Mittwoch, 31. Mai 2017

Lauftraining KW 22

Am Montagabend kam der Herr Gemahl mal überpünktlich nach Hause. Die Chance hab ich genutzt.....und ich bin, nein nicht flüchten, sondern laufen gegangen. Schließlich muss man den Beinchen in regelmäßigen Abständen zeigen, wie der Hase läuft.

Ich bin ein 12 km Runde gelaufen, irgendwie hat sich diese Distanz eingependelt für kleine Läufe im knappen Zeitfenster :)


Die Strecke führte mich von Aach-Linz über den Haigehof zum Seepark.


Um die Uhrzeit und jetzt in der warmen Jahreszeit ist der sehr gut besucht und das Laufen um den See ist einfach nur mega schön. Die Ruhe, die Natur, das Wasser.....


zurück ging es dann vorbei am neuen Baggersee unweit der Fa. Geberit.


Dort auch wieder ein wunderbarer Ausblick und immer wieder schöne Begegnungen mit anderen Menschen, die in der Natur unterwegs sind. Ich musste einfach anhalten, als ich diese beiden Mädels mit den wunderhübschen Pferden sah, die sich fast nicht ins Wasser getraut haben :)


Die Wasserflasche, die ich dabei hatte, war am Ende geleert. Das Wetter ist fast schon wieder zu warm, um zu laufen und verlangt viel ab. Fast 30 Grad waren aufgezeichnet. Ich war froh, aber glücklich, als ich meine Runde geschafft habe.

Mal schauen, ob ich vor Stuttgart nochmal zum laufen komme. Auf alle Fälle wird noch zweimal Krafttraining absolviert. Donnerstagabend TRX mit Judit und am Freitag früh dann Bootcamp bei Franz.

Sonntag, 28. Mai 2017

Sommer-Sonnen-Läufchen mit Steffi

Gestern bin ich mal wieder einen kleine Runde mit Steffi gelaufen. Sehr schön, denn zu zweit läuft es sich doch gleich besser :)

Klein deshalb, weil es unsagbar heiß war, fast 30 Grad, kaum auszuhalten. Wir sind auch erst um 18 Uhr los, vorher wären wir vermutlich keine 300 Meter gekommen, ohne zu keuchen wie Dampflokomotiven. Man muss schon ein klein wenig irre oder eben laufverrückt sein, um bei solchen Temperaturen laufen zu gehen.

Gestartet bin ich entspannt. Ich hatte alle meine pinkfarbenen Klamotten aus dem Schrank gekramt, die dieser zu bieten hatte. Immerhin sind wir in der Vorbereitung zum Women´s Run Auftakt nächsten Samstag in Stuttgart. Da muss alles passen :)


Dann gab es ein klitzekleines Kommunikationsproblem mit Steffi. Ich wunderte mich, wo sie blieb und ihr ging es ebenso. Wir hatten einfach nicht richtig vereinbart, ob wir von ihr oder von mir aus starten. Da ich allerdings inzwischen zum Selbstschutz eine gewisse Cleverness entwickelt habe und die Strecken rund um Aach-Linz gut kenne, hatte ich ihr vorgeschlagen, von mir aus zu laufen, da wir so nur ein bis zwei klitzekleine Anstiege haben. Wären wir die Route anders herum gelaufen, hätten wir zwei mega Berge zu erklimmen gehabt, einer davon kurz vor Schluss. Nee, nicht bei fast 30 Grad im Schatten.....und da waren sie dann gerichtet, der Pinky und der Brain.


Ich brauche jetzt nicht zu erzählen, wer von uns der Brain ist oder?

Da Steffi um 20 Uhr noch ein Date mit mehreren Flaschen Wein im Aura hatte und in der vergangenen Woche etwas angeschlagen war (Atemwege) wollten wir auch nur eine kleine Runde laufen und so wurden es dann 6 km, die aber ein wenig schneller, als die letzten Läufe. Es ist noch Luft nach oben, aber eh sorry, die Hitze macht einen fertig, da gibt man auf, bevor man richtig angefangen hat.

Direkt mit getestet wurden die neuen Wettkampf-Laufschuhe von Pearl Izumi. Die sind ein echtes Fliegengewicht, manche Momente musste ich an mir herabschauen, ob ich überhaupt Schuhe anhabe. Gefühlt noch leichter als die von Mizuno. Schon allein der Farbe wegen werde ich diese auch in Stuttgart tragen. Mal sehen, ob sie mich schnell wie der Wind über die Piste tragen.

