ach igitt, wie ich dieses Wetter hasse. Keine Ahnung, was viele an der weißen Plage soooo schön finden, dass sie sogar kilometerweit fahren, um dann für teuer Geld weiße Hänge hinunter zu düsen. Ich für meinen Teil bin froh, wenn es unweiß ist. Trotzdem musste gelaufen werden, so war es auf dem Plan, den ich nicht habe :) Also los am Dienstag früh.


Mein Mann ist solange noch zu Hause geblieben, da Marie krank war und das Bett gehütet hatte. Das kleine Zeitfenster am Morgen hab ich dann genutzt, schnell eine kleine Runde zu traben.

Gelaufen bin ich nach Sahlenbach. Wieder igitt, was für eine gottlose Zeit, früh um 7.45 Uhr bin ich los. Nein, das ist nicht meine Zeit.....aber egal, wie heißt es so schön, der Weg ist das Ziel.


Die Wege waren inzwischen gut frei, hatte seit Sonntag/Montag ja auch nicht mehr nachgeschneit. Dennoch prachtvolles weiß, wohin das Auge sah. Aber die Sonne hatte ich gesichtet, einfach nur wunderschön, wie sie sich vor die Wolken schob und zeigte, wer die Herrin des Himmels wirklich ist.


Der Himmel war richtig schön blau, es ging kaum ein Wind und zum anschauen ist die verschneite Landschaft ehrlich gestanden schon schön. Aber nun genug geschwärmt, reicht. Hatte ich erwähnt, wie ich den Winter hasse :) ja gel, weiter oben........


Na jedenfalls war das Lauftraining am Ende erfolgreich absolviert. Gute 5 km und eine halbe Stunde später war ich wieder im muckeligen Zuhause und schickte ein Gebet auf besseres Wetter nach oben. Das wurde wohl erhört, denn am Samstag war mein zweiter Lauf für die letzte Woche. Leider konnte ich zwischen Dienstag und Freitag nicht laufen, da ich an meinem Rückentattoo weiter arbeiten ließ und so ein paar Tage der Heilung anstanden. Gerade bei feinen Arbeiten muss man aufpassen, sonst vernarbt alles. Sport ist hier eher kontraproduktiv.

Aber dann. Samstag früh war ich kurz nochmal bei Markus Weiler, einem Physiotherapeuten und habe nach meinem Muskel im rechten Bein schauen lassen. So langsam wird es. Er hat nochmal ein Tape angelegt und ich hab mir die Absolution von ihm geholt, dass ich an dem Tag den letzten großen Lauf vor Freiburg machen kann. Kann ich und tat ich und ich freute mich schon sehr darauf, da es eine Seestrecke werden sollte und die von viel Sonne begleitet war.


Da mein Mann und ich noch auf die IBO wollten, hatte ich einen raffinierten Plan entwickelt. Ich ließ mich in Hagnau aussetzen, direkt an der Straße, nur ich, meine Laufschuhe und eine Trinkflasche an der Hüfte. Und ich strahlte mit der Somme um die Wette, das könnt ihr mir glauben.


Seht ihr, wie dunkel sich die Brille getönt hat??? DAS ist das Zeichen dafür, dass die Sonne gaaaaaanz hell schien :)


Von Hagnau aus ging es weiter in Richtung Immenstaad. Hier musste ich kurz weg vom See, an der B31 laufen. Aber nicht weiter wild. Man kann nirgends die Bodenseestrecken komplett am Wasser laufen, auch nicht von Überlingen nach Stockach.


In Immenstaad konnte ich dann aber wieder runter an den See. Der See ist wie ein Magnet, immer zieht es einen nach rechts runter in seine Richtung hat man das Gefühl. Belohnt wird man dann mit solchen Traumkulissen.


In Immenstaad dann fast komplett am Wasser entlang gelaufen, vorbei an vielen schönen und sehenswerten Stellen wie hier an einem kleinen Häuschen namens "Seewärts". Wie treffend.


Immenstaad zieht sich, ich glaube fast 2 km bin ich dort im Ort am See entlang gelaufen. Oben auf der B31 kommt einen das gar nicht so lang vor. Die Sicht ein Traum, man schaut in Richtung Schweiz/Österreich und konnte die Berge richtig klar sehen.


