Sonntag, 26. März 2017

Lauftraining 2 in KW 12


Kurz und schmerzlos und ein Versuch, die Daten meines heutigen Lauftrainings von Garmin Connect auf dem Blog einzubinden.

Ja, ich war wieder zu schnell, so mein Trainer. Und ja, ich muss mehr auf den Franz hören :) Tu ich auch, es braucht nur Zeit. Ich glaube, ich muss erst einmal meine Marke knacken, das Ziel erreichen, welches ich mir für die 10 km gesetzt habe. Erst dann ist der Kopf frei für neues und ich hoffe, dann endlich kann ich loslassen, von der Zeit, der Pace und all den anderen Zahlen, die sich fest in mir verankern, mit jedem Schritt, den ich laufe.

Heute hatte ich zum ersten Mal die Asics FuseX Gel unter die Füße geschnallt und ich muss sagen, die sehen nicht nur verdammt gut aus, sondern laufen sich auch gut. Leider hatte ich vom letzten Lauf noch etwas Knieschmerzen, da es am Montag schwer bergauf und dann wieder bergab ging. Diese Art der Laufstrecke mögen meine Knie so überhaupt nicht, vermutlich, weil sie noch total untrainiert sind. Ich hoffe, das gibt sich und ich beiße die Zähne zusammen, denn mit jedem Kilometer ist es eine Qual. Ich werde nächste Woche Strecken ohne groß Höhenunterschied laufen, um zu sehen, wie es dann ist. Und ich werde etwas langsamer laufen, so wie es mir ans Herz gelegt wurde, um am Ende schneller zu werden. Hört sich doch schon verrückt an oder? Man muss langsamer laufen, um schneller zu werden. Das soll mal einer verstehen....

Montag, 20. März 2017

Lauftraining KW 12

Heute hatte mein Mann frei und so konnte ich ohne Kind meinen Lauf am Nachmittag absolvieren. Ich hatte mir zuvor eine Strecke auf www.meinejoggingstrecke.de  angeschaut und ausgemessen. Erstaunlicherweise passte am Ende die km-Zahl fast perfekt, hätte ich nicht erwartet, kann man auf der Website doch nur gerade Linien ziehen.

Die Strecke heute umfasste zum ersten Mal mehr als 10 km. Ich möchte einfach so langsam das Gefühl für längere Strecken bekommen und mich so nach und nach auf den Halbmarathon im Oktober in Bregenz vorbereiten. So richtig lang war sie aber nicht, nur 11,53 km im Ganzen. Angefühlt hatte sich das wie 20 :) Aber vermutlich lag das an den vielen Steigungen, die die Strecke beinhaltete.


Mann oh Mann, ein ganz schöner Aufstieg. Ich dachte, gleich stehe ich auf der Zugspitze, manche Teilstrecken waren sehr mühsam und ich war ab und an kurz vor aufgeben. Aber nein, aufgeben ist nicht, ich habe mich durchgebissen und abgerackert und es geschafft. Mit schweren Beinen war ich dann nach 1 Stunde und 14 Minuten wieder zu Hause und hatte am Ende fast schon einen Stiefel gelaufen, betrachtet man das Muster :) naja, wohl eher eine Stiefelette wenn man es genau nimmt. Es könnte allerdings auch ein T-Bone-Steak sein, was denkt ihr?

Wie gesagt, der Höhenunterschied war enorm, lt. Garmin-Uhr 167 m. Das hat man echt gemerkt, ganz schön muskelintensiv. Heute schien auch wieder richtig schön die Sonne, so dass ich noch während des Laufens die Jacke ausziehen und um die Hüfte binden musste.

Mit der Pace bin ich so mittel zufrieden, könnte besser sein und ich hoffe, das wird auch noch, denn am 1. Mai möchte ich die 10 km in Überlingen gerne in 50 bis 55 Minuten laufen. Sollte zu schaffen sein, das ist zumindest das Ziel und daran muss ich arbeiten. Ich hoffe nur, dass es mit Mehrtraining getan ist. Diese Woche werde ich am Donnerstag wieder Krafttraining haben und Freitagvormittag EMS. Am Sonntag wird wieder gelaufen. Das sollte für diese Woche reichen.

