Sonntag, 4. Dezember 2016

Trainingsergebnis der Woche

Brrrrrrr, gestern Morgen, als ich los lief war es noch bitterkalt. Ich würde das Wetter mal als "nicht frauenfreundlich" bezeichnen. Trotz Handschuhe und Zwiebellook hab ich die ersten 4 km gefroren, hatte eiskalte Fingerspitzen. Schön ist anders.

Dennoch hatte ich mir vorgenommen, immer am Samstag früh zum laufen zu gehen, um in der Routine zu bleiben oder überhaupt rein zu kommen? Wie auch immer. Meine Wunschseifenblase "einmal die Woche laufen reicht" lies der gute Franz am Freitag schon zerplatzen. "Einmal die Woche Training reicht nicht aus!" Anhand einer Leistungskurve versuchte er mir zu erklären, dass mindestens zweimal die Woche ein Lauf stattfinden muss, um die Leistung auch vom Körper kontinuierlich und mit kleinen Steigerungen abrufen zu können. Also gut, dann eben zukünftig zweimal die Woche. Ich werde neben Samstag nun auch noch am Dienstag das Laufen am Vormittag integrieren. Alternativ, so hat mir der Lauftrainer empfohlen, könne ich auch auf das Spinning Bike und mit dem meine virtuellen Runden drehen. Ob Rudern auch geht? Das gilt es noch zu klären.

Das hier war dann mein Ergebnis für den Samstag:


Da die Runde das letzte Mal nur 9,77 km war und ich die 10er Grenze gerne knacken wollte, hab ich die Strecke in Pfullendorf minimal ausgeweitet und bin per Saldo am Ende auf 10,33 km gekommen.

Diesmal bin ich bewusst ohne Pulsgurt/Pulsuhr gelaufen und ich muss sagen, ich hatte das ersten Mal keinen Druck. Mir macht der Puls unheimlich Druck und ab und an werde ich in Zukunft einfach nach Gefühl laufen, ohne den ständigen Blick auf den Puls und die Sorge ob aerob- oder anaerober Bereich, ob gut oder nicht so gut, ob anstrengend oder lässig.

Mit 1 Stunde und 6 Minuten ist das Ergebnis minimal schlechter als das letzte Mal. Allerdings hatte ich auch "nur" Knieschmerzen nach dem Lauf, der Schmerz in den Beinen blieb aus und das zeigt mir, dass es mit dem Puls schon besser ging, die Ernährung am Vorabend evtl. auch stimmiger war. Also ein Erfolg im vermeintlichen Misserfolg!


Neu ist diesmal auch die kostenfreie App "CascaRun". Leider gibt es einige Features nur in der Bezahl-Pro-Version. Macht aber nix, bis ich meine Laufuhr habe, reicht mir diese App völlig aus. Die ersten drei Kilometer hat sie mir auch immer gesagt, welcher Zeit- und Kilometerwert jeweils erreicht ist. Danach ist das wie schon gesagt nur in der Pro-Version möglich.

So, nun werde ich wieder meinen Körper aufs Sofa schwingen, regenerieren und mein Laufbuch weiter lesen. Obwohl, ist das überhaupt ein Laufbuch? Ich glaube eher ein Laufmotivationsgeschichtendiedaslebenschrieb-Buch trifft es eher. Aber darüber berichte ich in der nächsten Woche, ihr dürft gespannt sein....