Dienstag, 19. Juni 2018

Her mit den Proteinen: Chili con carne

Ja, ich gebe es zu, ich bin Fleischesser und kein Fleischersatzesser. Ja, ich liebe Fleisch, aber nur Gutes, lieber weniger, als günstiges Fleisch. Und daher bin ich auch ein Freund von Fleischgerichten wie Chili con carne. Am besten so, dass es überhaupt keine Beilage mehr dazu braucht.

Auf dem Blog von Lotta und Schorsch tri-it-fit gibt es ein tolles Rezept dafür (beim Klicken auf das Wort "Rezept" wirst du automatisch auf den Blog von Lotta und Schorsch weitergeleitet, mit allen Konsequenzen. Ich bitte dies zu beachten!). Lecker beim Lesen, das wollte ich probieren. Also ran an den Kochtopf und losgelegt.


Chili con carne ist mir nicht unbekannt, doch ist es wie bei jedem Rezept so, dass jeder so seine leichte Abwandlung dazu hat. Daher hatte mich das von Lotta und Schorsch auch interessiert. Aber schon beim Kochen merkte ich, so sehr unterscheidet es sich nicht von dem, was wir hier auch sonst immer so in den Topf geben. Sehr fein :) Die am Schluss wichtigste Zutat für guten Geschmack ist Kakao. Nein, kein Kaba wie die Schwaben sagen würden, Kakao, also richtiger Kakao. Ich habe hier für die Low-Carb-Küche immer stark entölten Kakao aus dem Reformhaus.


Schön lange köcheln lassen und dem guten Essen steht am Ende nichts mehr im Weg. Sehr lecker das Rezept. Und mit den Bohnen und dem Rinderhack ist es reich an Proteinen. Genau das richtige für Sportler wie ich finde. Da darf es dann auch mal ein Schüsselchen mehr sein.


Das einzige, was ich nicht mag und daher weggelassen hatte, war der Mais. Nee, das ist nicht so meins, ist mir zu süss und hebt das Chili für mein Empfinden im Geschmack überhaupt nicht. Also, wer es nachkochen will, geht einfach mal rüber zu den Beiden auf deren Blog (Link oben im Text) und versucht es aus. Es wird sich lohnen, das kann ich euch versprechen.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Es darf geschmunzelt werden: "Waschbrettbauch ohne viel Blabla"

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Waschbrettbauch ohne viel Blabla (Weiterleitung zur Verlagswebsite)
Der praktische Ratgeber für alles Wesentliche 

Julie Ferrez, Illustrationen: Dominique Archambault
1. Auflage, 64 Seiten
Format: 17 x 22 cm Broschur
Copress Verlag in der Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7679-1222-9
(UVP) € 9,90 [D] 



Sixpack aus Stahl, Hüftgold ade! Wer wünscht sich das nicht. Und wie oft unternehmen wir den Versuch und scheitern kläglich. Oh Mann, ich möchte meine Versuche nicht zählen, ich würde vermutlich bedrückt auf dem Sofa sitzen, während ich darüber nachdenke. Aber wie heißt es so schön, nach vorne schauen und nicht zurück. Das Übel an der Wurzel packen!

Julie Ferrez ist Diplom-Sportlehrerin und arbeitet als Personal Coach. In ihrer Heimat Frankreich arbeitet sie mit zahlreichen Promis, darunter auch der französische Ex-Präsident Sarkozy und dess Frau Carla Bruni. Auch im französischen Fernsehen läuft ihr Fitnessprogramm und begeistert eine Menge Menschen.

Im Buch zeigt Julie, wie man dem Hüftgold zu Leibe rückt. Gute Übungen für einen flachen und muskulösen Bauch, Ernährungstipps und eine Menge Rezepte - all das erwartet den Leser. Doch weit gefehlt, wenn man denkt, es handle sich um ein übliches, fast schon wissenschaftlich anmutendes Werk, in dem die Vorgänge stupide abgehandelt werden. Nein, dieses Buch ist etwas ganz besonderes und das ist einem schon klar, schlägt man die ersten Seiten auf.