Mein Frühstück - eine gute Basis für den Tag

Frühstück, war früher nie ein Thema, weil es nie eins gab. Warum? Keine Ahnung, ich gehörte zu den Menschen mit der Standardausrede "so früh bekomme ich nix runter". Die Ausrede ist in etwa genau so unsinnig wie die der Raucher "ohne die Kippe am Morgen kann ich nicht kacken".

In der Schwangerschaft mit meiner jüngsten Tochter hab ich ständig wahnsinnig Hunger auf Früchte & Co gehabt. Wäre an sich nicht tragisch, aber ich hab das Zeug schon regelrecht gefressen, mit der Nase hochgezogen, die Mengen waren unmenschlich. Am Ende hatte ich dann fast 30 Kilo mehr auf der Waage, als ich in den Kreißsaal watete und raus kam ein Krümelchen mit gerade einmal 3,5 Kilo. Merkt ihr was? Selbst nachdem die Plazenta draußen war, blieb noch genug übrig. Mit dem Ring hätte ich mich gut über Wasser halten können im Schwimmkurs. Lange Zeit hab ich es gemacht wie so viele Mamis und mich auf meine zwei Kinder berufen, flammte nur im Ansatz die Figurdiskussion auf. Man verschiebt den Termin für die "Diät", ständig und immer wieder. Doch irgendwann ist mir innerlich so der Kragen geplatzt und ich wollte endlich wieder schlank sein. Also hab ich mir die Mühe gemacht und nach einem Schlachtplan für mich gesucht. Am Ende wurde eine 3-wöchige Kur draus, in der ich meine Kalorienzufuhr auf täglich 500 Kcal einschränkte und in den darauf folgendenden Wochen galt es dann, die Einkaufsgewohnheiten der neuen Ernährung anzupassen. Ganze 14 Kilo hab ich damals abgenommen. Das war Ende 2015 und ich habe es bis heute halten können, darauf bin ich stolz. Das verrückte daran ist, dass ich einen völlig anderen Blick für Dinge rund ums Essen bekommen habe und inzwischen ganz gut abschätzen kann, was gut für mich ist und was nicht. Ich lebe ohne ständiges Hungergefühl, esse viele hochwertige Lebensmittel und bin gesund, sportlich aktiv, sehr leistungsfähig in jeder Hinsicht.

Aus dieser Ernährungsumstellung entstand "mein Frühstück". Ich hatte dies vor einem Jahr einmal von einer Ernährungsexpertin ansehen lassen, die in Überlingen in der Buchinger Klinik arbeitet, in der die Menschen viel, viel Geld dafür bezahlen, dass sie ihnen genau so ein Müsli früh kredenzt.

In der Zwischenzeit kann ich mein Frühstück gut variieren, nicht nur mit unterschiedlichen Früchten oder Körnern, sondern auch die Basis. Ich habe mehr oder weniger durch Zufall im Naturata in Überlingen das "Chufli Tibet" von Govinda gefunden. Ist eine Art Erdmandelbrei, weizenfrei und natürlich ohne zusätzlichen Zucker, den im Grunde auch kein Mensch in herkömmlichen Müsli bräuchte, der aber dennoch ständig und überall hinzugesetzt wird. Diesen Frühstücksbrei gibt es noch in der Basis-Version und eine Mischung namens Yoga. Ich habe alle drei hier und schon probiert und präferiere für mich das Tibet, denn die anderen beiden sind mir zu süss, da dort viele Trockenfrüchte enthalten sind. Inzwischen bin ich so vom süss und Zucker weg, dass ich viele Dinge überhaupt nicht mehr konsumieren kann wie z. B. Kuchen vom Bäcker oder Schokolade.


