Donnerstag, 12. Juli 2018

Ja wo läuft sie denn.....

Pflicht-Irrsinns-Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung…was für ein Idiotismus, bedenkt man, dass wir mit unseren Steuergeldern das Gehalt solcher Richter und Politiker bezahlen!


...wo läuft sie denn hin? Ganz einfach, immer geradeaus und ab und an eine Kurve :)

Die letzten Wochen laufen ok, nicht super gut, aber doch ok. Ich will nicht klagen, man hat ja immerhin auch noch anderes zu tun, wie arbeiten und Geld verdienen, die Kinderchen und den Gatten versorgen, etwas Haushalt. Außerdem bin ich immer wieder und das auch gerne für andere Menschen da, wenn es denen mal nicht so gut geht. Manchmal nur zu zuhören, aber manchmal eben auch zur Unterstützung, die Kurve zum Sport zu bekommen. So auch bei Holger. Und deshalb kam es auch am letzten Montag wieder zu einem Lauf, nur wir und die Stöcke.......klacker, klacker.


Immerhin kamen wir in einem doch recht flotten Tempo fast 13 km voran. Nicht schlecht für den Anfang würde ich sagen, zumal Holger ein wenig aus dem Training ist. Dafür macht er das super!

Am Dienstag dann hatte ich nur ein unsagbar kleines Zeitfenster, knapp 45 Minuten. Also eine kleine, aber feine Runde gedreht.


Hat gereicht, denn kaum geduscht stand auch schon Daggi mit dem EMS-Gerät vor der Türe. Also noch eine Stunde EMS angehängt und danach war der Tag aus sportlicher Sicht erledigt.

Die darauffolgenden Tage waren ruhiger. Lediglich am Freitag war wieder Bootcamp bei Franz. Sooooo schön. Diesmal mit dabei wieder die Kathleen und auch die Gisela. Wieder zwei, die ich für diese Art von Training begeistern konnte. Morgen dann ist neu die Elena, eine Studienfreundin, dabei. Ihr wird das auch gut tun, da bin ich mir ganz sicher.

Samstag wollte ich mal wieder auf die Bahn und eine Art Tempotraining absolvieren. Also gut 5 km eingelaufen - ja ich weiß, ein wenig viel, aber zum verschieben der Orte hab ich nicht die Befugnis.


Also 5 km einlaufen in einem lockeren Tempo mit einer 6er Pace und dann auf der Bahn 5 x 400 m mit einer Pace von 4:30 und dazwischen 400 m traben mit einer 6er Pace. Puuuh, danach war ich knülle. Marie war auf der Bahn mit von der Partie und hat immerhin wieder knapp 3 Runden geschafft. Spitze sag ich da nur!

Sonntag stand dann mein Holger wieder vor der Türe. Diesmal ohne Stöcke. Er wollte wissen, wie gut es geht. Nicht gelaufen, sondern nach wie vor schnell gegangen. Und dabei eine tolle Runde absolviert, viele Waldstücke, weil es sehr warm war und Holger darum gebeten hatte.


Gute 9 km wurden es am Ende in einer fürs Gehen auch sehr annehmbaren Zeit.

Am Dienstag hatte sich dann kurzfristig nochmal ein Zeitfenster ergeben und ich konnte laufen, bevor ich Marie von der Schule holte.


Fast schon wie ein Düsenflieger bin ich die Strecke gerannt. Ich wollte ein schnelles Tempo über einen längeren Zeitraum halten und - yes - ich hab es geschafft. Sieg über mich, über meinen inneren Schweinehund, über die Beinchen und den Kopf!


12,5 km in einer 5:28er Pace, da bin ich stolz auf mich. Sehr viel mehr an km wäre in dem Tempo aber auch nicht drin gewesen, vielleicht noch einer oder auch zwei, das wäre es dann aber schon gewesen. Egal, der Weg ist das Ziel und Übung macht den Meister. Ich werde daran arbeiten und wenn ich mich schon nicht an Trainingspläne halten kann, dann doch wenigstens an die Tipps aus diversen Laufbüchern, die ich mein Eigen nenne. Wir werden sehen, ob all das zielführend ist - bald schon ist ja der Halbmarathon in Sonthofen und ich bin sehr gespannt auf mein Ergebnis.