Am Ende war nicht nur die Wasserflasche leer, sondern auch meine übrigen Speicher. Nix ging mehr, ich war fix und alle.............aber schön wars trotzdem.


Nächste Woche noch ein kurzes Tempoläufchen und zweimal Krafttraining, unter anderem am Freitag früh Bootkamp bei Franz. Dann am Samstag ab in den Zug nach Stuttgart und den Women´s Run gelaufen. Wir übernachten ja in Stuttgart, also können wir dort dann noch einen schönen Mädelsabend genießen und freuen uns schon mächtig drauf.

Freitag, 26. Mai 2017

Lauftraining KW 21

Gestern am Feiertag war ich wieder unterwegs und zwar mit dem Anspruch, mindestens einen Kilometer mehr zu laufen als am Sonntag. Geschafft!

Meine Laufstrecke führte mich wieder durchs "Flachland". Diesmal allerdings nicht von Stockach nach Owingen, sondern die umgekehrte Richtung. Begonnen hatte mein Trip also in Stockach auf dem Parkplatz der Firma Klöber.


Da sah ich noch richtig fit aus :) die Flasche war gefüllt, die Speicher auch. Ich lief wieder über Billafingen, Seelfingen, Mahspüren, Frickenweiler in Richtung Winterspüren. Das Wetter war traumhaft schön, noch etwas weniger bewölkt als am Sonntag, dafür aber gefühlt auch etwas wärmer.


Um die Strecke ein wenig zu erweitern, hatte ich mit meinem Mann vereinbart, dass ich bis zum Obsthof Hertle laufe, am Ortsausgang Stockach Richtung Ludwigshafen. Er sollte dann losfahren, wenn ich Winterspüren passiert habe. Das tat er auch, war allerdings schneller da mit dem Auto, als ich laufen konnte und hupte mich noch auf der Strecke an :)

Um in Stockach ab der Firma Dandler nicht die große Ludwigshafener Straße überqueren zu müssen, hatte ich mir zuvor über Kartenmaterial im Internet eine Alternative gesucht. Die besagte, dass es einen Wanderweg gibt vom Wohngebiet Obere Walke vorbei am Casa Reha, über die Apfelplantagen bis hin zum ehemaligen Verkaufsraum des Hertle-Hofes.

Wie blöd, dachte ich hinterher, denn es ging einen mega Stich nach oben und so konnte ich noch die letzten 2 km einen Berg erklimmen und die Beinchen so richtig schön anstrengen. Der Ausblick, als ich oben war, entschädigte mich aber, ein bisschen zumindest :)


Dann nochmal ein kleines Stück bergab und leider doch etwa 30 Meter an der Straße entlang (mangels Radweg/Fußgängerweg). War aber nicht schlimm, der Grünstreifen war breit genug für meine Wenigkeit. Und so kam ich dann auch an, nach nicht ganz 2 Stunden und mit knapp 17 km auf der Uhr. Sehr fein. Ich freue mich am Ende immer, es geschafft und diesen kleinen pelzigen inneren Schweinhund überlistet zu haben.


Nachher geht es zu Franz, Bootcamp ist angesagt. Ich probier das jetzt mal aus, muss ja lt. Physio die Muskelkette am Po-Bein auftrainieren, um eine bessere Stabilität im Knie zu bekommen. Na dann, Sport frei!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Buch: HIIT - Hochintensives Intervalltraining

Werbung


(Quelle: Copress Sport)


HIIT 
Hochintensives Intervalltraining

Purcelot, Christophe; Vidal, Maxence
1. Auflage, 386 Seiten
Format: 17 x 24 cm
Copress Verlag in der Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7679-1208-3
(UVP) € 24,90 [D] 


Zu den Autoren:

Pourcelot ist sportlicher Ausbilder bei der französischen  Nationalpolizei. Vidal ist ebenso studierter Sportlehrer und hatte früher die französischen Landstreitkräfte unterrichtet. Heute ist er Schwerathletik-Trainer.


Rezension:

"Halte dich fern von denjenigen, die versuchen, deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben dir das Gefühl, dass auch du selbst groß werden kannst."

