Freitag, 30. Dezember 2016

Trainingsalternative 2 für Läufer: EMS

Trainingsalternative? Das wohl kaum, eher eine gute Ergänzung und das nicht nur für Läufer. Elektronische Muskel Stimulation mit Reizstrom, das steckt hinter den drei Buchstaben.

Schlanker, definierter und muskulöser und das in gerade einmal 20 Minuten pro Woche, das versprechen die Anbieter der Geräte und die Trainer. Aber geht das überhaupt? In so kurzer Zeit mit so wenig Aufwand? Ich würde eindeutig sagen JA, ich bin dafür das beste Beispiel.

Vor über einem Jahr hat es mich so genervt, immer noch die letzten 5 Kilos von meiner zweiten Tochter mit mir herumzuschleppen und noch viel schlimmer, mich ständig dabei zu erwischen, dass ich meine Kinder als Ausrede für meine zu-viel-Kilos heranziehe. Ich glaube, das ist ein Automatismus bei uns Müttern. Wir haben hängende Brüste - wegen der Kinder, einen faltigen und schlaffen Bauch - wegen der Kinder, Zornesfalten - wegen der Kinder, dünne Haare und schlechte Zähne - wegen der Kinder.....man könnte die Liste unendlich fortsetzen. Aber im Grunde wissen wir alle, das ist völliger Nonsens. Wir haben einen dicken Ranzen - weil wir zu viel essen, falsch essen und uns zu wenig bewegen - Punkt! Als ich das irgendwann selbstkritisch erkannt hatte, begann ich, meine Ernährung radikal umzustellen. Angefangen mit der umstrittenen HCG-Kur, wurde nicht nur die Figur nach und nach besser, sondern auch der Blick auf die Lebensmittel und mein Essverhalten.


Heute, über ein Jahr später, ist der Erfolg immer noch derselbe und die Ernährung eine völlig andere. Ich kaufe schon viel bewusster ein, brauche dafür auch viel mehr Zeit. Prüfe jedes Lebensmittel auf die Wertigkeit und nur noch "gute" Lebensmittel verlassen mit mir den Supermarkt.



Das heißt nicht, dass ich nicht auch Naschereien kaufe. Das schon, aber eben nicht mehr jeden Zuckerdreck, ich differenziere hier sehr.


Nach dieser Umstellung und der Gewichtsabnahme habe ich begonnen, ergänzend zu meinem manuellen Training zweimal die Woche im Fitnessstudio, das EMS zu probieren. Für mich selbst hatte ich mir das Ziel gesteckt, nach 10 Mal zu schauen, ob es etwas bewirkt und tatsächlich so gut ist, wie es angepriesen wird. Und da ich immer noch einmal die Woche die Trainerin mit dem EMS-Gerät kommen lasse, könnt ihr euch sicher denken, dass es funktioniert. Warum sonst sollte ich das Geld in diese Art von Training investieren. Durch den massiven Aufbau von Muskeln, ohne Zusatzpülverchen und Tablettchen essen zu müssen, gibt es schlichtweg eine Figurveränderung, die ich persönlich mega finde.

Nun was hat es mit dem EMS auf sich:


Wie schon gesagt, werden beim EMS die Muskeln mit Reizstrom stimuliert. Dadurch soll das Training um ein mehrfaches intensiver sein, als Krafttraining mit Hanteln & Co. Die Impulse lassen sich regulieren, das übernimmt in der Regel während des Trainings der Trainer in Abstimmung mit dem Trainierenden. Jede Muskelgruppe kann vom Gerät separat angesteuert werden.

Ursprünglich kommt diese Art von Training aus dem Reha-Bereicht. So beispielsweise kann man das nach Verletzungen einsetzen. Hat man eine Knieverletzung und darf dieses nicht belasten, kann man dennoch mit dem EMS trainieren, um dem Muskelabbau/-schwund vorzubeugen. Physiotherapeuten nutzen diese Geräte schon seit Jahren. Auch im Leistungssport hat sich das EMS bereits vor Jahren etabliert.