Morgen wieder Bootcamp, nachmittags dann mit Steffi ein Stockentenlauf und am Abend noch zu Daggi zum EMS. Dann ist das Tagesziel erreicht, vermutlich so gegen 20 Uhr. Samstag dann ein kleiner Lauf mit vielleicht 12 km und einer geplanten 7er Pace mit Katja aus dem Bootcamp. Da freue ich mich schon drauf. Sonntag mal sehen, vielleicht mal wieder ein längerer und chilliger Nüchternlauf, um den Bauchspeck zu bekämpfen :)

Dienstag, 3. Juli 2018

50 Workouts - Crosstraining - die besten WODs

Werbung




(Quelle: riva Verlag)


50 Workouts (Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)
Crosstraining - die besten WODs

Benjamin Heizmann
1. Auflage Juni 2018 
Softcover, 128 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0470-4
(UVP) € 9,99 [D] 



Zum Autor:

Benjamin Heizmann (Link führt zur Website des Autors; KEIN Affilliate Link!) ist Sport- und Gesundheitswissenschaftler, Movement- und Mobility-Coach und zertifizierter CrossFit-Trainer. Im Jahr 2015 hatte er ein 25-Tage-Mobility-Programm auf die Beine gestellt und hält international viele Vorträge zum Thema Leistungssteigerung und Verletzungsprävention. In seiner Heimatstadt Freiburg ist er Inhaber und Headcoach des CrossFit Black Forest (Link führt zur Website des Autors; KEIN Affilliate Link!). Benjamin kann auf 10 Jahre Trainererfahrung zurückblicken und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen an das Thema Mobility und rehabilitative Schmerzbehandlung heranzuführen. 


Inhalt:



Das Buch ist einfach aufgebaut und besteht aus drei Kapiteln. Begonnen mit den allgemeinen Hinweisen zu WODs = Workout of the Day, geht es weiter zu den eigentlichen Workouts. Im Kapitel drei sind die einzelnen Übungen nochmals dargestellt und erläutert. Um diese später leichter zu finden, gibt es auf Seite 118 ein Übungsregister.


Rezension:

Crosstraining erfreut sich derzeit größter Beliebtheit. Aber warum nur? Die Frage ist im Grunde ganz einfach zu beantworten: Crosstraining ist, wie der Name schon sagt, ein Mix aus vielen Sportarten, zusammengefügt zu einem einzigartigen Konzept. 



Direkt auf den ersten Seiten erklärt der Autor genau das. Warum Crosstraining? Was heißt ganzheitlich? Wie sollte der Masterplan aussehen? Auf zehn Seiten erfährt der Leser die wichtigsten Hintergrundinformationen und kann sich so schon ein recht gutes Bild darüber machen, was ihn erwartet. Erste Aufwärmübungen sind auf diesen Seiten auch bereits erläutert und abgebildet, ebenso Dehnübungen zur Regeneration. 



Kapitel 2 befasst sich mit den Workouts. Die Workouts selbst sind aufsteigend nach Schwierigkeit im Buch abgedruckt. 



DA im Buch ausschließlich Zeichnungen als Abbildungen zu den Übungen dienen, ist es sehr leicht, die Ausführung der gesamten Übung zu erkennen. Im Kasten über den Abbildungen des WODs wird zusammengefasst nochmals dargestellt, wie oft und wie lange die einzelnen Übungen bzw. das Workout optimalerweise auszuführen sind.



Am Anfang jedes Workouts Ist neben der Bezeichnung ebenso das Level gut erkennbar. Außerdem ist die gesamte Trainingsdauer vermerkt und ein Hinweis darauf, was an Trainingsgeräten und Hilfsmitteln notwendig ist.



In einem Kasten vor Beginn der Ausführungsbeschreibung sind nochmals die wichtigsten Bestandteile notiert: Übungsbezeichnung, Wiederholungen, Technischer Anspruch, Intensität und natürlich die Seite, auf der die Übung mit ausführlicher Erklärung zu finden ist.

Eine absolut hilfreiche Information für jeden Sportler findet man in der Rubrik "Schwerpunkt und Modifikationen". Hier erklärt Heizmann, auf welchen Bereich die Übung abzielt und was mit diesem WOD bewirkt wird. So hat man sehr gut die Möglichkeit, spezieller die Übungen für sich zusammen zu stellen. Will man beispielsweise die Schnellkraft verbessern, kann  man überwiegend auf diese WODs zurückgreifen.

Im letzten Kapitel dann sind nochmals alle Übungen aufgeführt. Mit einer ausführlichen Beschreibung und den wieder gut erkennbaren Abbildungen zur Ausführung ist es ohne Probleme, selbst die Übung korrekt auszuführen.