Dann ging es raus aus Immenstaad und leider wieder ein kurzes Stück an der B31 entlang. Ich hielt mich immer an die Radroute, die wurde dann, sofern Seezugang, als Alternativroute am See zu dem Fahrradweg an der B31, ausgezeichnet. Hier also erst einmal wieder zurück an die B31, vorbei an  der Firma Airbus.........und laut Schild ist Friedrichshafen nur noch 8,4 km entfernt.


Puuuh, aber schon noch ein ganzes Stück, bedenkt man, dass ich ja zur Messe wollte. Nun gut, weiter ging es nach und durch Fischbach. Wahnsinnig viel Autoverkehr begleitete mich das Stück über an der B31, wahnsinnig, wie voll, aber die Osterferien haben schon begonnen und so war es klar, dass es die Menschen in den "Süden" zieht.


In Fischbach dann konnte ich wieder in Richtung See und bis Friedrichshafen dort auch bleiben. Seht ihr die Sonnenstrahlen? Einfach nur toll, die Sonne suchte die Erde, hat mich auch gefunden :)


Schon ein wenig kaputt war ich zu dem Zeitpunkt schon, aber eher, weil ich langsam anfing zu schwitzen. Dennoch wollte ich mich nicht entkleiden, all zu oft macht man das zu früh, ist verschwitzt und am Ende durch den Schweiß und die doch noch kühle Luft ein wenig angeschlagen. Das wollte ich vor Freiburg nun wirklich nicht riskieren, also nur das Stirnband abgemacht.


Und weiter ging es. Zwischen Fischbach und Friedrichshafen musste ich mich dann durch eine Horde Menschen quälen, einer egoistischer als der andere. Ich lief schon vorsichtig, ich bin in solchen Dingen eher zurückhaltend und umsichtig, aber manche bleiben mit aller Gewalt stehen und pöbeln noch rum.


Kurz vor Friedrichshafen noch vorbei an einer schönen Ferienanlage mit niedlichen kleinen Hexenhäuschen.


Und dann endlich angekommen in Friedrichshafen City. Aber auch hier Menschenmassen, Menschenmassen, Menschenmassen. Puuuh, da musste ich aber noch durch.


Zumindest bis zum Zeppelin-Museum/Busbahnhof. Ging ganz gut und ab da war es dann auch wieder weniger menschenlastig, dafür aber sehr autolastig.


Um an die Messe zu gelangen bin ich dem Radweg dorthin gefolgt. Dieser verläuft direkt an der Hauptverkehrsstrecke.


Noch vorbei am Flughafengelände und kurz Fernweh bekommen. Das war aber gleich wieder weg, bedenkt man, dass wir hier wohnen, wo andere für viel Geld Urlaub machen :) Also alles gut, ich bleibe hier, hier ist es schön, hier sind meine Lieben, hier bin ich zu Haus.


Also lassen wir die Ferienflieger hinter uns und weiter gehts, Endspurt zum Messegelände, das war zum Greifen nah. Nur noch wenige Kilometer.


Dort angekommen war ich stolz und glücklich, dass ich mit meinen Hufen "ins Ziel kam". Kurz einen Schluck zu mir genommen, den Rest der Flasche und dann ab zum Erfrischen und umziehen.


Ich hatte eine Tasche mit Waschsachen und Kleidung gerichtet, die mein Mann dort in einem Schließfach deponiert hatte. Schnell umgezogen und dann geschlemmt und geschaut auf der IBO, eine Messe, die wir jedes Jahr besuchen und das immer mit viel Freude. Schön wars, der Lauf und auch der Messebesuch.

Man mag es kaum glauben, dass all die Bilder in ein und derselben Woche gemacht worden. Angefangen mit 15 cm Neuschnee und aufgehört mit Landschaften, die null darauf schließen lassen, dass hier vor ein paar Tagen noch Schnee lag. Toll, so darf das Wetter bleiben.

Freiburg kann kommen. Schon mit den etwas mehr als 2 Stunden für knapp 21 km jetzt im Trainingslauf bin ich zufrieden. Zielzeit in Freiburg sind 2:15, die werde ich sicher hinbekommen, darauf freue ich mich auch schon sehr. Endlich mal wieder ein Laufwochenende mit Steffi :) Milan und Marie holen uns Sonntag dann dort ab, hin geht es mit dem Flixbus schon am Samstag. Diese Woche noch einen Lauf morgen und ab dann nur noch gemütliche 20 Minuten Läufe, so hat es mir Markus empfohlen. Dann tu ich das mal, schließlich ist er der alte Laufhase :)

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