Doch durch EMS-Training kann man nicht nur schneller Muskel aufbauen, sondern auch Verspannungen lösen, Rückenleiden schwächen. EMS als alleinige Trainingsmethode ist aber nicht das Richtige, hier sollte man immer ergänzend auch manuelles Training durchführen im Bereich Kraft und natürlich ergänzend ein Ausdauertraining. Nur in Kombination und als Ergänzung kann man EMS-Training sehen.

Mein Fazit: Das Training mit Strom ist nicht gerade ein Schnäppchen, aber effektiver, als ich zu Beginn dachte. Mein Muskelanteil ist inzwischen bei 36,5%, mein Körperfettanteil auf 18-19% gesunken. Die Figur hat sich deutlich geformt, vieles ist straffer, die Muskeln sind sichtbar gewachsen. Am Bauchmuskel ist bei mir ein ganz deutlicher Effekt zu erkennen. Daher werde ich weiter EMS-Training machen, ergänzend zu meinem Lauftraining und dem TRX im Studio.

Bild oben: vorher

Bild oben: nach einem Jahr EMS


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Lauftraining KW 52

Diese Woche kann ich das letzte Mal vor einer Zwangspause laufen, daher wollte ich zwei Läufe absolvieren, zumal mein Mann gerade zu Hause ist und es sich so besser am Nachmittag organisieren lässt.

Die letzte Strecke, Stockfeld-Herdwangen-Ebratsweiler-Mühlhausen-Aach-Linz, bin ich noch einmal gelaufen. Diesmal hatte sogar fast der Live Track funktioniert. Ich darf das nächste Mal nur nicht wieder vergessen, die mobilen Daten am Handy einzuschalten :) Weiber eben.......da ich mir zum laufen ein Smartphone von meinem Mann ergaunert habe, da ich ja kein Android besitze auf dem die Garmin-App läuft, ist dort eine Prepaid-Sim drin. Da möchte ich nicht unnötig riskieren, dass das Handy ständig irgendwelche Daten teuer über Internetverbindung zieht, daher sind die mobilen Daten immer ausgeschalten. Naja, das nächste Mal dann klappt es bestimmt.....mit dem Live Track.

Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Eigentlich deshalb, weil ich diesen verfluchten Puls einfach nicht in den Griff bekommen und wieder war es durchaus so, dass ich völlig entspannt zu Hause ankam, des Redens mächtig war und auch nicht hyperventilierte. Das mag mal einer verstehen.


Meine Pace konnte ich wieder ein kleines Stück verbessern, dadurch auch die gesamte Laufzeit. Der Trainingseffekt war durch den hohen Puls (Max. HF 190) wieder mal fürn Allerwertestens. Aber he, wär ja auch langweilig, nun schon "fertig" zu sein und nichts mehr lernen zu müssen. So muss ich einfach über viel Training schauen, dass ich auch das hinbekommen. Viele meinen zu mir, dass sich der Puls im Laufe der Zeit wirklich nach unten reguliert. Vermutlich oder hoffentlich wie die Schmerzen in den Knien. Manche Tage fühle ich mich wie eine alte Frau nach dem Laufen, zumindest was die Knie angeht. Ich creme, salbe, schmotze und so langsam, aber sehr langsam, wird es besser.

Im übrigen, auf dem Bild unten rechts könnt ihr es erkennen, ich bin nun auch laufschuhkaufsüchtig. Ja ich bekenne mich schuldig, bei TKMaxx habe ich ein paar Brooks Transcend 2 bekommen für 49,99 Eur. Neu haben die mal 170 Öcken gekostet. Und ich muss sagen, auch ein toller Schuh. So langsam taste ich mich ans Equipment heran und habe festgestellt, dass jeder Schuh auf seine Art sensationell zu sein scheint. Ich werde nun einfach immer wieder abwechseln, mal sehen was sich da dann beim laufen und den Ergebnissen für ein Unterschied zeigt.