Ganz am Ende des Buches hat man dann nochmal ein Übungsregister. In alphabetischer Reihenfolge sind nochmal alle Übungen vermerkt, dazu die Seiten, auf denen sich diese Übung befindet bzw. die Seiten der Workouts, in denen die Übung verwendet wird. 


Mein Fazit:

Heizmann macht alles mit Leidenschaft, das merkt man bei diesem Buch. Es ist einfach gehalten und doch sehr gut in Aufbau und Inhalt. Es enthält alles Wesentliche zu den Übungen, die Übungen sind sehr ausführlich dargestellt. Die Workouts sind kurz und knackig, aber auch effektiv und intensiv. Genau das, was wir doch alle lieben: viel Effekt in wenig Zeit, denn Zeit haben wir alle nicht im Überfluss. Mit den vorgefertigten Workouts ist es easy auch für Einsteiger, effektiv zu Hause zu trainieren, ohne über Maßen viele Hilfsmittel und Trainingsgeräte haben zu müssen. 


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "50 Workouts" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Dienstag, 26. Juni 2018

Na? Wie läuft´s?

Ich würde sagen gut. Die letzten Tage liefen wieder, ich lief wieder und der Kraftsport kam auch nicht zu kurz.

Vorletzten Samstag konnte ich spontan noch knapp 12 km zurücklegen bei wunderbarem und wolkenlosem Wetter mit einer ganz guten Pace im Gepäck.


Dann ging es Montag wieder auf die Strecke. Hier allerdings am Abend nur ein kurzer Lauf. 6,4 km wurden es und die auch ein wenig langsamer, denn es war sehr schwül bei uns.


Auch am Dienstag hat sich die Möglichkeit für eine kurze Runde geboten. Auch hier nicht ganz 7 km, ähnliches Tempo wie am Montag. Eine schöne Runde, die ich mit Franz und ein paar Mädels zurückgelegt habe vom Seepark ausgehend in Richtung Otterswang und zurück.



Dann wurde 2 Tage pausiert, zu viel Arbeit, zu wenig Freizeit. Wobei eine kurze Einheit Workout gab es spontan am Donnerstag, zusammen mit Milan im heimischen Garten. 30 Minuten Power und der Hass des Gatten auf meiner Seite.

Freitag früh stand dann Bootcamp bei Franz an, eine Stunde auspowern. Direkt im Anschluss dann noch eine kleine Laufrunde, die ich mit dem Abholen von Marie in der Schule verbunden habe.


Am Samstag war in Pfullendorf Stadtseefest. Ich hatte Steffi schon am Donnerstag gefragt, ob sie nicht mitlaufen möchte und wir gemeinsam mit den Kids einen Spaziergang nach Pfullendorf machen. Und das haben wir getan. Die Mädels haben sich wacker geschlagen.


Zurück haben wir dann nur zu zweit absolviert. Milan hat die Mäuse mitgenommen und die konnten noch etwas gemeinsam bei uns im Garten spielen.


Hier waren wir dann sogar minimal schneller, obwohl auch nur gegangen.

Sonntag hat es mich dann nochmal gepackt. Die Arbeit war soweit erledigt und ich hatte Bock zu laufen. Lange schon wollte ich mal von zu Hause nach Stockach laufen, irgendwie über Herdwangen, Breitenerlen, Mahlspüren. Jetzt hab ich es getan und es war eine tolle Runde.


Die Erkenntnis des Tages: die Strecke ist ziemlich genau eine Halbmarathon-Distanz nicht ganz ohne Anspruch. Viele Berge, zum Glück oder auch zum Unglück in Richtung Stockach weitgehend bergab. Da mir die Beinchen schon bei km 11 brannten, bin ich in Seelfingen den großen Berg hinunter gegangen, um die Beine nicht übermäßig zu belasten. Die Lust verließ mich dann wieder kurzzeitig  bei km 15. Bei km 19, in Höhe Schwimmbad und Ortseingang aber gab es nochmal einen Flow nach oben und ich zog den Rest der Strecke durch, bis zum Hertle, ganz 21.8 km. Ich bin stolz!

Ja, das war meine Laufwoche, besser die letzten 10 Tage. Diese Woche steht erst am Wochenende ein Läufchen an. Freitag früh noch Bootcamp bei Franz, Samstag früh EMS bei Daggi in Bad Saulgau. Ich denke am Samstag und Sonntag wird sich die Zeit für eine Laufrunde finden, mal sehen. Ach klar, Sonntag früh 7.30 Uhr steht Holger vor der Hütte und ich werde mit ihm eine 12 km Runde walken gehen. Mal sehen, ob ich die Stöcke wieder mit nach Hause bringe :)

Inzwischen bin ich auch bei Runalyze angemeldet. Das tolle dort ist, dass die gesamten Aktivitäten summiert und ausgewertet werden, besser als bei Strava oder Garmin Connect. Ich kann sehen, dass ich in diesem Jahr schon 561,21 km gelaufen bin.