Mark Twain

Mit einer Danksagung und diesem Ausspruch von Mark Twain beginnen die Autoren das Buch. Ein wirklich großer Satz, der im Grunde alles sagt: Verfolge deine Ziele mit dem dir möglichen Ehrgeiz und du wirst alles erreichen.

HIIT - das steht für High Intensity Interval Training und bedeutet "Hochintensives Intervalltraining". Hier geht es nicht darum, möglichst viel Gewicht zu stemmen oder möglichst lange und schnell zu arbeiten, hier geht es um maximale Intensität, ein aneinanderreihen von Übungsabfolgen und Ruhepausen, eine gutes Ausloten von geringer bis mäßiger Intensität. Training nach dieser Methode regen schnell den Muskelaufbau an und verbrennen überflüssiges Fett. Dazu muss man allerdings bereit sein, an seine Grenzen zu gehen. 


Doch nicht nur die körperliche Fitness, der Muskelanteil und die Silhouette werden verbessert. Vielmehr wird durch HIIT Training auch der Stoffwechsel positiv beeinflusst, der VO2max langfristig verbessert. So könnte man die Kette fortsetzen, die vielen aus dem Training resutierenden positiven Effekte. Genau beschreibt dies alles das Buch, denn mit den genauen Erklärungen und Erläuterungen rund um diese Trainingsart gelingt der Einstieg in das Thema und das Buch sehr gut.


Nachdem am Ende der Einführung kurz auf die verschiedenen Intensitäten im Buch eingegangen wird, geht es auch schon direkt in den praktischen Teil über. Direkt zu Beginn wird von den Autoren der virtuelle Zeigefinger erhoben mit dem Kapitel "Die richtige Ausführung des Hochintensiven Intervalltrainings". Dazu gehören neben der korrekten Haltung auch Aufwärmen, Ernährung und Selbstmassagen. 


Dabei hat in den letzten Jahren die fasziale Massage immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das sogenannte Rollen ist inzwischen unerlässlich, egal welche Sportart man ausübt.

Danach geht das Buch Kapitel für Kapitel an die unterschiedlichen Übungen. Von Cardio-Übungen über das Training der unteren und oberen Extremitäten mit dem eigenen Körpergewicht bis hin zum Training mit kleinen Geräten ist alles detailgetreu im Buch erläutert und mit Bildern dargestellt.


So ist es jedem möglich, die Übungen gut und ordentlich nachzuarbeiten, ohne dabei Gefahr zu laufen, dem Körper durch falsche Haltung einen Schaden zuzuführen.


Probiert man es aus, stellt man sehr schnell fest, dass der Name des Buches Programm ist. Hochintensiv ist hier das Stichwort!


So einfach ein Plank auch aussehen mag, erfordert er doch eine unheimliche Körperspannung und sehr viel Kraftaufwand. Ist man dazu noch aktiv in Bewegung, wird das ganze in der Intensität sogar noch gesteigert.


Auch die Übungen mit den kleinen Trainingsgeräten, die durchaus jeder zu Hause haben kann, sind mit sehr viel Detailtreue im Buch eingearbeitet.


Es wird stets die komplette Übung in Wort und Bild dargestellt. 


So dass am Ende eine gute Abfolge mein Nacharbeiten entstehen kann.


Mit den in den letzten Kapiteln befindlichen Trainingsplänen kann jeder für sich die Abfolge heraussuchen, die seinem Niveau entspricht.


Die Trainingspläne selbst werden wieder unterteilt in Training nur mit dem eigenen Körpergewicht oder aber mit kleinen Trainingsgeräten.


Abwandlungen der Übungen sind jederzeit möglich und werden ebenso im Buch erklärt. So kann das eigene Training sehr individuell zusammengestellt werden und wird nie langweilig.



Mein Fazit:

Egal ob Schwimmer, Läufer, Triathlet, Fuß- oder Handballer. Wer schnelle Erfolge sehen, die Muskeln auf- und das Fett abbauen, nicht ein stickiges Fitnessstudio betreten will, für genau den ist das Buch das Richtige. 

Mit dem Buch und dem Verständnis, warum HIIT, sind bei nur 20- bis 40- minütigen Trainingseinheiten schnelle Erfolge sichtbar. Durch die guten Erklärungen und die vielen Bilder gelingt es jedem, der ein Grundverständnis und Interesse an Sport mitbringt, die Übungen erfolgreich zu absolvieren und die Trainingspläne nachzuarbeiten. Für mich ein unverzichtbares Werk im Bücherschrank eines Sportlers. 