Eine Einleitung in ganz ungewöhnlicher Form und danach eine Anleitung für einen Körpercheck. Hat man sich erst einmal in die Körperform eingeordnet, geht es weiter mit den vielen Hintergrundinformationen unseren Körper und die Ernährung betreffend.


Nicht nur die zahlreichen Rezepte sind mit lustigen Bildern dargestellt, auch die Erläuterungen den Körper betreffend kommen freundlich bebildert daher. Neben Rezepten für Jedermann und Jederfrau hat die Autorin aber auch die Veganer bedacht und im Buch vegane Rezepte eingefügt. So hat wirklich jeder Freude daran.


Ab Seite 15 geht es dem Hüftgold dann an den Kragen getreu dem Motto "Bauchmuskeln voran!". Zuerst Tipps für die Schönheit und Gelassenheit, danach dann die ersten Hilfsmittel für einen flachen Bauch wie beispielsweise die Anleitung für den Flachbauch-Smoothie.


Richtig toll, ein Rezept, dass man nicht mehr nur lesen und abarbeiten muss, sondern dass visuell so gut aufbereitet daher kommt, dass es geradezu verlockt, direkt in die Küche zu gehen.

Zwischen den Rezepten ist das Buch gespickt mit vielen tollen Übungen, die die Bauchmuskeln so richtig zum brennen bringen und am Ende ein wunderbares Ergebnis zaubern.



Vor Beginn jeder Übung ist nochmal kurz erläutert, was alles gestärkt und trainiert wird. Anhand der Bilder lässt sich ganz gut erkennen, wie die Positionen auszuführen sind. Wem das nicht reicht, der kann die Texte dazu lesen und ist spätestens dann im Bilde.

Das Buch ist wirklich sehr witzig geschrieben und vor allem illustriert. Man hat sich Mühe gegeben, auch den größten Sportmuffel für die Sache zu begeistern. Es ist mal etwas anderes wie all die wissenschaftlich anmutenden Sportbücher und vor allem kommt man auch auf diese Art und Weise zum Ziel. Zu den zahlreichen Übungen zum Muskelaufbau sind viele Entspannungsübungen eingearbeitet. Kein muss hier durch powern, sondern kann ab und an eine Pause einlegen. Das ist schön, das motiviert.

Empfehlen kann ich denen das Buch, die mit viel Freude an ihr Hüftgold gehen wollen, gerne lecker essen und dabei noch Gutes tun für den Körper, gerne etwas sporteln, aber es nicht übertreiben möchten und ab und an eine Yoga-Einheit benötigen. Ja genau, für genau die ist dieses Buch wie geschaffen.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Waschbrettbauch ohne viel Blabla" vom Copress Sport/Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Montag, 11. Juni 2018

Women´s Run in Stuttgart

Am Samstag war der erste Women´s Run 2018 und zwar in Stuttgart. Jedes Jahr ist dies die Auftaktveranstaltung, im vergangenen Jahr war ich mit Steffi eine von vielen Motivationswundern. In diesem Jahr - leider alleine, zumindest beim Laufen - war ich ein Glitzerflitzer.



Zusammen mit Marie und Milan bin ich am Samstag beizeiten in Sigmaringen in den IRE nach Stuttgart gestiegen. Eine sehr geschickte Verbindung, da man nicht umsteigen muss. Gut zwei Stunden ist man unterwegs und mit dem Metropol-Ticket der DB kommt man günstig durch den Tag, denn mit diesem Ticket kann man nicht nur den Zug, sondern auch sämtliche Busse im Verbund nutzen, also den 500er Bus von Aach-Linz nach Sigmaringen und ebenso die U- und S-Bahnen in Stuttgart. Obendrein ist das Ticket noch 3 Euro günstiger als das BW-Ticket. Das Auto haben wir zu Eismann auf den Hof gestellt und hatten praktisch die erste Laufeinheit von dort bis an den Bahnhof. Da wir natürlich gesetzestreue Bürger der EU sind, haben wir DSGVO-konforme Bilder in der Bahn gemacht :)


Herrlich, einfach nur zum kaputt lachen, was die Pappnasen der EU so für einen Käse fabrizieren, ohne zu denken. Würden wir alle so arbeiten, na dann sag ich nur "Adios Wirtschaft, Guten Nacht Freunde!". Das schlimme dabei, die bekommen für solch einen Humbug auch noch Kohle.... Nach gut 2 Stunden Zugfahrt kamen wir dann in Stuttgart an. Kurzer Stadtbummel und dann ging es ab zum Fernsehturm mit der U-Bahn.