Am Samstag möchte ich ein letztes Mal vor der Pause laufen und hoffe, dass das Wetter mitspielt. Am Dienstag war es so kalt, an vielen Stellen noch gefrorene Flächen, so dass man höllisch aufpassen musste, nicht zu stürzen. Man lief wie auf rohen Eiern.

Samstag, 24. Dezember 2016

Lauftraining KW 51

Es geht dem Jahresende rasch entgegen, heute haben wir schon Heilig Abend. Doch Weihnachten hin oder her, heute haben wir auch Samstag, also LAUFTAG.

Ich hatte mir letzte Woche in Friedrichshafen im Intersport nochmal ein Paar Laufschuhe mitgenommen. Der Brooks Glycerin 13 ist es diesmal geworden. Der Turbo unter den Füßen, so zumindest die Versprechen des Herstellers und die Aussage der Verkäuferin. Die Beratung dort war im übrigen super, zumindest hab ich sie als genau das empfunden.


Im Vorfeld wollte ich mal wieder eine andere, eine neue Strecke laufen. Gar nicht so einfach für Menschen wie mich, die gerne die gut funktionierenden und bestehenden Dinge favorisieren. Ich habe mir dann auf www.meinejoggingstrecke.de eine Strecke ausgeguckt und vorab erstellt. Super ist, dass man hier direkt auch die Kilometer gesamt und von Teilstrecken geliefert bekommt. Genau diese vorher konfigurierte Strecke bin ich dann heute auch gelaufen.

10,49 km
1 Stunde und 4 Minuten
Pace 6:06 min/km


Im Grunde könnte ich mit meiner Zeit zufrieden sein, wäre da nicht wieder dieser dämliche Puls, der bei mir immer so nach oben schießt, dass es schon uneffektiv und vor allem ungesund ist. Null Trainingseffekt, das frustriert total und ich weiß einfach nicht, wie ich das je in den Griff bekommen soll.

Hammer war die Strecke an sich. Die vielen Steigungen haben mir echt was abverlangt.  Nicht nur so ein paar Meterchen Höhenunterschied, 136 m Höhe + und 68 m negativer Höhenunterschied, zwischen 564 und 650 Metern bewegte ich mich.


Im Vergleich mit dem letzten Lauftraining von letzter Woche sieht man aber auch die Verbesserung der Pace. Gut, die ging zu Lasten des Pulses :( aber was soll´s. Vielleicht ist der doch gar nicht wichtig, zumal ich nicht total am Ende bin nach dem Lauf. Ich empfinde den hohen Puls überhaupt nicht als negativ oder gar anstrengend, sehe auch nicht so mitgenommen aus, wie man mit 190er HF aussehen sollte. Vielleicht bin ich diesbezüglich einfach anders als Standard.

Und dann hab ich heute mal noch mein neues Laufshirt getestet, auf Tragekomfort, Wärmeschutz, Nässeableitung und all das.


Warum ich das getestet habe? Ganz einfach, weil ich es mir selbst genäht hatte. Ich bin es einfach leid, die Wahl zu haben zwischen einem Laufshirt aus dem Fachgeschäft für 80 Eur und der schlechten Qualität der Laufshirts aus den Discountern für nen schmalen Taler. Wobei, schmaler Taler ist ja relativ. Das letzte Laufshirt vom Discounter hat genau einen Lauf gehalten. Danach fragte mich mein Mann, ob das Loch so gehört wegen der Belüftung und so. Nee, tat es nicht, die komplette und nur geklebte Naht hatte sich aufgelöst. Die Worte der Verkäuferin beim Zurückgeben "naja, die sind ja nicht für die Ewigkeit gemacht". Hallo? Also wenn die nur einmal halten, dann sollte man die als Einwegklamotte kennzeichnen. Ansonsten darf ich als Verbraucher bitte schön von mehr als einmal Tragen ausgehen können.