Und man kann schöne Poster generieren, nette Spielerei :) Auch hier wieder alle Läufe 2018 bis jetzt aufgelistet. Bin mal gespannt, wie das am Ende des Jahres dann aussieht.


Runalyze ist kostenfrei bzw. auf Spendenbasis betrieben. Man kann auch durch den Kauf von Produkten unterstützen und ein Affialate Link zu Amazon ist auch gegeben. Ich denke hier werde ich mal ein Produkt erwerben, dass ich einfach Danke sagen kann.









Dienstag, 19. Juni 2018

Her mit den Proteinen: Chili con carne

Nachträgliche Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung


Ja, ich gebe es zu, ich bin Fleischesser und kein Fleischersatzesser. Ja, ich liebe Fleisch, aber nur Gutes, lieber weniger, als günstiges Fleisch. Und daher bin ich auch ein Freund von Fleischgerichten wie Chili con carne. Am besten so, dass es überhaupt keine Beilage mehr dazu braucht.

Auf dem Blog von Lotta und Schorsch tri-it-fit gibt es ein tolles Rezept dafür (beim Klicken auf das Wort "Rezept" wirst du automatisch auf den Blog von Lotta und Schorsch weitergeleitet, mit allen Konsequenzen. Ich bitte dies zu beachten!). Lecker beim Lesen, das wollte ich probieren. Also ran an den Kochtopf und losgelegt.


Chili con carne ist mir nicht unbekannt, doch ist es wie bei jedem Rezept so, dass jeder so seine leichte Abwandlung dazu hat. Daher hatte mich das von Lotta und Schorsch auch interessiert. Aber schon beim Kochen merkte ich, so sehr unterscheidet es sich nicht von dem, was wir hier auch sonst immer so in den Topf geben. Sehr fein :) Die am Schluss wichtigste Zutat für guten Geschmack ist Kakao. Nein, kein Kaba wie die Schwaben sagen würden, Kakao, also richtiger Kakao. Ich habe hier für die Low-Carb-Küche immer stark entölten Kakao aus dem Reformhaus.


Schön lange köcheln lassen und dem guten Essen steht am Ende nichts mehr im Weg. Sehr lecker das Rezept. Und mit den Bohnen und dem Rinderhack ist es reich an Proteinen. Genau das richtige für Sportler wie ich finde. Da darf es dann auch mal ein Schüsselchen mehr sein.


Das einzige, was ich nicht mag und daher weggelassen hatte, war der Mais. Nee, das ist nicht so meins, ist mir zu süss und hebt das Chili für mein Empfinden im Geschmack überhaupt nicht. Also, wer es nachkochen will, geht einfach mal rüber zu den Beiden auf deren Blog (Link oben im Text) und versucht es aus. Es wird sich lohnen, das kann ich euch versprechen.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Es darf geschmunzelt werden: "Waschbrettbauch ohne viel Blabla"

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Waschbrettbauch ohne viel Blabla (Weiterleitung zur Verlagswebsite)
Der praktische Ratgeber für alles Wesentliche 

Julie Ferrez, Illustrationen: Dominique Archambault
1. Auflage, 64 Seiten
Format: 17 x 22 cm Broschur
Copress Verlag in der Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7679-1222-9
(UVP) € 9,90 [D] 



Sixpack aus Stahl, Hüftgold ade! Wer wünscht sich das nicht. Und wie oft unternehmen wir den Versuch und scheitern kläglich. Oh Mann, ich möchte meine Versuche nicht zählen, ich würde vermutlich bedrückt auf dem Sofa sitzen, während ich darüber nachdenke. Aber wie heißt es so schön, nach vorne schauen und nicht zurück. Das Übel an der Wurzel packen!

Julie Ferrez ist Diplom-Sportlehrerin und arbeitet als Personal Coach. In ihrer Heimat Frankreich arbeitet sie mit zahlreichen Promis, darunter auch der französische Ex-Präsident Sarkozy und dess Frau Carla Bruni. Auch im französischen Fernsehen läuft ihr Fitnessprogramm und begeistert eine Menge Menschen.