Im Women´s Village angekommen, erst mal noch fix auf die Rolle, den Beinchen eine Massage gönnen. Und viele andere Dinge ansehen und probieren.


Witzig sind immer die Fotowände, vor denen man sich inszenieren kann. Auch in diesem Jahr wieder zwei Zeitungscover für die Mädels gestanden.


Das Foto vor der Women´s Health ist vor und das vor der Runner´s nach dem Lauf entstanden. Nicht viel Unterschied von der körperlichen Form würde ich sagen :)


Das Wetter fast identisch zu 2017. Erst brütend heiß, dann Donner und Gewitter und pünktlich zum Start der 8 km Ladies Regen :) und natürlich drückende Hitze.....drückend, schwieriges Wetter für mein Empfinden. Aber was solls, da müssen wir durch, wir Läufer. Also losmarschiert und versucht, gleich in den Trott zu kommen. Und das ist mir dann auch recht gut gelungen.


Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Immerhin eine Minute besser als im letzten Jahr. Man darf eben nicht vergessen, dass auch ich nur zu den Hobbyläufern gehöre, bei denen durch Familie und Beruf eben nicht immer alles rund läuft im Training.

In der Gesamtwertung von 621 Startern und ich meine gelesen zu haben 511 Finishern bin ich auf Nummer 48 gelandet.


In meiner Altersklasse AK 40 war es immerhin der 7. Platz von 109 Starterinnen und 88 Finishern bzw. Frauen, die die Zeit haben nehmen lassen, denn bei 20 Ladies in meiner AK gab es keine Zeitangabe, war aber auch kein Abbruch vermerkt. Ich hatte gelesen, dass es hier eben die Möglichkeit gab, auch ohne Zeitnahme teilzunehmen. Daher denke ich schon, dass es sich tatsächlich um 109 Finisher AK 40 und auch 621 Finisher gesamt handelte.


Na jedenfalls war ich happy, in einer besseren Zeit ins Ziel zu kommen. Um die 40 Minuten hatte ich meinem Mann und Marie versprochen und konnte das Versprechen auch halten. Klar, ich wäre gerne noch ein Minütchen schneller gewesen, aber was solls, vielleicht im nächsten Jahr.


Die Veranstaltung an sich ist wie immer top organisiert gewesen. Taschendepot, Startnummernausgabe, Shirtausgabe und das Bedrucken, Zielverpflegung - alles super! Allerdings fand ich das Angebot im Women´s Village letztes Jahr schon nur mäßig, doch dieses Jahr war das echt unterirdisch. Die Hälfte der Plätze nicht belegt und wenig Aussteller. Nein, so stelle ich mir das wahrlich nicht vor, dafür lohnt es nicht, nach Stuttgart zu fahren. Auch die Finisher-Beutel waren im letzten Jahr (Stoffbeutel) um Welten besser in der Qualität als in diesem Jahr. Das Bild in der Vorab-Werbung hatte mehr versprochen, einen wertigeren Turnbeutel. Bekommen hat man einen so dünnen Turnbeutel, durch den man fast durchsehen kann. Das hat mich sehr enttäuscht und zum heutigen Zeitpunkt bin ich nicht sicher, ob ich im kommenden Jahr wieder buche, denn immerhin kostet die Startgebühr 30 Eur. Auch der Inhalt der Finisher-Tasche ist mächtig geschrumpft. Gab es im vergangenen Jahr noch zwei Flaschen Getränk, war es diesmal nur eine Flasche und 2017 war noch eine Kosmetiktasche drin, dieses Jahr nicht wirklich etwas schönes für uns Mädel, außer eine Trockenpflaume, aber da überlege ich noch, ob ich das als Wink mit dem Zaunpfahl sehen soll und dem Veranstalter krumm nehmen soll ;-) Naja, am meisten gefehlt hat mir einer der Sponsoren, nämlich Arla. Die hatten im letzten Jahr einen Stand mit Skyr zum probieren mit unterschiedlichen Toppings. Genau das richtige vor dem Lauf. Da hatte man diesmal gar nicht die Möglichkeit, noch eine Kleinigkeit vorher zu sich zu nehmen. Das, was sonst angeboten wurde (Burger, Pommes & Co) ist für mich zumindest mehr als ungeeignet. Sehr schade! Auch gab es da ja eine Fotobox, was diesmal auch nicht der Fall war. Ach und gefehlt hatte auch die Firma Shock Absorber mit den Lauf-BHs. Lediglich Odlo war mit einer sehr dürftigen Auswahl an Kleidung auf dem Areal vertreten.