Funktion hin oder her, 80 Eur muss ein Laufshirt ohne Tammtamm wirklich nicht kosten. Da verdient nur einer und das ist der Hersteller, der sich seinen Namen teuer bezahlen lässt. Mein Shirt ist aus Funktionsstoff vom www.aktivstoffe.de. Dort kann man sogenannte Überraschungskartons kaufen, bunt gemischt, alles dabei, mit dem notwendigen Überraschungseffekt. Ich hatte Glück und dabei lag nicht nur der schwarze und sehr gute Sportjersey, sondern auch noch ein Mesh in lila. Den habe ich dann für den Einsatz im Shirt verwendet.


Das Schnittmuster ist im übrigen von der Sportserie von kibadoo. Hatte sich bewährt, hab mir hier schon ein paar Shirts im Sommer genäht. Das Shirt hat den Test bestanden, die Nässe wurde gut abgeleitet von der Haut und war dann wie immer im inneren der Jacke, die am Ende des Laufes immer schön vor sich hin tropft :) Die Passform ist sowieso toll, die hatte ich ja während des Nähens immer wieder kontrolliert, passe da ggf. an. Und die Armlänge ist bewusst länger als der Arm, so kann ich es auch mal über die Patschehändchen ziehen.

So, nun setze ich mich mit meinem Müsliriegel untern Tannenbaum und singe Haleluja......Schöne Weihnachten euch allen!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Trainingsalternative 1 für Läufer: Spinning

Ein Läufer läuft ja im Grunde immer und auch immer gerne. Da geht es mir nicht anders als den meisten. Doch manche Tage braucht man tatsächlich eine Alternative, sei es, weil man sich einfach nicht aufraffen kann, nach draußen zu gehen oder aber will man schlichtweg nur neue Reize setzen und beispielsweise andere Muskelpartien beanspruchen.

In meinem Fall fehlt so manches Mal die Zeit, am Tag noch laufen zu gehen. Mein Mann kommt jeden Tag erst um 20 Uhr nach Hause, da ist es mir in der aktuellen Jahreszeit einfach schon zu düster. An den Vormittagen kann ich das Lauftraining nicht uneingeschränkt einplanen, da sehr oft berufliche Verpflichtungen vorgehen. Also mussten auch bei mir ein paar Alternativen her. Eine davon ist Spinning, so auch die Emfehlung von Franz, meinem Lauftrainer.

Glücklicherweise habe ich ein befreundetes Paar, dass hier in Pfullendorf ein Sportstudio betreibt. Da ich dort auch im Büro tätig bin, die Buchhaltung erledige und selbst auch trainiere, hab ich Hape gefragt, ob er mir ein solches Profi-Bike ausleihen könnte. Ja klar, war seine Antwort und nur wenige Stunden später stand er mit dem Bus vor der Tür und wir haben das Bike ausgeladen. Klasse! An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank dafür. Da ich am 4.1. eine Operation haben werde, nach der ich ein paar Wochen nicht mein Lauftraining absolvieren kann, kommt mir diese Alternative mehr als gelegen.


Beim Spinning wird die Ausdauer verbessert, die Beine gekräftigt. Die Belastung der Beine ist allerdings nicht so hoch wie beim Laufen, da man teilweise auf dem Bike sitzt und so nicht alle Belastung auf den Beinen liegt. Mit wechselnder Trittfrequenz und Anpassung des Belastungswiderstandes  während des Trainings wird jedes Training individuell. Dadurch kann eine Stunde Spinning durchaus auch ein Lauftraining ersetzen. Das Laufen an sich verbessert Spinning nicht, allerdings werden der Bewegungsapparat, Gelenke und Sehnen mehr geschont als beim Lauftraining und der Läufer hat damit ein zusätzliches Lauftraining. Für mich die perfekte Alternative zum zweiten Lauftraining in der Woche.


Sonntag, 18. Dezember 2016

Lauftraining KW 50

So langsam neigt sich das Jahr 2016 dem Ende zu und bald schon beginnt 2017. MEIN Jahr, so hoffe ich zumindest, denn die Vorsätze sind gefasst, zumindest was die sportliche Seite angeht.