In diesem Sinne: Sport frei!


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu keine Vorgaben gemacht.



Bilder aus dem Buch "HIIT Hochintensives Intervalltraining" vom Copress Sport/Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Montag, 22. Mai 2017

Jetzt geht es an die Kilometer

Der erste 10er ist vorrüber, nächste Woche noch einen 8er beim Womens-Run in Stuttgart. Danach wird Strecke geschrubbt, damit es Anfang Oktober auch was mit dem ersten Halbmarathon wird.

So führte mich meine gestrige Laufstrecke von Stockach nach Owingen und am Ende brachte ich ziemlich genau 15 km auf die Uhr.

Puuh, eine ganz schöne Strecke und die dann zu allem Übel auch noch alleine absolviert, da Steffi leider interfamiliär verhindert war. Nicht schön, so konnte ich zum Beispiel nicht die 7er Pace bringen, die ich mir vornahm und war tendenziell immer etwas zu schnell unterwegs. Da ist es doch besser, einen Laufpartner dabei zu haben. Allein schon durch die Möglichkeit der Quatscherei wird man zum langsameren Laufen angehalten.

Die Strecke führte mich wie schon gesagt von Stockach über Winterspüren, Mahlspüren, Billafingen bis nach Owingen. Das Wetter war ein Läufertraum - leicht bewölkt, aber sonnig genug, nicht zu warm und eine leichte Brise. Begonnen hatte ich mit blauem Himmel, ein paar Wölkchen, aber unbedeutend.


Diesmal mit dabei eine Flasche Wasser. Aber nicht irgendeine Flasche, sondern eine spezielle, die sich am Ende zusammenrollen ließ. So kann man sie am Laufgürtel befestigen und hat die Hände wieder frei. Fassungsvermögen 500 ml, Material weiches Silikon. Irgendwie fühlt sich die gefüllte Flasche wie ein Brustimplantat an :) sagt mein Mann....


Auf alle Fälle ist sie ein guter Begleiter, hat kaum Eigengewicht und ist flexibel, so dass man sie beim Laufen schön in der Hand halten kann. Was ich als Vorteil empfunden hatte, denn so hatte ich auch irgendwie immer die richtige Armhaltung (ich sag nur: Läuferdreieck). Während des Laufens hab ich die Flasche immer wechselnd in den Händen gehalten, damit es nicht zu einseitig wurde.

Zwischen Seelfingen und Billafingen konnte man wieder einen herrlichen Blick in die Landschaft erhaschen, aber es zog sich langsam zu, die Temperatur fiel auf etwa 18 Grad (begonnen hatte ich bei 20 Grad).


In Billafingen angekommen brachen dann die letzten 4 km an. Ein schweres Stück, die Beine, insbesondere wieder die Knie, schmerzten so ab km 12,5. Nicht schön, aber da muss ich wohl durch, irgendwann muss das mit den Füßchen ja mal besser werden.......denke ich.

Und dann der Zieleinlauf mit einem herrlichen Blick auf die Schweizer/Österreicher Berge. Leider sieht man die dann auf dem Bild von Owingen nicht so wirklich.


Mein Mann hatte mich ja am Anfang in Stockach "ausgesetzt" und dann den Live-Track via Garmin mitverfolgt. So konnte er pünktlich zum Treffpunkt nach Owingen kommen, um mich wieder einzuladen. Dazwischen hatte er noch ein straffes Programm, ich hatte ihm Aufgaben gegeben, damit er nicht nur faul zu Hause auf dem Sofa rumlungert, während ich mühsam die 15 km Wegstrecke bestreite. Er hat mir einen Low-Carb-Karottenkuchen gebacken und was soll ich sagen, den hatte ich mir verdient und der war oberlecker. Yammie, danke mein Schatz!