Heike Drechsler war auch nicht da, sehr schade. Im Startbereich hatte ich erfahren, dass sie wohl krank geworden sei. Ich finde, das hätte man ruhig durchsagen können, denn auch Frau Zarella war nur - so zumindest mein Empfinden - kurz zur Siegerehrung da und hat sich sonst nicht die Ehre gegeben.

Auf der Strecke gab es zwei Getränkestände, wenn ich mich richtig erinnere, können aber auch drei gewesen sein. Fand ich ausreichend. Ich selbst hatte diesmal nichts benötigt, da ich meinen Handheld von Nathan dabei hatte und das mal probiert habe. Hat sich für mich bewährt. Auf kleinen Läufen bis 10 km reichen die 250 ml für mich völlig aus und ich kann daraus besser trinken als aus den Bechern. Hier lege ich mir evtl. noch einen von Salomon zu, den hab ich bei einem Mädel im Startbereich gesehen. Der ist auch sehr geschickt und mit einer Flex-Flask bestückt, die über 400 ml fasst. Das würde meines Erachtens sogar für einen HM reichen, mir zumindest :)

Am Abend dann sind wir dann noch etwas durch Stuttgart getingelt, auf der Suche nach einem schönen Restaurant, dass für jeden von uns was auf der Speisekarte stehen hat. Marie wollte unbedingt Nudeln mit Tomatensosse, was auch sonst. Aber wir wollten keinen schnöden Italiener besuchen, also liefen wir gefühlt 5 km durch die Innenstadt und haben dann schließlich das zweite in Stuttgart befindliche Block Houses entdeckt. Und was soll ich sagen, auf der Kinderkarte gab es auch genau das richtige für die Maus :)


Sehr glücklicher Umstand. Wir haben dann jeder einen Burger nur nicht im Brötchen, sondern auf dem Teller gegessen. Es war mega lecker. Ein Weinchen dazu und der Tag konnte zu Ende gehen.


Fünf nach Zehne haben wir den Heimweg ins Hotel angetreten. Übernachtet haben wir im Motel One am Hauptbahnhof, ein Haus, welches sehr zu empfehlen ist. Ein sehr modernes und mega sauberes Hotel, optional mit einem Bio-Frühstück und wirklich angemessenen Zimmerpreisen. Wir hatten ein Doppelbett-Zimmer mit Zustell-Bett für Marie und haben für die Nach 94 Eur bezahlt. Nichts ist abgewohnt, nirgends Dreck in den Ecken und vor allem keine Haare von Vorgängern im Bad. Das Hotel ist echt top!! Das i-Tüpfelchen gibt dann das sehr freundliche Personal an Rezeption und Theke.

Sonntag sind wir dann wieder nach Hause, mit dem Zug. Ein tolles Wochenende alles in allem. Auf dem Heimweg waren wir dann noch kurz in Sigmaringen auf dem Foodtruck-Festival. Nochmal die Wampe gefüttert und dann ging es schließlich ganz nach Hause.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Nun noch die letzte Laufwoche Revue passieren lassen

So, jetzt bin ich wieder im Plan, hier wie versprochen der Rückblick auf die vergangene Trainingswoche.