Gestern war mein wöchentlicher Trainingslauf, einfach um dran zu bleiben, auch wenn ich bald schon eine Zwangspause einlegen muss. Das ist wichtig, immer eine Regel zu haben und sich nicht selbst zu bescheißen. Ich gehe laufen, jeden Samstag, 10 km, komme was wolle. So war es beschlossen, so wird es gemacht!

Gestern sind es nicht ganz 10 km gewesen, aber das ist egal. Hauptsache gelaufen. Und gestern hätte man denken können, ich habe Pattex unter den Füßen. Ich hab die Beine nicht hoch bekommen und jeder verdammte Kilometer schien endlos. Kurz gesagt: ich habe mich gequält, jeden einzelnen Meter. Aber auch das ist egal, denn der Weg ist das Ziel.

Gelaufen bin ich wieder weitgehend "meine" Strecke. Von Aach-Linz nach Pfullendorf und zurück. Normal mag ich die sehr, weil sie nicht so sehr von den Autofahrern frequentiert ist. Normalerweise. Gestern war es wahnsinnig nebelig und recht viel los auf dieser Nebenstrecke. Da hatte ich mich dann entschlossen, die Runde andersherum zu laufen. Ich finde es immer wichtig, wenn man außerhalb von Ortschaften gegen den Verkehr läuft, dass die Übersicht der Strecke gut genug ist und man nicht zu spät von Autofahrern erkannt wird, auch wenn man gut sichtbare Laufbekleidung trägt.


Leider hatte ich den Puls mal wieder nicht so gut unter Kontrolle, wie ich es mir gewünscht habe. Am Limit, würde mein Trainer sagen. An diesem Punkt muss ich noch schwer an mir arbeiten, einfach etwas weniger angestrengt laufen. Wobei ich es überhaupt nicht als anstrengend empfinde, der Puls für mich selbst kein Problem darstellt. 


Im großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, dass ich trotz der vermeintlichen Bleigewichte an den Beinen, doch einen ganz passablen Trainingslauf absolviert habe. Zeitlich bin ich im Limit und denke, auf das kann man ganz gut aufbauen. Die 10 km in Überlingen am 1. Mai können also kommen, dem sehe ich ganz positiv entgegen. Bis dahin muss Franz einfach noch ein wenig Grundlagentraining mit mir machen, damit ich diese 10 km dann in 50 Minuten schaffe, denn das ist mein erstes Wettkampfziel, welches ich mir gesteckt habe.


Wer aufmerksam hier mit liest, hat sicher am heutigen Post bemerkt, dass die Bilder aus einem anderen Programm heraus entstanden sind. Ich habe mir inzwischen, nicht zuletzt aus Empfehlung meines Trainers, eine Garmin-Uhr zugelegt, eine Forerunner 230 mit HRM Brustgurt. Kein Vergleich zu meiner fast 8 Jahre alten Pulsuhr von Sigma. Die Uhr hat wahnsinnig viele Funktionen, ist technisch auf dem neuesten Stand, arbeitet sauber mit GPS & Co und hat sogar Live-Tracking in Verbindung mit der Mobile-App von Garmin. Da ich ja Blackberry-User bin, hat mir mein Mann nun ein Handy besorgt, dass zukünftig als Laufhandy dient, mit Android. Bin mal gespannt, nächsten Samstag werde ich das Live-Tracking testen und den Heilig Abend mit einem schönen Lauf einläuten, vielleicht laufe ich sogar mit Nikolausmütze :) Über die Garmin Uhr und ihre ganzen Funktionen und Ausstattungsmerkmale berichte ich ein anderes Mal. Vielleicht ist es dann einmal anderen, die in der Entscheidungsfindung sind, hilfreich.

Samstag, 10. Dezember 2016

Ergebnis Lauftraining von heute

Wieder einmal Samstag, wieder einmal Zeit für das wöchentliche Lauftraining. Ich freue mich jedes Mal, dass die Routine bereits Einzug bei mir gehalten hat.