Im Buch zeigt Julie, wie man dem Hüftgold zu Leibe rückt. Gute Übungen für einen flachen und muskulösen Bauch, Ernährungstipps und eine Menge Rezepte - all das erwartet den Leser. Doch weit gefehlt, wenn man denkt, es handle sich um ein übliches, fast schon wissenschaftlich anmutendes Werk, in dem die Vorgänge stupide abgehandelt werden. Nein, dieses Buch ist etwas ganz besonderes und das ist einem schon klar, schlägt man die ersten Seiten auf.


Eine Einleitung in ganz ungewöhnlicher Form und danach eine Anleitung für einen Körpercheck. Hat man sich erst einmal in die Körperform eingeordnet, geht es weiter mit den vielen Hintergrundinformationen unseren Körper und die Ernährung betreffend.


Nicht nur die zahlreichen Rezepte sind mit lustigen Bildern dargestellt, auch die Erläuterungen den Körper betreffend kommen freundlich bebildert daher. Neben Rezepten für Jedermann und Jederfrau hat die Autorin aber auch die Veganer bedacht und im Buch vegane Rezepte eingefügt. So hat wirklich jeder Freude daran.


Ab Seite 15 geht es dem Hüftgold dann an den Kragen getreu dem Motto "Bauchmuskeln voran!". Zuerst Tipps für die Schönheit und Gelassenheit, danach dann die ersten Hilfsmittel für einen flachen Bauch wie beispielsweise die Anleitung für den Flachbauch-Smoothie.


Richtig toll, ein Rezept, dass man nicht mehr nur lesen und abarbeiten muss, sondern dass visuell so gut aufbereitet daher kommt, dass es geradezu verlockt, direkt in die Küche zu gehen.

Zwischen den Rezepten ist das Buch gespickt mit vielen tollen Übungen, die die Bauchmuskeln so richtig zum brennen bringen und am Ende ein wunderbares Ergebnis zaubern.



Vor Beginn jeder Übung ist nochmal kurz erläutert, was alles gestärkt und trainiert wird. Anhand der Bilder lässt sich ganz gut erkennen, wie die Positionen auszuführen sind. Wem das nicht reicht, der kann die Texte dazu lesen und ist spätestens dann im Bilde.

Das Buch ist wirklich sehr witzig geschrieben und vor allem illustriert. Man hat sich Mühe gegeben, auch den größten Sportmuffel für die Sache zu begeistern. Es ist mal etwas anderes wie all die wissenschaftlich anmutenden Sportbücher und vor allem kommt man auch auf diese Art und Weise zum Ziel. Zu den zahlreichen Übungen zum Muskelaufbau sind viele Entspannungsübungen eingearbeitet. Kein muss hier durch powern, sondern kann ab und an eine Pause einlegen. Das ist schön, das motiviert.

Empfehlen kann ich denen das Buch, die mit viel Freude an ihr Hüftgold gehen wollen, gerne lecker essen und dabei noch Gutes tun für den Körper, gerne etwas sporteln, aber es nicht übertreiben möchten und ab und an eine Yoga-Einheit benötigen. Ja genau, für genau die ist dieses Buch wie geschaffen.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Waschbrettbauch ohne viel Blabla" vom Copress Sport/Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Montag, 11. Juni 2018

Women´s Run in Stuttgart

Nachträgliche Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung


Am Samstag war der erste Women´s Run 2018 und zwar in Stuttgart. Jedes Jahr ist dies die Auftaktveranstaltung, im vergangenen Jahr war ich mit Steffi eine von vielen Motivationswundern. In diesem Jahr - leider alleine, zumindest beim Laufen - war ich ein Glitzerflitzer.



Zusammen mit Marie und Milan bin ich am Samstag beizeiten in Sigmaringen in den IRE nach Stuttgart gestiegen. Eine sehr geschickte Verbindung, da man nicht umsteigen muss. Gut zwei Stunden ist man unterwegs und mit dem Metropol-Ticket der DB kommt man günstig durch den Tag, denn mit diesem Ticket kann man nicht nur den Zug, sondern auch sämtliche Busse im Verbund nutzen, also den 500er Bus von Aach-Linz nach Sigmaringen und ebenso die U- und S-Bahnen in Stuttgart. Obendrein ist das Ticket noch 3 Euro günstiger als das BW-Ticket. Das Auto haben wir zu Eismann auf den Hof gestellt und hatten praktisch die erste Laufeinheit von dort bis an den Bahnhof. Da wir natürlich gesetzestreue Bürger der EU sind, haben wir DSGVO-konforme Bilder in der Bahn gemacht :)


Herrlich, einfach nur zum kaputt lachen, was die Pappnasen der EU so für einen Käse fabrizieren, ohne zu denken. Würden wir alle so arbeiten, na dann sag ich nur "Adios Wirtschaft, Guten Nacht Freunde!". Das schlimme dabei, die bekommen für solch einen Humbug auch noch Kohle.... Nach gut 2 Stunden Zugfahrt kamen wir dann in Stuttgart an. Kurzer Stadtbummel und dann ging es ab zum Fernsehturm mit der U-Bahn.