Die letzte Woche war die zweite Ferienwoche, also hatte Milan frei und ich somit ein wenig mehr Möglichkeit, laufen zu gehen. Dementsprechend würde ich sagen lief es gut.

Los ging es mit dem Wochenstart am Montag, da gab es eine kleine Einheit Tabata Workout.


Mit am Start Bettina und Milan. Gemeinsam macht das mehr Spaß und auch mehr Sinn. Wir hatten meine ich 7 Stationen aufgebaut und in der Hitze dann 3 Runden absolviert.



Dann ging es für mich am Mittwoch weiter mit einer Laufeinheit. Nur ein kurzer Lauf, direkt am Morgen, ganz früh am Morgen :) Um 5:37 Uhr ging es da schon los.


Ich habe aber wieder gemerkt, einfach nicht meine Zeit. Ich quäle mich da jeden verdammten Kilometer.


Da hilft auch der traumhafte Sonnenaufgang nix, wenn der Nebel über die Felder kriecht.


Igitt, das Nebelzeugs hat sich so auf den Körper abgelegt, alles klamm und bäääääääääääh. Nein, nicht meine Zeit. Mir blieb leider aber keine andere Wahl, denn ich hatte am Mittag einen Tattootermin und früh war ich in Saulgau. Insofern fiel das Training am Abend aus, denn Linien brauchen Ausheilzeit :)

Donnerstag war Feiertag und den liessen wir auch als solchen ruhig an- und ausklingen. Weiter ging es dann am Freitag. Zuerst musste das Bike zum Kundendienst, das hat es nötig, die Bremsen nerven mich schon seit der letzten Saison.


Also rin in die Bullerbüx und rauf aufs Rad. Mit einem gezielten und kleinen Umweg nach Pfullendorf zum Kettenblatt und dort noch einen Anschiss kassiert, dass dieses Bike so überhaupt nix für mich tut......egal, tun Fahrradklamotten und Helm irgendwie auch nicht.

Danach gab es eine Runde Laufen im Stadion in Pfullendorf, in der Geberit-Arena um genau zu sein.


Und jetzt haltet euch fest, mitgelaufen ist die Kurze. Ja, die kleine Marie, die seit fast einem Jahr in der Schule bei Frau Höge die Leichtathletik-AG besucht, hat 2 1/2 Runden mit Bravour gemeistert.


Die Maus ist am 11. August in Sonthofen zum Kids-Run angemeldet. Da freut sie sich schon riesig. Klamotten sind geshoppt, die Laune ist gut, die Motivation vorhanden - was will man mehr.

Weiter ging die Trainingswoche dann am Samstag. Spontan bin ich hier am Morgen früh gelaufen.


Wääääääääh, wieder ganz früh, denn ich war um 8.30 Uhr schon wieder verabredet mit einer Freundin. Wir wollten shoppen gehen nach Singen, vor allem zum TK Maxx.


Geworden sind es hier nicht ganz 6 km. Nur ne schnelle Runde, des Alibis wegen, damit man gut in den Tag starten kann. Start wieder vor 6 Uhr :( Mond und Sonne waren auch mit am Start.....sonst nix und niemand.


Wobei doch, der Hund auf dem Haigehof, der mir ehrlich gesagt etwas Angst gemacht hat. Er bellte wie ein Wahnsinniger, keine Menschen in Sicht. Ich finde es einfach immer wieder unmöglich, dass man Hunde unbeaufsichtigt und unangeleint über Nacht frei laufen lässt. Es ist dort eine offizielle Straße, also nicht privates Gelände, da kann man doch nicht jedes Mal mit Angst vorbei laufen.


Ich bin dann aus Angst langsam gegangen, hab den Hund keines Blickes gewürdigt in der Hoffnung, dass der nicht auf mich zu stürmt. Hat funktioniert, zum Glück. Bei nächster Gelegenheit werde ich freundlich die Hausbesitzer dort mal ansprechen.

Die letzte Laufeinheit bot sich dann am Sonntag. Die War auch eher spontan. Nach einem umfangreichen Arbeitstag.