Am Donnerstag dann geht es hoffentlich mit Steffi wieder auf die Piste, zumindest haben wir es uns fest vorgenommen. Bis dahin genießen wir die lauffreie Zeit und die viele Sonne.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Lauftraining KW 20

Da der Wetterbericht bei uns heute knapp 30 Grad angekündigt hatte, sind Steffi und ich spontan gestern am Spätnachmittag gelaufen. Das ist bei uns gar nicht so einfach, zum einen, unsere einzelnen Familien und Kinder zu organisieren und dann noch uns zwei zu koordinieren. Manches Mal ein echter Gewaltakt. Wir beide arbeiten fast Vollzeit, leiten ehrenamtlich noch den Kindergarten und haben sonst ja auch noch Verpflichtungen rund um Kind und uns selbst. Gestern aber konnte Steffi ihren Mann für die Betreuung beider Mädels gewinnen. Yippieeeeeeee. So ging es also gegen halb 7 Abends los zur Laufrunde.

Es sind wieder die obligatorischen 12 km geworden, die wir langsam in knapp 1 1/2 Stunden liefen. So kann man wunderbar den Tag besprechen und die Natur genießen. Wir laufen an einigen riesigen Rapsfeldern vorbei, der Duft ist unbeschreiblich schön. Da darf es dann auch mal ein Näschen mehr sein :)

Nach dem Lauf piepte meine Garmin Uhr mich dann an und teilte mir freudestrahlend mit, dass mein VO2max nun gestiegen ist und bei 41 sei. Laut Auswertung ein guter Wert "für eine Frau meines Alters" - sagt die Uhr...............nun frag ich mich, was heißt "eine Frau meines Alters". Hier ist mit der Uhr das letzte Wort noch nicht gesprochen ;-)

Montag, 15. Mai 2017

Unser Sonnensonntagsläufchen

Nachdem ich am Samstagabend noch spontan knapp 12 km gelaufen bin, aber Steffi bereits am Freitag versprochen hatte, dass wir Sonntag gemeinsam laufen, kam ich nicht drumherum, die Laufschuhe am Sonntag nochmals zu schnüren.


Pünktlich um 11 Stand Steffi vor der Tür und machte sich bereit. Immerhin war sie jetzt fast 2 Wochen out of order.



Den Startschuss gab mein Mann, mit dem Auslöser der Kamera :)


Hier war ein wenig gewittrige Stimmung und als wir uns die Wolken so anschauten, war uns zu Beginn des Laufes nicht wohl Vielmehr Steffi, denn sie hasst Gewitter, Blitz und Donner sehr und ich kann das gut verstehen. Also geschaut und versucht, dem Gewitter davon und der Sonne entgegen zu laufen.


Steffi wollte, bedingt durch die Zwangslaufpause, nicht ganz so weit laufen und bat mich, mit 8 km zufrieden zu sein. Da ich Samstag ja schon unterwegs war, hatte ich damit kein Problem. Wir besprachen uns unterwegs kurz, welchen Weg wir nehmen wollten. Da ich die Tage öfters schon durch den Seepark gelaufen bin und die Strecke als angenehm empfand, haben wir uns auch diesmal für eine solche Runde entschieden. Los geht´s!


Während des Laufens merkte Steffi recht schnell, dass es im Grunde immer noch gut ging, trotz der Trainingspause und so gab sie das Signal, dass auch mehr als 8 km durchaus ok wären. Und so kamen am Ende doch immerhin 12 km zustande.

Schön war´s, danke Steffi :) Gelaufen bin ich gestern dann im übrigen mit meinen Brooks Transcend. Ein toller Schuh, wenn das Gelände etwas unasphaltiert ist.

Sonntag, 14. Mai 2017

Du brauchst es, du brauchst es nicht, du brauchst es, du..........

Gestern war ich spontan laufen, knapp 12 km, um die Sonne zu genießen, den Kopf frei zu bekommen, die Beine zu bewegen, die Natur zu bewundern. Ach es gibt einfach tausend Gründe, die Füßchen in die Laufschuhe zu packen und los zu traben.


Unterwegs war ich wieder um meinen Wohnort:

Ich kann es nur immer wieder sagen, hier ist es wuuuuuuuunderschön und ich möchte mein neues Dorf nicht gegen eine Stadt tauschen. Man hat das Gefühl, die Landschaft ist hier unendlich.


Und man läuft immer irgendwie der Sonne entgegen, immerhin liegen wir über 600 Meter, da scheint die Sonne manches Mal mehr als im Tal.


Und auch wenn es gestern sehr bewölkt war, hatten wir immerhin noch knapp 20 Grad, als ich um 18 Uhr los lief.