Das Müsli wird mit Wasser oder Milch angerührt und quellt dann 2 Minuten, bevor alles andere, was man möchte, dazukommt. Bei mir sind das immer Früchte wie saurer Apfel, Nektarine, Heidelbeeren, Johannisbeeren usw. Im übrigen meide ich Früchte mit sehr hohem Fructose-Anteil wie beispielsweise Ananas oder Banane, ebenso esse ich keine Trauben mehr. Nehme ich das Govinda als Basis, benötige ich keine zusätzlichen Körner mehr, oft rühre ich noch ein paar Löffel Naturjoghurt unter. Aber auch Zimt und der Saft einer halben Limette darf nicht fehlen, ebenso braucht es immer ein Teelöffelchen Leinöl oder Weizenkeimöl, natürlich in Bio-Qualität. Am Schluss noch einen Esslöffel von meinen Flohsamenschalen, umgerührt und fertig.


Den Zimt gibt es auch in einer tollen Mischung von Sonnentor namens "Aladins Kaffeegewürz". Da ist neben Zimt noch viel anderes leckeres drin wie z.B. Kardamon. Ich finde das Müsli damit sehr lecker. An Tagen, an denen ich kein Zimt untermische, verwende ich oft das Leinöl von BioPlanete "Omega Orange". Das hat einen super leckeren Geschmack von Granatapfel und macht das Müsli nochmal extra fruchtig.


Mit diesem Müsli beginne ich dann den Tag und das sieben Mal die Woche und es schmeckt jeden Tag lecker, auch wenn es sich immer wiederholt. Tut es bei den "normalen Frühsstückern" ja auch, denn die essen auch täglich ihre Weizenbrötchen mit dem drauf, was sie am meisten mögen :)

Samstag, 18. März 2017

Der erste Lauf mit dem Qeridoo Sportrex2

Nachträgliche Irrsinns-Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung

Das Laufen nimmt inzwischen ziemlich viel Raum in meinem Leben ein. Mit Kleinkind und einem berufstätigen Ehemann, der immer erst um 20 Uhr nach Hause kommt, ist es schwer, mehrmals die Woche zu trainieren und seine Laufeinheiten zu absolvieren. Um nicht ständig Alternativtraining wie Spinning oder Rudergerät machen zu müssen, musste eine andere Alternative her.

Also das Kind nochmal in den TFK Joggster III gesetzt, der uns gut 4 Jahre begleitet hat. Aber die Kinderwagen sind ja im Grunde nur für Kinder bis 4 Jahren ausgelegt und so ist er recht beengt für meine über 5 jährige Tochter. Von der Körperhöhe her ist es auch so gewesen, dass sie gerade am Verdeck anstößt und so kam diese Alternative leider nicht mehr in Frage. Also gegoogelt und geschaut, was gehen könnte. Die erste Idee war ein Fahrradanhänger, der zum Jogger umfunktioniert werden kann und man schaut klar bei den Modellen, die in aller Munde sind: Croozer, Thule oder auch Chariot. Doch nur für ein, zwei Läufe die Woche solch einen finanziellen Aufwand betreiben? Fast 1000 Euro nur für so etwas? Und dann sind die für ein Kind auch mehr als beschränkt im Platzangebot und man hat ernsthaft das Gefühl, Hersteller dieser Fahrzeuge denken, dass Kinder über 5 so etwas nicht brauchen und locker mit einem Läufer, der im Schnitt 12 km/h und mehr läuft, mithalten können. Bitte? Wie soll das denn gehen? Soll sie mit dem Rad mit? Mit den kleinen Beinchen 15 km/h radeln, das dann 20 km und immer dasselbe Tempo, ohne Sturz, ohne Maulerei, ohne Stopps? Das geht im Leben nicht und sollte es auf dieser weiten Welt eine Mama geben, die solch ein Wunderkind hat, dann gratuliere ich dazu. Ich hätte da keinen Trainingseffekt, müsste ständig ein Auge auf dem Kind haben, könnte mich auf mich und mein Training überhaupt nicht konzentrieren, es würde eher ein lockerer Trab werden, einfach nur, um draußen zu sein. Das brauche ich nicht, draußen bin ich auch so oft genug, in zivilen Klamotten, da muss ich nicht die Laufschuhe unterschnüren.