Im Women´s Village angekommen, erst mal noch fix auf die Rolle, den Beinchen eine Massage gönnen. Und viele andere Dinge ansehen und probieren.


Witzig sind immer die Fotowände, vor denen man sich inszenieren kann. Auch in diesem Jahr wieder zwei Zeitungscover für die Mädels gestanden.


Das Foto vor der Women´s Health ist vor und das vor der Runner´s nach dem Lauf entstanden. Nicht viel Unterschied von der körperlichen Form würde ich sagen :)


Das Wetter fast identisch zu 2017. Erst brütend heiß, dann Donner und Gewitter und pünktlich zum Start der 8 km Ladies Regen :) und natürlich drückende Hitze.....drückend, schwieriges Wetter für mein Empfinden. Aber was solls, da müssen wir durch, wir Läufer. Also losmarschiert und versucht, gleich in den Trott zu kommen. Und das ist mir dann auch recht gut gelungen.


Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Immerhin eine Minute besser als im letzten Jahr. Man darf eben nicht vergessen, dass auch ich nur zu den Hobbyläufern gehöre, bei denen durch Familie und Beruf eben nicht immer alles rund läuft im Training.

In der Gesamtwertung von 621 Startern und ich meine gelesen zu haben 511 Finishern bin ich auf Nummer 48 gelandet.


In meiner Altersklasse AK 40 war es immerhin der 7. Platz von 109 Starterinnen und 88 Finishern bzw. Frauen, die die Zeit haben nehmen lassen, denn bei 20 Ladies in meiner AK gab es keine Zeitangabe, war aber auch kein Abbruch vermerkt. Ich hatte gelesen, dass es hier eben die Möglichkeit gab, auch ohne Zeitnahme teilzunehmen. Daher denke ich schon, dass es sich tatsächlich um 109 Finisher AK 40 und auch 621 Finisher gesamt handelte.


Na jedenfalls war ich happy, in einer besseren Zeit ins Ziel zu kommen. Um die 40 Minuten hatte ich meinem Mann und Marie versprochen und konnte das Versprechen auch halten. Klar, ich wäre gerne noch ein Minütchen schneller gewesen, aber was solls, vielleicht im nächsten Jahr.


Die Veranstaltung an sich ist wie immer top organisiert gewesen. Taschendepot, Startnummernausgabe, Shirtausgabe und das Bedrucken, Zielverpflegung - alles super! Allerdings fand ich das Angebot im Women´s Village letztes Jahr schon nur mäßig, doch dieses Jahr war das echt unterirdisch. Die Hälfte der Plätze nicht belegt und wenig Aussteller. Nein, so stelle ich mir das wahrlich nicht vor, dafür lohnt es nicht, nach Stuttgart zu fahren. Auch die Finisher-Beutel waren im letzten Jahr (Stoffbeutel) um Welten besser in der Qualität als in diesem Jahr. Das Bild in der Vorab-Werbung hatte mehr versprochen, einen wertigeren Turnbeutel. Bekommen hat man einen so dünnen Turnbeutel, durch den man fast durchsehen kann. Das hat mich sehr enttäuscht und zum heutigen Zeitpunkt bin ich nicht sicher, ob ich im kommenden Jahr wieder buche, denn immerhin kostet die Startgebühr 30 Eur. Auch der Inhalt der Finisher-Tasche ist mächtig geschrumpft. Gab es im vergangenen Jahr noch zwei Flaschen Getränk, war es diesmal nur eine Flasche und 2017 war noch eine Kosmetiktasche drin, dieses Jahr nicht wirklich etwas schönes für uns Mädel, außer eine Trockenpflaume, aber da überlege ich noch, ob ich das als Wink mit dem Zaunpfahl sehen soll und dem Veranstalter krumm nehmen soll ;-) Naja, am meisten gefehlt hat mir einer der Sponsoren, nämlich Arla. Die hatten im letzten Jahr einen Stand mit Skyr zum probieren mit unterschiedlichen Toppings. Genau das richtige vor dem Lauf. Da hatte man diesmal gar nicht die Möglichkeit, noch eine Kleinigkeit vorher zu sich zu nehmen. Das, was sonst angeboten wurde (Burger, Pommes & Co) ist für mich zumindest mehr als ungeeignet. Sehr schade! Auch gab es da ja eine Fotobox, was diesmal auch nicht der Fall war. Ach und gefehlt hatte auch die Firma Shock Absorber mit den Lauf-BHs. Lediglich Odlo war mit einer sehr dürftigen Auswahl an Kleidung auf dem Areal vertreten.