Heute ist Steffi mit mir gelaufen, das hat mich unheimlich gefreut. Sie war die letzten Wochen und nach unserem Testlauf im September, leider sehr viral gebeutelt und hat einen fetten Atemwegsinfekt durch. Da war an Training nicht zu denken. Um so schöner ist es gewesen, dass auch Steffi ihr gestecktes Ziel erreicht hatte am heutigen Tage.


Da ich früh noch arbeiten musste, konnten wir erst um 12 Uhr los. War heute nicht die schlechteste Entscheidung, denn das Wetter war uns hold und die Sonne strahlte, als gäbe es kein Morgen mehr. Wonderful sag ich da nur, so macht Laufen so richtig Spaß.

Die Strecke war die alt bewährte von mir. Gestartet in Aach-Linz bei mir, dann übers Schützenhaus raus Richtung Pfullendorf, Theuerbach, ZG, Bergwaldstraße und zurück am Wald entlang wieder nach Aach-Linz. Für mich genau 10 km und fast dieselbe Strecke wie letzte Woche.

Steffi hat derzeit noch ein wenig anderes Trainingslevel, daher hatte ich ihr vorgeschlagen, sie macht schon nach der Fa. Kramer die Biege und läuft auch am Wald entlang zurück. Sofern es mir gelingt, würde ich sie dann einholen, nachdem ich die 2 km Mehrweg abgelaufen habe und wir könnten den Rest gemeinsam laufen. Doch weit gefehlt, im Positiven für mich. Ich hab die 2 km mehr auf der Uhr gehabt, sie auch eingeholt, schon in Höhe Tautenbronn und sie nochmal oder wieder überholt und abgehängt. Ich habe gemerkt, dass ich einfach mit mehr PS unterwegs bin wie sie. Mein Ergebnis für diese Woche:



Im Vergleich zur letzten Woche konnte ich meine Pace von 6:26/km auf 6:19/km verbessern, das sind 0,2 km/h mehr als in der letzten Woche und das, obwohl ich den ersten Kilometer langsamer als normal mit Steffi lief. Ich hätte nie gedacht, dass kontinuierliches Training sich doch schon so auswirkt, ich bin ganz begeistert.

Und Steffi hat es letztlich auch geschafft und ist angekommen. Für beide ein schöner Lauf.


Heute hab ich dann die Anmeldung für Überlingen am 1. Mai 2017 erledigt. Endlich ein Ziel, auf das ich hinarbeiten kann. Als ersten Wettkampf wird es einen 10er geben, den ich allerdings in einer vornehmen Zeit ablaufen will. Ich möchte auf alle Fälle nicht als drittletzte durchs Ziel krabbeln. Na dann, auf geht´s............Franz muss sich hier wohl oder Übel bereithalten fürs Training.

Dienstag, 6. Dezember 2016

"runners high - Die Lust zu laufen" - ein Laufbuch. Ein Laufbuch?

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Die Lust zu laufen

Andreas Butz
2002
192 Seiten
Format: 13 x 19,5 cm 
Copress Verlag in der Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7679-0820-8
(UVP) € 14,90 [D] 



Der Autor Andreas Butz ist ein 1965er, der 1993 das Laufen für sich entdeckte. Seither hat er nicht nur an über 120 Marathons teilgenommen, Ultraläufe und Triathlons gefinisht, sondern ist auch als Buchautor und Trainer sehr erfolgreich. Er ist einer der bekanntesten Experten und Motivatoren für Leistung und Erfolg durch Laufen.

Eigentlich ist Andreas Butz einer wie du und ich, ein ganz normaler Familienvater, der irgendwann beschlossen hat, die Laufschuhe auszupacken. Naja, irgendwie wurde ihm der Beschluss durch ein sehr fragwürdiges Geschenk an Weihnachten, nämlich eine Personenwaage, von seiner Familie abgenommen. Die haben dann beschlossen, er hat es umgesetzt, wollte die Provokation mit der Waage nicht so stehen lassen. Er begann zu laufen.