Also weiter geschaut und dann ein Gefährt gefunden, welches für mich auf den ersten Blick in Preis und Leistung gepasst hatte: der Qeridoo Sportrex2.



Dieser Jogger/Fahrradanhänger ist für zwei Kinder gedacht, kann aber auch mit einem Kind genutzt werden, sofern man den Gurt und die Kopfstütze in die Mitte umbaut. Das haben wir getan und so hat meine Tochter unheimlich viel Platz im Wagen. Von der Höhe her (Po bis Kopf) ist dieser Wagen auch der gewesen, der den meisten Freiraum für Kinder bietet, so also lange genutzt werden kann.


Da er normal für zwei Kinder ausgelegt ist, habe ich mit einem Kind auch nicht die Gefahr der Überladung und kann ihn so sogar etwas länger nutzen. In der Grundausstattung kommt der Wagen neben der Koppelstange fürs Rad mit einem normalen Kinderwagenrad mit 2 Luftreifen. So könnte er gut zum spazieren laufen genutzt werden, ohne zu steif zu sein. Ich habe mir aber direkt das Joggerrad (festes Rad und etwas größer, mit Handbremsheben) mitbestellt. So kam ich insgesamt auf gut 400 Eur. Das ist, wie ich finde, ein fairer Preis. Die Verarbeitung wirkt solide und die Farbe (giftgrün) ist auffällig und schön. Die Details sagen mir gut zu: Sonnenverdeck, Wind- und Regenschutz, viele Lüftungsschlitze, Staumöglichkeiten, Flaschenfächer im Innenraum, Kopfstütze fürs Kind und und und.


So ging es dann am Donnerstagnachmittag bei 18 Grad und Sonnenschein auf die erste Tour. Ich bin dieselbe Strecke gelaufen, wie eine Woche zuvor mit Steffi:


Der Wagen selbst wiegt in etwa 13 Kilo, das Kind wird kurz vor 20 sein. Also schiebt man locker mal so eben 30 Kilo vor sich her. Puuuuh, das war auf manchen Streckenabschnitten echt eine Hausnummer. Bergauf Horror, Schotterwege mühsam. Ich keuchte wie eine Dampflok und wuchtete das Wägelchen mühsam über den Schotterweg. Dem Kind hatte es gefallen, denn sie quatsche in einer Tour mit mir, bis ich ihr in den Wagen keuchte, dass ich nicht so gut reden könne. Ich weiß nicht, ob sie es verstanden hatte, aber egal, ich schob und schob.

Ein paar kurze Pausen, die ich im schnellen Schritt damit verbrachte, den Wagen durch unbefestigtes Gelände oder den Berg hoch zu schieben, sind dabei gewesen. Doch alles in allem kann ich zufrieden sein mit diesem Lauf. Denn trotz allem passte per Saldo das Tempo und das Ergebnis.


Auch im Vergleich zu den letzten Trainings war das Ergebnis völlig in Ordnung. Angefühlt hat es sich anders :)


Die Bein- und Armarbeit ist enorm mit Wagen, das hatte ich im Anschluss direkt gemerkt. Das Vorderrad zog immer leicht nach rechts, so dass ich auch hier ständig ausgleichen musste. Da muss ich unbedingt nochmal schauen, an was das liegt, das geht gar nicht auf Dauer. Die Schiebebügel hatte ich je nach Laufbedingung immer wieder höher oder tiefer gestellt. Damit kommt man auch während des Laufens super gut klar. Die Rückholschlaufe hatte ich dauerhaft ums Handgelenk gelegt, die stört auch überhaupt nicht. Was mir fehlte war die Armbewegung, die mir sonst Dynamik bringt. Das ist mit Wagen nur schwer möglich, außer man schiebt, wie ich, stellenweise einarmig. Doch so wirklich zielführend ist das nicht.