Heike Drechsler war auch nicht da, sehr schade. Im Startbereich hatte ich erfahren, dass sie wohl krank geworden sei. Ich finde, das hätte man ruhig durchsagen können, denn auch Frau Zarella war nur - so zumindest mein Empfinden - kurz zur Siegerehrung da und hat sich sonst nicht die Ehre gegeben.

Auf der Strecke gab es zwei Getränkestände, wenn ich mich richtig erinnere, können aber auch drei gewesen sein. Fand ich ausreichend. Ich selbst hatte diesmal nichts benötigt, da ich meinen Handheld von Nathan dabei hatte und das mal probiert habe. Hat sich für mich bewährt. Auf kleinen Läufen bis 10 km reichen die 250 ml für mich völlig aus und ich kann daraus besser trinken als aus den Bechern. Hier lege ich mir evtl. noch einen von Salomon zu, den hab ich bei einem Mädel im Startbereich gesehen. Der ist auch sehr geschickt und mit einer Flex-Flask bestückt, die über 400 ml fasst. Das würde meines Erachtens sogar für einen HM reichen, mir zumindest :)

Am Abend dann sind wir dann noch etwas durch Stuttgart getingelt, auf der Suche nach einem schönen Restaurant, dass für jeden von uns was auf der Speisekarte stehen hat. Marie wollte unbedingt Nudeln mit Tomatensosse, was auch sonst. Aber wir wollten keinen schnöden Italiener besuchen, also liefen wir gefühlt 5 km durch die Innenstadt und haben dann schließlich das zweite in Stuttgart befindliche Block Houses entdeckt. Und was soll ich sagen, auf der Kinderkarte gab es auch genau das richtige für die Maus :)


Sehr glücklicher Umstand. Wir haben dann jeder einen Burger nur nicht im Brötchen, sondern auf dem Teller gegessen. Es war mega lecker. Ein Weinchen dazu und der Tag konnte zu Ende gehen.


Fünf nach Zehne haben wir den Heimweg ins Hotel angetreten. Übernachtet haben wir im Motel One am Hauptbahnhof, ein Haus, welches sehr zu empfehlen ist. Ein sehr modernes und mega sauberes Hotel, optional mit einem Bio-Frühstück und wirklich angemessenen Zimmerpreisen. Wir hatten ein Doppelbett-Zimmer mit Zustell-Bett für Marie und haben für die Nach 94 Eur bezahlt. Nichts ist abgewohnt, nirgends Dreck in den Ecken und vor allem keine Haare von Vorgängern im Bad. Das Hotel ist echt top!! Das i-Tüpfelchen gibt dann das sehr freundliche Personal an Rezeption und Theke.

Sonntag sind wir dann wieder nach Hause, mit dem Zug. Ein tolles Wochenende alles in allem. Auf dem Heimweg waren wir dann noch kurz in Sigmaringen auf dem Foodtruck-Festival. Nochmal die Wampe gefüttert und dann ging es schließlich ganz nach Hause.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Nun noch die letzte Laufwoche Revue passieren lassen

So, jetzt bin ich wieder im Plan, hier wie versprochen der Rückblick auf die vergangene Trainingswoche.

Die letzte Woche war die zweite Ferienwoche, also hatte Milan frei und ich somit ein wenig mehr Möglichkeit, laufen zu gehen. Dementsprechend würde ich sagen lief es gut.

Los ging es mit dem Wochenstart am Montag, da gab es eine kleine Einheit Tabata Workout.


Mit am Start Bettina und Milan. Gemeinsam macht das mehr Spaß und auch mehr Sinn. Wir hatten meine ich 7 Stationen aufgebaut und in der Hitze dann 3 Runden absolviert.



Dann ging es für mich am Mittwoch weiter mit einer Laufeinheit. Nur ein kurzer Lauf, direkt am Morgen, ganz früh am Morgen :) Um 5:37 Uhr ging es da schon los.


Ich habe aber wieder gemerkt, einfach nicht meine Zeit. Ich quäle mich da jeden verdammten Kilometer.