Es ging über Wiesen, Felder, Asphalt und natürlich auch Schotterwege. Das ist für mich immer eine große Herausforderung, erfordert es doch viel Übung, unfallfrei über unebene Strecken zu traben.


Vorbereitet war ich esstechnisch gestern nicht und auch die Flüssigkeitszufuhr an dem Tag war nicht auf einen Lauftag ausgelegt. Wie auch, ich bin ja spontan losgelaufen. Wir waren zuvor in Bad Schussenried beim BBQ-Festival und haben uns vom Wagyu-Burger über einen Tafelspitz bis hin zum Büffel-Bürger durch die Schlemmerstände gearbeitet. Yammie, sag ich da nur. Wobei, überlege ich es mir Recht, war die Vorbereitung doch ganz gut, denn Eiweiß ist ja bekanntermaßen die Sportlernahrung schlechthin. Ich habe immer großzügig meine Buns und Teile des lästigen Zubehörs an Mann und Tochter abgetreten :) Insofern wohl doch alles richtig gemacht.

Nun gut, kommen wir mal zum Schuhwerk (neben Handtaschen der Frau liebstes Shoppinggut). Schon länger hatte ich mir ein paar Salming Schuhe gekauft, den Xplore 2.0 in quietschepink, abgesetzt mit neongelb. Natural Running wurde versprochen. Und das Versprechen wurde auch definitiv eingelöst. An manchen Wegstrecken drehte ich mich um und musste schauen, ob ich die Schuhe nicht verloren habe. Anders gesagt, man spürt auf Schotterpisten die Steine mehr, als in anderen Laufschuhen. Aber das ist im Grunde gar nicht schlimm. Viel schlimmer fand ich das anfängliche Gefühl, dass der Fuß bolzengerade auf dem Boden steht. Und daher die Frage: braucht man es oder nicht, die Unterstützung des Fußes durch den Schuh meine ich.


Wisst ihr, was ich meine? Man hat in den meisten Laufschuhen innen eine Art Absatz, die Verse wird dabei leicht angehoben. Schaue ich mir meine nun fast 10 Paar Laufschuhe an, stelle ich fest, dass der hintere Sohlenbereich fast überall höher ist, als der vorne. Macht ja auch Sinn, denn so kann mich der Schuh in meiner Bewegung etwas unterstützen. Diesen Job tut der Salming Xplore definitiv nicht, da muss Frau schön selber arbeiten.


Dafür ist es ein Lightweiht-Schuh, der am Fuß kaum spürbar ist. Das habe ich als total schön empfunden, kein zusätzliches Gewicht. Dennoch kam es mir vor, als würde mich der Schuh bremsen, ich hatte regelrecht das Gefühl, er zieht meine Verse in den Boden und ich komme nicht schnell voran. Ich denke, für solche Natural Running Schuhe braucht es einfach ein wenig Übung.


Durch die nicht vorhandene Unterstützung hat es meines Erachtens einen großen Vorteil: die Fußmuskulatur wird Schritt für Schritt trainiert. Nach den knapp 12 km hatte ich richtig Muskelkater an den Fesseln, die Beine hab ich auch sehr gespürt, gerade hinten am Oberschenkel. Durch den minimalistischen Schuh gibt es auch im Fuß selbst mehr Flexibilität, da hier nichts stützt oder behindert. Ich werde den Schuh sicher hin und wieder nutzen, um einfach das Training effektiver zu gestalten. Ob der Schuh mal Teil eines Wettkampfes sein wird, kann ich derzeit noch nicht sagen. Man wird sehen. Ich werde heute auf alle Fälle nochmal einen kurzen Lauf mit Steffi machen, der Sonne entgegen...........


Mein Fazit zum Schuh: der Schuh wird sicher einer meiner Lieblinge werden, aber es war und ist definitiv keine Liebe auf den ersten Blick. Er hat seinen Job besser gemacht, als ich erwartet hätte. Insofern ist er meines Erachtens empfehlenswert, zumal er mit um die 60 Eur nicht wirklich ein finanzieller Gewaltakt ist und durchaus angeschafft werden kann. Und mal ehrlich, der Trend geht zum Drittschuh oder zum Zehntschuh? Na wie auch immer, auf alle Fälle brauchen Läufer Schuhe, Schuhe, Schuhe............allein schon wegen der Abwechslung und ihr Frauen da draußen, auch die Farbspektren sind nicht zu vernachlässigen :)