Mein Fazit: der Qeridoo Sportrex 2 ist ein tolles Gefährt und wird sicher nun regelmäßig von mir genutzt und das auch sicher diese und nächste Saison. Mit zwei Kindern im Sportrex würde ich das Platzangebot als sehr eng bezeichnen und kann mir es ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass Laufen mit dann nochmal mehr Gewicht so angenehm ist. Das Laufen mit dem Sportrex ist angenehm, auch über unwegsames Gelände und beim Kind kommen nicht viele unangenehme Stöße an, er federt gut ab und ist wohl laut Marie sehr bequem. Sie hatte Malsachen dabei mit einem Knietablett und hatte sich die ganze Stunde über beschäftigt. Wir werden den Sportrex hauptsächlich zum Laufen nehmen, aber sicher auch mal am Rad testen. Wobei ich es nicht schön gelöst finde, dass man dann ja wohl immer die Handbremse und das Rad komplett entfernen muss. Besser hätte ich hier eine Lösung gefunden, bei der die Handbremse fest verlegt ist und dranbleiben kann. Viel bringt es meines Erachtens eh nicht, denn es wird dann nur auf dem kleineren Vorderrad gebremst. Die Hinterräder sind völlig unbeachtet und da wäre es viel sinnvoller, auch einen Bremsvorgang in der Not einleiten zu können.

Sonntag, 12. März 2017

Lauftraining KW 10

Heute hatte ich mich nochmal mit Steffi zum Lauftraining verabredet. Wie ich möchte auch sie in Überlingen die 10 km absolvieren, allerdings mit einem anderen Ziel die Zeit betreffend.

Während ich die 50 Minuten für 10 km anstrebe, möchte sie die 10 km in einer Stunde schaffen.

Die Strecke war dieselbe wie letzte Woche, allerdings um 2 km ausgeweitet:



Am Anfang lief es überhaupt nicht, wir hatten beide das Gefühl, Pattex an den Schuhen zu haben. Nach gut einem Drittel der Strecke hatte ich zumindest das Gefühl, es wird. Doch Steffi nicht so richtig, die Atmung funktionierte nicht sehr gut, die Nase war zu.


Mit Rücksicht auf ihre Fitness und den gesundheitlichen Restwehen von der Erkältung vorletzte Woche habe ich mich an ihr Tempo angepasst und bin nicht einfach los gelaufen. Für mich ist es ja derzeit auch erst die zweite Woche nach dem Wiedereinstieg und zwei Monaten Pause.



Doch ich merke bereits jetzt, dass es mir besser von der Hand läuft also anders ausgedrückt, meine Füße tragen mich schneller über den Asphalt, als die von Steffi. Das wurde mir heute klar. So werde ich nun die nächsten Trainingsläufe wieder alleine absolvieren und nur noch ab und an mit Steffi einen entspannten Lauf durchführen.


Auch werde ich die nächsten zwei Wochen den Qeridoo Jogger probieren und meine Kurze mitnehmen zu einem Lauf. Ich denke hier wird der Anspruch auch noch etwas höher sein, was die Muskelbelastung angeht, denn immerhin wiegt das Teil 13 Kilo plus das Gewicht vom Kind. Ich bin mal gespannt, war in der Zeit nach der Geburt meiner Jüngsten ja viel mit dem TFK Joggster III unterwegs und hab diese Anschaffung niemals bereut. Dieser Kinderwagen war ein Segen!