Schon in den ersten Kapiteln ist das erste Training absolviert, für mich war es das Training der Gesichtsmuskulatur, die sich gar nicht mehr zu entspannen schien. Ich fand mich in vielen Schilderungen wieder, musste geradezu ständig schmunzeln, denn auch ich hatte genau dieselben Erlebnisse zu berichten, wie Andreas Butz in seinem Buch. 

Zitat: "Meine ersten Erfolge wurden jedoch von plötzlich auftretenden Knieschmerzen jäh unterbrochen.

Oh ja, das ist so. Man glaubt überhaupt nicht, was die Lauferei so alles für Nebeneffekte mit sich bringt. Nach den ersten größeren Strecken auf Asphalt hat man das Gefühl, man müsse sich zum Orthopäden begeben und einen Antrag auf Rehabilitation stellen. Tagelanger Schmerz begleitet einen in dieser Phase. Doch aufgeben ist nicht, immer weiter trainieren ist die Devise. Knieschmerzen hin oder her.

Schaut man aktuell aus dem Fenster, ist der Gedanke doch ganz oft der, dass man noch Tausend andere Dinge erledigen könnte, Dinge, die man im warmen erledigen kann, anstatt die Laufschuhe auszupacken und loszulaufen. Ja, die Sache mit dem inneren Schweinehund, die kenne ich nur zu gut, der Autor scheint mir auch. 

Zitat: "Doch die Abschlussrechnung eines Läufers geht nur mit dem inneren Schweinehund, diesem Verbündeten der Trägheit und schlechten Laune."

Er beschreibt in dem Kapitel, wie positiv gerade im Winter doch das Laufen auf die Psyche des Menschen ist. Wir tanken nicht nur das so wichtige Vitamin D, sondern können auch unsere Ausdauer trainieren, das Immunsystem stärken und beugen so Winterdepressionen vor. Ist nicht allein das genug Motivation, zu Laufen? Wir können alle Laufen, von Kindesbeinen an, es gäbe hier für keinen eine Ausrede, es nicht zu tun.

Aber was denn nun, ist das Buch von Andreas Butz ein Laufbuch? Ja und nein. Es ist kein typisches Laufbuch, welches theoretische Ansätze aufzeigt, Trainingspläne abbildet und kluge Ratschläge erteilt. Es ist vielmehr ein Motivationsbuch, ein Buch, welches sich unheimlich gut liest, einen in dem bestätigt, was man tut oder getan hat. Ein Buch, welches zeigt, dass alle dieselben Fehler machen und es überhaupt nicht schlimm ist. Ein Buch, dass einen mitnimmt auf die Reise von Andreas Butz, vom Hobbyläufer zum Marathonbezwinger. Ein Buch, das es wert ist, gelesen zu werden und jeder, der mit dem Laufen beginnt, lesen sollte. Man erkennt sich wieder in dem, was Andreas Butz alles erlebt und wird so motiviert, weiter zu machen, bis man sein persönliches Ziel erreicht.



Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "runners high - Die Lust zu laufen vom Copress Sport/Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Trainingsergebnis der Woche

Brrrrrrr, gestern Morgen, als ich los lief war es noch bitterkalt. Ich würde das Wetter mal als "nicht frauenfreundlich" bezeichnen. Trotz Handschuhe und Zwiebellook hab ich die ersten 4 km gefroren, hatte eiskalte Fingerspitzen. Schön ist anders.