Ich bin kurz vor 18 Uhr los und es war noch immer brütend heiß. Puuuh, hab ich geschwitzt. Ich hätte fast ein Sauerstoffzelt gebraucht :)


Zum Glück bin ich mit wenig Klamotte und viel Getränkedepot auf dem Buckel gelaufen. Das war schon mal die halbe Miete. Traumhaftes Wetter, als ich Sahlenbach in Richtung Lautenbach unterwegs war.


Die kurzen Stücke durch den Wald waren sehr erfrischend, der Ausblick ebenso.


Kurz vor Ende der Runde, in Höhe Aftholderberg zog sich das Wetter dann gehörig zu. Ich hatte schon ein Unwetter befürchtet, so wie das aussah am Himmel. Schwül und immer mehr bewölkt.


Doch es hat gehalten und da war ich froh. Im Gewitter zu laufen, da bin ich eher nicht so ein Freund davon. Regen macht mir nix aus, aber Blitz und Donner schon.

So ging eine recht ertragreiche Laufwoche zu Ende. Diese Woche dann ist etwas Ruhe angesagt, denn Samstag stehen 8 km beim Womens Run in Stuttgart an. Da gibt es nur am Donnerstag, also morgen und evtl. Freitag eine kurze Laufeinheit mit 3 oder 4 km im Speedtempo und Freitagvormittag Bootcamp bei Franz.

Montag, 4. Juni 2018

Puuuh....jetzt hänge ich aber ganz schön hinterher

...mit den Beiträgen zum Lauftraining. Eben, als ich die Bilder sortiert habe, fiel mir auf, dass ich nach Pfingsten gar keinen Beitrag online gestellt hatte. So eine Schlamperei, lief es doch trotz oder gerade wegen der Ferien- und Feiertagszeit gut.

Na fangen wir mal mit der KW 21 an. Hier auch schon Ferien, also etwas weniger Zeit zum trainieren. Zumindest das Laufen am Vormittag kam da nicht in Frage.

Nachdem ich ja am Pfingstmontag schon gut 9 km in einer Stunde unterwegs war, waren die darauffolgenden 3 Tage Pause angesagt. Los ging es dann wieder am Freitag. Hier hatte ich das große Glück, dass meine Freundin Bettina die Kurze nahm. Laufen war auch notwendig, war mir doch am Pfingstmontag meine Festplatte abgeschmiert und ich seither nur noch am rödeln. Also ging es um 11 Uhr los, bei wundervollem Wetter.


Ein klein wenig Zeitdruck hatte ich, da Bettina um 12 Uhr den nächsten Termin hatte und ich da zurück sein sollte. Aber kein Problem, dann eben ein wenig flotter :)


Am Ende brachte ich knapp 7 km in 42 Minuten auf die Uhr. Da war ich zufrieden mit dem Tag und freute mich schon auf das Wochenende, denn da stand ein Lauf mit Milan an.


Samstag lief dann am Mittag die Große ein, um auf Marie aufzupassen. So konnten Milan und ich laufen gehen, seit langem mal wieder zusammen. Die Strecke hatte ich zuvor so ausgewählt, dass sie in mäßigem Tempo auch für den Herrn Gemahl zu schaffen war.


Mit dabei unsere Camelbak-Trinkrucksäcke. Undenkbar bei aktuellem Wetter ohne einen Tropfen Wasser los zu laufen. Immer wieder mal kleinere Pausen, für die Tiere, die Natur....


...oder einfach mal nur so für ein Küsschen......wir hatten ja keine Eile und wollten den Lauf genießen.


Nach knapp 12 km und 1 1/2 Stunden waren wir zurück, Milan mehr als geschafft und ich chillig wie immer :)


Am Nachmittag machte sich Milan dann nach Singen auf, den Schlafsack unterm Arm. Er hatte zum 40.sten einen zweitägigen Grillkurs im BBQ Haus bekommen, der fand an dem Wochenende statt.

Mangels Betreuungspersonal bin ich am Sonntag dann mal wieder mit Marie im Qeridoo laufen gegangen. Puuuuh, eine ganz schöne Plagerei, ständig und bei brütender Hitze über 40 Kilo vor sich her zu wuchten.