Heute im Übrigen bin ich dann mit dem Brooks Ravenna gelaufen, eigentlich ein Herrenmodell, aber die unterscheiden sich ja nur in den Farbgebungen. Eigentlich bin ich zu leicht für diesen Schuh, in der Theorie zumindest. Die Praxis hat mir schon oft gezeigt, dass alle klugen Ratschläge von "Fachleuten" nix nützen, wenn man sich im Schuh nicht wohl fühlt. Man muss, so ist es zumindest bei mir, beim aktiven Laufen über eine bestimmte Strecke fühlen, ob der Schuh taugt oder nicht. Diesen Brooks hab ich im Sale für gerade einmal 33 Euro geschossen, so dass ich den gut aussortieren könnte, sollte er mir überhaupt nicht liegen. Wirklich schlecht war er nicht, aber ich hatte schon bessere Schuhe an den Füßen. Letzte Woche lief ich mit dem Adidas Questar Boost, einem Neutralschuh für Damen. Der lief sich wider Erwarten auch sehr gut und den werde ich nochmal testen, beim nächsten Lauf. Auch für diesen Schuh hab ich nur 20 Eur im Sale bezahlt, ein älteres Modell, aber hier gibt es oft ja nur Facelift, die Grundfunktionen bleiben meistens gleich. Der Adidas hat eine Sprengung von 11 mm und wiegt 270 g, im Vergleich dazu wiegt der Brooks schon einiges mehr, 365 g und ist mit einer Sprengung von 10,8 mm ausgestattet.

Meine Lieblingsschuhe sind bislang der Brooks Transcend 2 (Sprengung 8mm) und der Brooks Glycerin 13 (Sprengung 10mm). Es zeichnet sich wohl ab, dass ich tendenziell mit Sprengungen zwischen 8 und 10 mm am besten laufe und das mir ein Neutralschuh reicht.


Sonntag, 5. März 2017

Lauftraining KW 9

Gestern hatte ich ja meinen Laufeinstieg nach der Zwangspause, meinem Winterschlaf sozusagen. Da das Wetter heute wider Erwarten doch schön war, zumindest bis zum späten Nachmittag, hatte ich gegen Mittag beschlossen, bei Steffi nachzuhaken, ob sie Lust hätte am Nachmittag eine Kleine Runde im Laufschritt mit mir zu gehen.

Gesagt getan und so sind wir die fast gleiche Strecke gelaufen, die ich gestern schon lief. Wirklich schön, sehr abgelegen und doch weitgehend befestigte Wege, wenig bis gar kein Verkehr und viel Natur. Ein Träumchen! Das Wetter war wunderbar, die Sonne schien, der Wind war nicht mehr so wild wie gestern. Dennoch war immer noch Winterklamotte angesagt, denn ganz so viel Kraft hat die Sonne derzeit noch nicht und keiner möchte sich gerne noch eine Erkältung zuziehen, sind wir doch beide im Training für den 1. Mai.


Ganz so lang wie gestern war die Strecke allerdings nicht, da Steffi in der letzten Woche einen heftigen Infekt hatte, von dem sie gerade so erholt war. Wir wollten ihren Körper nicht überstrapazieren und haben es auch in Bezug auf die Geschwindigkeit langsam angehen lassen. Für mich war das ausnahmsweise ok, bin ich sonst doch stets ungestüm und sprinte, was das Zeug hält, als ob es kein Morgen gäbe. Doch heute eher auch gediegen, in Steffis Tempo. Da ich von gestern noch leichten Muskelkater in den Oberschenkeln hatte, kam mir dieser gemütliche Lauf doch sehr entgegen, brachte mir aber dennoch ein gutes Gefühl, den Tag genutzt zu haben, der Arbeit hier im Büro für eine Stunde zu entfliehen. Ziel erreicht, würde ich sagen :)



In meinem Garmin-Account habe ich die Läufe dann mal in den Vergleich eingestellt. Ich möchte meine Laufuhr und die damit verbundenen Auswertungsmöglichkeiten nicht mehr missen, das war neben den Laufschuhen mit die beste Anschaffung Ende letzten Jahres. So hat man immer alles im Blick. Hier kann man ganz gut sehen, dass meine HF trotz des heute nochmal langsameren Tempos nahezu identisch ist. Ich bin, so meine Vermutung, einfach immer in den oberen Zahlen unterwegs, denn ich bin nach meinen Läufen überhaupt nicht kaputt und kann ganz normal zur Tagesordnung übergehen. Ich bin schon sehr gespannt, was meine Testläufe mit Christian aussagen.