Samstag, 6. Mai 2017

Meine Heimat - wundervolle Laufstrecken vor der Haustüre

Heute war, nach dem Wettkampf über 10 km am Montag, wieder ein ganz lockeres Training angesagt. Es sollten mehr als 10 km werden, dafür aber gemütlich, mit einer Pace so um die 7:00. Naja, nun muss man es vielleicht ein wenig relativieren - es sollte einen langsamen Lauf für einen waschechten Skorpion geben :) Ernsthaft, im Zeugnis würde bei mir jedes Mal stehen "sie war stets bemüht" und das bin ich auch, ich schwöre. Aber ich bin eben auch ein waschechter Skorpion! Wir Skorpione sind sehr meinungsstabil (in böse hieße das Wort "beratungsresistent") und können irgendwie nicht so richtig langsam. Wir Skorpione sind immer fix unterwegs, in allen Dingen, erledigen Sachen schnell und zuverlässig, uns muss man nicht antreiben, wir funktionieren unter Hochspannung am Besten und ganz ohne zusätzlichen Arschtritt :) Ja, so ist das und ich bin eben ein waschechter Skorpion.

Gelaufen bin ich heute allein, leider, denn Steffi war mehr noch als ich mit den Vorbereitungen zu unserem morgigen Tag der offenen Tür in Lautenbach beschäftigt. Ursprünglich sollte es wieder ein Flachlandlauf in Seelfingen beginnend werden. Da ich nun aber alleine unterwegs war, bin ich doch wieder an der Haustür losgelaufen und wollte dort ganz ohne das Nutzen meines Autos wieder ankommen.

Und an dieser Stelle muss ich einfach mal so richtig positiv vom Leder ziehen, über meine neue Heimat! Hier ist es einfach an vielen Stellen wunderschön, auch wenn viele immer die Nase rümpfen, wenn wir erzählen, auf welchem Dorf wir leben. Alle lieben den Bodensee, das Umland wird sträflich vernachlässigt. Aber eh, schaut euch diese Bilder mal an. Wir fallen praktisch aus der Haustür und haben eine wunderbare Umgebung direkt vor der Nase. So zum Beispiel den neuen Baggersee, der durch das Kieswerk Müller entstanden und derzeit von dieser Firma noch bewirtschaftet wird, unweit der Firma Geberit, kurz nach Aach-Linz gelegen.


Läuft man daran vorbei, ist es einfach nur schön, diesen anzusehen. Nicht nur die schillernde Farbe, auch das drumherum, einfach nur traumhaft schön. Und ihr glaubt gar nicht, wie toll die vielen Rapsfelder heute geduftet haben - wow! Und die Farbe des Raps ist sowieso eine Augenweide

Heute bin ich erstmals etwas anders gelaufen, wollte einen neuen Pfad probieren. So hat es mich nach dem Lauf um den Baggersee nicht gleich auf die Rückstrecke nach Hause gezogen, sondern weiter Richtung Pfullendorf.

Von dort aus kommt man über das Seepark-Areal wieder nach Gaisweiler und im Anschluss nach Aach-Linz zurück. Und der Seepark ist einfach auch nur klasse! Der Baggersee war ganz zu Beginn auch die Betriebsstätte des Kieswerk Müller, welches im Zuge der verpflichtenden Rekultivierung dann eben umfunktioniert wurde zu diesem wunderbaren Areal. Neben einem tollen Wasserspielplatz für die Kinder, einem großen Klettergerüst samt Imbissbude und einem Streichelzoo, Spaziermöglichkeiten und einer Grillstelle gibt es dort auch ein Wasserski-Angebot.


Und es gibt dort einen richtig schönen Minigolf-Platz. Auch der ist immer einen Ausflug wert und es macht eine Menge Spaß, dort in einer Gruppe mal so richtig durch zu marschieren.


Der Heimweg wurde von mir dann mit einem Schlenker nach Tautenbronn absolviert, über den Schlegel und am Friedhof wieder rein nach Aach-Linz. Nicht ganz 12 km und die Frau war glücklich. Glücklich, dass sie wieder in den Laufschuhen stand, glücklich über die vereinzelten Sonnenstrahlen, die sie einfangen konnte, glücklich über die über eine Stunde Ruhe, glücklich darüber, die Natur genossen zu haben.