Viel genießen konnte ich die Landschaft nicht, wobei sie derzeit wunderschön daher kommt. Wir haben hier nicht nur tolle Gewässer, sondern auch wunderschöne Wildblumenwiesen.


Dann kurzfristige Planänderung. Es blitzte und donnerte in der Ferne, nicht nur ich, auch Marie hatten etwas Schiss, von einem Wetter überrascht zu werden. Also nicht mehr über Kaffee und Kuchen in Pfullendorf, sondern direkt einmal um den Baggersee und zurück. Die Wolken nahmen zu, und ich die Beine in die Hand :)


Sind dann am Ende des Tages nur 7,44 km auf der Uhr gewesen und nach gut 50 Minuten war das Laufabenteuer vorbei. Dennoch war ich zufrieden, lieber so als gar nicht.

Nun werde ich mal noch die Bilder der letzten Woche aufarbeiten und morgen dann direkt den nächsten Post folgen lassen...Wenn ich mir die Bilder betrachte und die DSGVO-Konformität abfrage, bin ich froh, dass Tiere lt. BGB noch immer eine Sache sind, sonst hätte ich doch von glatt jedem Hottehüh einen Huf auf einem Papier als Zeichen der Einwilligung zur Veröffentlichung geben lassen müssen. So kann mich nun nur noch mein Mann verklagen und das soll der sich mal wagen :) hihi, das traut der sich nie, denn der hat die Fesseln, ähm den Ring am Finger und gibt quasi stets stillschweigend die Einwilligung, egal in was. Glück gehabt würde ich sagen.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Foam Rolling - Buchvorstellung für Liebhaber der Rolle

Werbung




(Quelle: riva Verlag)


Foam Rolling (Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)
Die effektivsten Faszienmassagen für mehr Beweglichkeit,
eine schnellere Regeneration und weniger Verletzungen

Kyle Stull
1. Auflage 2018 
Softcover, 240 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0529-9
(UVP) € 22,00 [D] 



Zum Autor:

Kyle Stull hat Gesundheitswissenschaft, Rehabilitation und Sportmanagements studiert, nachdem er erfolgreich die Ausbildung zum Massagetherapeut absolviert hatte. Gemeinsam mit dem Unternehmen TriggerPoint® arbeitet er an der Weiterentwicklung des Faszientrainings. 

Inhalt:




Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt. Zu Beginn werden die Grundlagen dargestellt, danach die Techniken näher erläutert und am Ende folgen Trainingsprogramme.


Rezension:


Die Faszienrolle - Foam Roller - ist derzeit in aller Munde. Kaum ein Haushalt kommt am Kauf einer solchen Hartschaumrolle zur Selbstmassage vorbei. Es gibt sie in groß und in klein, hart oder weniger hart, mit Strom, mit oder ohne Kern, ja sogar aus Holz mit Strom.

Doch wozu dient diese doch so unterschiedlich vorkommende Rolle? Und muss man mit Wissen rund um dieses "Trainingsgerät" wirklich ganze Bücher füllen? 

Dass man damit ganze und zudem auch interessante Bücher füllen kann, beweist Kyle Stull, der dieses Buch geschrieben hat. Bereits im ersten Kapitel kann man gespannt die Geschichte der faszinierenden Rolle kennenlernen. Wie es dazu kam, dass Sportler diese für sich entdeckte und wo überall die Effekte rund um die Anwendungen stecken. Doch nicht nur im Profi- oder Hobbysport finden die Rollen Anklang, auch in privaten Haushalten zum Erhalt der Beweglichkeit wird dieses kleine Hilfsmittel gerne zur Hand genommen. Das ist in Kapitel eins sehr ausführlich dargestellt, untermauert mit Erkenntnissen der Forschung und eigenen Erfahrungen im Bereich von Training und Alltag.

Während man sich durch die ersten Seiten blättert, fallen immer wieder farbig hervorgehobene Kästen auf.

In ihnen viele nützliche Tipps zum dort besprochenen Thema. Hinweise zur Arbeit mit dem Equipment, Anmerkungen zu allgemeinen Dingen oder aber ausführlichere Exkurse. 