Nächste Woche soll das Wetter wieder etwas mehr zwischen Wintereinbruch und April, April schwanken. Sobald es einen schönen Nachmittag gibt, werde ich mich mit der Kurzen auf die Piste begeben, denn seit einer Woche haben wir den Qeridoo Sportrex2 zu Hause und müssen dringend einen Testlauf absolvieren. Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt. Als Marie noch miniklein war, hatten wir über 3 Jahre den TFK Joggster III in Gebrauch, zusammen mit dem Mamaboard eine echte Rakete. Der Qeridoo soll den nun ablösen, denn mit 5 Jahren ist die Maus einfach kein Zwerg mehr und steht am Dach des Wagens an. Und nun heißt es nicht mehr 10 Kilo zu schieben, sondern einiges mehr, ich denke so 18 Kilo. Der Wagen selbst wiegt wohl 13 Kilo. Zusammen eine ganz schöne Masse. Wir werden sehen und ich werde berichten, wie die ersten Ausflüge gewesen sind. Dem Kind gefällt der Gedanke auf alle Fälle, sich schön gemütlich in den Wagen zu setzen, während die Mama sich abrackert.

Lauftraining KW 9

Es geht wieder los, endlich. Nach einer gut zweimonatigen Zwangspause durfte ich gestern das erste Mal wieder hinaus in die Welt, auf den Laufsteg der Läufer, in die freie Natur. Naja, ob man das laufen nennen kann, ich weiß nicht, ich würde es eher als ein vor sich hin traben bezeichnen, so fühlte es sich auch an :) Eine so lange Pause geht eben nicht ganz spurlos an einem vorbei. Ich stolperte stellenweise über Wiesen und Felder, als hätte ich gestern erst das Laufen gelernt. Man hat sich entwöhnt, so scheint es. Und ich war sooooooooo langsam, gefühlt so langsam, dass ich mir glatt die High Heels hätte unterschnallen können und es ebenso gut oder schlecht gegangen wär.

Der Lauf lief sonst ganz gut, es fühlte sich zumindest relativ gut an, wenn auch manche Stücke der Strecke sehr mühsam waren. Die Beine sind die Belastung so nicht mehr gewöhnt, das haben sie mir auch Stunden später noch versucht, zu erklären. Alles in allem ist nun der Einstieg aber geschafft und es geht aufwärts.




Ich werde jetzt versuchen, die Routine hier wieder einziehen zu lassen. Zweimal die Woche Lauftraining, ergänzt von TRX, Spinning und First Degree Rudereinheiten. Dann wird das auch was mit dem ersten Wettkampflauf über eine Distanz von 10 km am 1. Mai in Überlingen. Im Übrigen ist da dann auch die "Mocki" dabei, darauf freue ich mich schon, diese quirlige junge Frau zu sehen, ein kleiner Wirbelwind so scheint mir.

Steffi war jetzt krank, wird aber auch am 1. Mai mit 10 km an den Start gehen. Sie fängt nächste Woche mit dem Training an und möchte nach dem Plan von Mocki aus der letzten Runners trainieren. Ich werde mich an mein Tempotraining-Buch halten, welches mit seit gestern aktiv begleitet. Die Distanz von 10 km ist für mich locker zu schaffen und stellt an sich kein Problem dar. Doch das Tempo muss nun noch gezielt etwas hoch, damit ich mein Ziel erreiche. Das habe ich mir mit aller Bescheidenheit bei 50 Minuten gesteckt und ich bin gespannt, ob mir das gelingt.

Ende März werde ich noch zu Christian Weich nach Konstanz fahren und den Laktatbelastungstest machen, damit ich weiß, wo ich mich einordnen kann. Und wer weiß, was dem jungen Mann noch so alles einfällt, wenn ich dann schon mal da bin :) Im Training selbst unterstützt mich nach wie vor Franz, der hier nicht nur gute Trainingsgrundlagen schafft, sondern auch ein guter Motivator ist. Es war ein Geschenk des Himmels, ihn gefunden zu haben.