Da hilft auch der traumhafte Sonnenaufgang nix, wenn der Nebel über die Felder kriecht.


Igitt, das Nebelzeugs hat sich so auf den Körper abgelegt, alles klamm und bäääääääääääh. Nein, nicht meine Zeit. Mir blieb leider aber keine andere Wahl, denn ich hatte am Mittag einen Tattootermin und früh war ich in Saulgau. Insofern fiel das Training am Abend aus, denn Linien brauchen Ausheilzeit :)

Donnerstag war Feiertag und den liessen wir auch als solchen ruhig an- und ausklingen. Weiter ging es dann am Freitag. Zuerst musste das Bike zum Kundendienst, das hat es nötig, die Bremsen nerven mich schon seit der letzten Saison.


Also rin in die Bullerbüx und rauf aufs Rad. Mit einem gezielten und kleinen Umweg nach Pfullendorf zum Kettenblatt und dort noch einen Anschiss kassiert, dass dieses Bike so überhaupt nix für mich tut......egal, tun Fahrradklamotten und Helm irgendwie auch nicht.

Danach gab es eine Runde Laufen im Stadion in Pfullendorf, in der Geberit-Arena um genau zu sein.


Und jetzt haltet euch fest, mitgelaufen ist die Kurze. Ja, die kleine Marie, die seit fast einem Jahr in der Schule bei Frau Höge die Leichtathletik-AG besucht, hat 2 1/2 Runden mit Bravour gemeistert.


Die Maus ist am 11. August in Sonthofen zum Kids-Run angemeldet. Da freut sie sich schon riesig. Klamotten sind geshoppt, die Laune ist gut, die Motivation vorhanden - was will man mehr.

Weiter ging die Trainingswoche dann am Samstag. Spontan bin ich hier am Morgen früh gelaufen.


Wääääääääh, wieder ganz früh, denn ich war um 8.30 Uhr schon wieder verabredet mit einer Freundin. Wir wollten shoppen gehen nach Singen, vor allem zum TK Maxx.


Geworden sind es hier nicht ganz 6 km. Nur ne schnelle Runde, des Alibis wegen, damit man gut in den Tag starten kann. Start wieder vor 6 Uhr :( Mond und Sonne waren auch mit am Start.....sonst nix und niemand.


Wobei doch, der Hund auf dem Haigehof, der mir ehrlich gesagt etwas Angst gemacht hat. Er bellte wie ein Wahnsinniger, keine Menschen in Sicht. Ich finde es einfach immer wieder unmöglich, dass man Hunde unbeaufsichtigt und unangeleint über Nacht frei laufen lässt. Es ist dort eine offizielle Straße, also nicht privates Gelände, da kann man doch nicht jedes Mal mit Angst vorbei laufen.


Ich bin dann aus Angst langsam gegangen, hab den Hund keines Blickes gewürdigt in der Hoffnung, dass der nicht auf mich zu stürmt. Hat funktioniert, zum Glück. Bei nächster Gelegenheit werde ich freundlich die Hausbesitzer dort mal ansprechen.

Die letzte Laufeinheit bot sich dann am Sonntag. Die War auch eher spontan. Nach einem umfangreichen Arbeitstag.


Ich bin kurz vor 18 Uhr los und es war noch immer brütend heiß. Puuuh, hab ich geschwitzt. Ich hätte fast ein Sauerstoffzelt gebraucht :)


Zum Glück bin ich mit wenig Klamotte und viel Getränkedepot auf dem Buckel gelaufen. Das war schon mal die halbe Miete. Traumhaftes Wetter, als ich Sahlenbach in Richtung Lautenbach unterwegs war.


Die kurzen Stücke durch den Wald waren sehr erfrischend, der Ausblick ebenso.


Kurz vor Ende der Runde, in Höhe Aftholderberg zog sich das Wetter dann gehörig zu. Ich hatte schon ein Unwetter befürchtet, so wie das aussah am Himmel. Schwül und immer mehr bewölkt.


Doch es hat gehalten und da war ich froh. Im Gewitter zu laufen, da bin ich eher nicht so ein Freund davon. Regen macht mir nix aus, aber Blitz und Donner schon.

So ging eine recht ertragreiche Laufwoche zu Ende. Diese Woche dann ist etwas Ruhe angesagt, denn Samstag stehen 8 km beim Womens Run in Stuttgart an. Da gibt es nur am Donnerstag, also morgen und evtl. Freitag eine kurze Laufeinheit mit 3 oder 4 km im Speedtempo und Freitagvormittag Bootcamp bei Franz.