Auch im Buch enthalten sind detaillierte Bilder der Körperregionen, die behandelt werden können mit den entsprechenden Beschriftungen der Areale.



Das ist wichtig, da es sich beim Leser um einen Laien handelt und man auch bei dieser Art der Behandlung/Massage viel falsch machen kann. Ebenso wird man immer wieder im Buch den Begriffen begegnen, die man dann später auf diesen Seiten nachschlagen kann.

Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Techniken. Wie benutze ich das Equipment, in welchen Zeitabständen und wie intensiv wird gerollt? All diese Fragen werden hier beantwortet. Mit vielen Besprechungen rund um den Körper und dessen Funktionsweise, etlichen detailgetreuen Bildern und mehreren praxisnahen Hinweisen führt uns dieses Kapitel durch die Handhabe der Rolle.


Auch hier wieder, wie schon in Kapitel 1 - viele hilfreiche Tipps und Tricks bzw. Hinweise in farblich hervorgehobenen Kästen. Diese beschreiben das Thema meist nochmal intensiver oder auch näher an der Praxis, mit Beispielen, in denen sich jeder wiederfinden kann.

Gezeigt werden in Kapitel 2 auch Übungen für die heimische Anwendung, wie hier zu sehen.



Diese nicht nur beschrieben, sondern auch mit praxisbezogenen Beispiel-Fotos, auf denen sehr gut zu erkennen ist, wie man für welche Körperregion die Rolle benutzt. Eine zielführende Selbstanwendung ist hier für jeden Leser also gegeben.

Auch in Kapitel 2 gibt es noch viele Erläuterungen rund um die betroffenen Körperareale.



So beispielsweise wird auf Seite 132 genau beschrieben, welche Besonderheiten bei der Behandlung der Muskulatur am oberen Rücken zu beachten sind. Die Muskeln werden exakt aufgezeigt, ebenso die Brustwirbelsäule vollständig dargestellt. Auf den darauffolgenden Seiten geht der Autor auch darauf ein, dass man m Hals selbst sehr vorsichtig mit der Faszienmassage umgehen soll, diese aber gerade dort dennoch sehr wichtig ist.

Im letzten Kapitel dann widmet man sich den Trainingsprogrammen. Nach dem ausführlichen Erläutern, wie man selbst eine Bewegungsanalyse durchführt, wird dem Leser neben der korrekten Ausführung auch noch die genaue Körperhaltung näher gebracht.



Hierzu wurden auch wieder farblich hervorgehobene Seiten integriert, auf denen in Wort und Bild das beschrieben ist, was zur jeweiligen Übung gehört.

Bis zum Schluss bleibt das Buch ein Lehrbuch. Es lehrt uns, die Faszien unseres Körpers nicht zu vernachlässigen, die Übungen in den Alltag zu integrieren und sich so zu mehr Bewegungsradius zu verhelfen. 



Mein Fazit:

Der Autor nimmt uns Leser an die Hand und führt uns eindrucksvoll durch die Welt der Faszien. Hat man die Faszienrolle und die damit verbundene Anwendung noch vor wenigen Jahren belächelt, ist es aktuell doch in jedem Bereich zu finden, sei es im Sport oder auch in der Rehabilitation. Vorbeugen statt Verletzung ist hier die Devise und mit dem Buch von Kyle ist das überhaupt kein Problem mehr. Durch die sehr vielen Hintergrundinformationen und detailgetreuen Darstellungen im Buch werden viele Dinge nochmals klargestellt und untermauert. In meinem Haushalt sind, wie ihr zu Beginn der Rezension sehen könnt, viele Faszienrollen vorhanden. Jede hat sein Vorzüge, aber alle sind in Benutzung, täglich! Für mich als Läuferin ist das ein unverzichtbares Equipment geworden, welches meinen Hanteln in nichts nachsteht und mindestens genau so wichtig ist, wie meine Laufschuhe. Das Buch ist meines Erachtens gut aufgebaut und sehr interessant geschrieben. Auch lässt es sich gut von Jedermann und Jederfrau umsetzen, dessen bin ich mir sicher. Gelungenes Werk würde ich sagen!


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Foam Rolling" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.