Nächste Woche geht es weiter mit dem Lauftraining, denn schon am 3.6. sind wir, Steffi und ich, ja in Stuttgart zum WomensRun. Zwar nur 8 km, aber die wollen wir flott absolvieren, damit wir noch viel Freizeit für den Abend übrig haben, denn wir haben uns dort im Motel One eingemietet und übernachten in Stuttgart, bevor wir dann am Sonntag mit der Bahn wieder nach Hause fahren.

Dienstag, 2. Mai 2017

10 km beim Lake-Estate-Halbmarathon in Überlingen am Bodensee

Nachträgliche Irrsinns-Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung

Wunderschön, die Kulisse, normalerweise. Für Tausende Urlauber immer wieder ein Anziehungspunkt, normalerweise. Entspannung pur, normalerweise......der BODENSEE und seine Umgebung.

Gestern fand der Lake-Estate-Halbmarathon in Überlingen am wunderschönen Bodensee statt und normalerweise wäre das eine Traumlokation für einen Traumlauf geworden. Aber am 1. Mai war irgendwie nix normal. Es regnete wie aus Kübeln, der Boden war matschig, die Aussicht getrübt und es war einfach nur bäääääääääh von der Temperatur her. Trotzdem wollten es insgesamt fast 600 Läufer wissen und haben sich zu den einzelnen Wettkämpfen an den Start gestellt.

Auch wir drei waren dabei: Christina, Steffi und ich. Wir wollten den 10er bewältigen und sind alle erfolgreich im Ziel eingelaufen.



Für Steffi und mich war es der erste Wettbewerb überall. Alles noch sehr aufregend: wo ist die Startnummernausgabe, wo zieht man sich um, wo gibt es Obst und Getränke, wo sind die Toiletten, wann geht es los..............viele Frage schossen uns durch den Kopf. Doch es war alles wunderbar organisiert und so wurde von uns Neulingen alles gut bewältigt. Bis auf das Wetter also alles mehr als optimal!


Pünktlich um 13.15 Uhr fiel der Startschuss für die 10 km Läufer. Ein ganz schönes Gedränge, wenn man bedenkt, dass hier tatsächlich 230 Menschen am Start waren (sah vor Ort im Gewühle gar nicht nach 230 Leutchen aus). Doch es ging ganz gut. Ich ordnete mich im Mittelfeld ein, Christina und Steffi bevorzugten eher einer Position weiter hinten im Startfeld.


Am Ende kam ich nach 55 Minuten ins Ziel und belegte in der Gesamtwertung Platz 163 von 230.


In meiner Altersklasse kam ich auf Platz 9, dort waren allerdings auch nur 18 insgesamt gelistet wenn ich mich richtig erinnere. Bei der Einzelwertung Damen im 10 km Wettbewerb belegte ich Platz 51 von 93.


Steffi belegte Platz 177 in der Gesamtwertung und Platz 7 in ihrer AK und Christina Platz 222 und Platz 16 in ihrer AK. Für uns alle ganz annehmbare Ergebnisse, wobei ich gerne 2 bis 3 Minuten schneller gelaufen wäre. Aber es sollte eben nicht sein. Als am Ende des Laufes noch ein fürchterlicher Wind aufkam, wir alle schon nass waren, kam man gefühlt gar nicht so gut voran. 

Am Schluss dann hatte ich noch die Möglichkeit, kurz in den Armen von Franz, meinem Lauftrainer zu liegen :) Wobei, liegen ist etwas übertrieben, aber für einen kurzen Schnappschuss hat es gereicht. Danke an Franz, der manches Mal mit mir seine liebe Müh hatte :)


Mein Fazit: Toller Wettkampf! Trotz des miesen Wetters hatten wir uns die Laune nicht verderben lassen und waren mit guter Stimmung bewaffnet unterwegs. Die Hin- und Rückfahrt konnten wir bequem mit dem Regio-Bus, der bei uns stündlich fährt, absolvieren. So blieb uns die Parkplatzsuche erspart. Die Orga rund um das Event war ausreichend und gut, auch die Streckenbeschilderung ist stimmig gewesen. Wir werden sicher im nächsten Jahr wieder mit dabei sein, wenn der Lake-Estate-Halbmarathon in die 4. Saison geht.