Dennoch hatte ich mir vorgenommen, immer am Samstag früh zum laufen zu gehen, um in der Routine zu bleiben oder überhaupt rein zu kommen? Wie auch immer. Meine Wunschseifenblase "einmal die Woche laufen reicht" lies der gute Franz am Freitag schon zerplatzen. "Einmal die Woche Training reicht nicht aus!" Anhand einer Leistungskurve versuchte er mir zu erklären, dass mindestens zweimal die Woche ein Lauf stattfinden muss, um die Leistung auch vom Körper kontinuierlich und mit kleinen Steigerungen abrufen zu können. Also gut, dann eben zukünftig zweimal die Woche. Ich werde neben Samstag nun auch noch am Dienstag das Laufen am Vormittag integrieren. Alternativ, so hat mir der Lauftrainer empfohlen, könne ich auch auf das Spinning Bike und mit dem meine virtuellen Runden drehen. Ob Rudern auch geht? Das gilt es noch zu klären.

Das hier war dann mein Ergebnis für den Samstag:


Da die Runde das letzte Mal nur 9,77 km war und ich die 10er Grenze gerne knacken wollte, hab ich die Strecke in Pfullendorf minimal ausgeweitet und bin per Saldo am Ende auf 10,33 km gekommen.

Diesmal bin ich bewusst ohne Pulsgurt/Pulsuhr gelaufen und ich muss sagen, ich hatte das ersten Mal keinen Druck. Mir macht der Puls unheimlich Druck und ab und an werde ich in Zukunft einfach nach Gefühl laufen, ohne den ständigen Blick auf den Puls und die Sorge ob aerob- oder anaerober Bereich, ob gut oder nicht so gut, ob anstrengend oder lässig.

Mit 1 Stunde und 6 Minuten ist das Ergebnis minimal schlechter als das letzte Mal. Allerdings hatte ich auch "nur" Knieschmerzen nach dem Lauf, der Schmerz in den Beinen blieb aus und das zeigt mir, dass es mit dem Puls schon besser ging, die Ernährung am Vorabend evtl. auch stimmiger war. Also ein Erfolg im vermeintlichen Misserfolg!


Neu ist diesmal auch die kostenfreie App "CascaRun". Leider gibt es einige Features nur in der Bezahl-Pro-Version. Macht aber nix, bis ich meine Laufuhr habe, reicht mir diese App völlig aus. Die ersten drei Kilometer hat sie mir auch immer gesagt, welcher Zeit- und Kilometerwert jeweils erreicht ist. Danach ist das wie schon gesagt nur in der Pro-Version möglich.

So, nun werde ich wieder meinen Körper aufs Sofa schwingen, regenerieren und mein Laufbuch weiter lesen. Obwohl, ist das überhaupt ein Laufbuch? Ich glaube eher ein Laufmotivationsgeschichtendiedaslebenschrieb-Buch trifft es eher. Aber darüber berichte ich in der nächsten Woche, ihr dürft gespannt sein....

Samstag, 26. November 2016

Trainingsergebnis des heutigen Tages

Heute früh bin ich gelaufen. Eigentlich wollte ich gleich nach dem Aufstehen los, aber irgendwie hat es mich nicht so wirklich aus dem Bett gerissen. Draussen ist es bäääääääääääh, so eine Mischung aus Herbst- und Aprilwetter, nicht schön, nicht frauenfreundlich.

Letztlich hatte ich mich aber doch aufraffen können und bin gelaufen. Nach dem letzten 8,5 km Lauf war mein Ansporn, eine Strecke zu finden, die 10 km lang ist, um einmal das Gefühl zu bekommen, wie sich ein 10 km Lauf anfühlt. Auch soll die Strecke immer an meinem Haus anfangen und enden. Ich hasse es, verschwitzt nach einem Lauf ins Auto zu sitzen und dann noch 5 km nach Hause fahren zu müssen. Das ist auch bäääääääääääh.

Gelaufen bin ich letztlich wieder nach Pfullendorf und zurück und habe meine letzte Strecke um ein kleines Stück ausgedehnt. So kam ich bei Ankunft zu Hause auf folgende Bilanz:

9,77 km
59:06 Minuten

Allerdings war heute der Trainingspuls eine wirkliche Katastrophe. Ich kam kaum unter 161, bewegte mich bergauf teilweise bei 176 und bergab sogar immer noch bei über 165. Das geht gar nicht auf Dauer.

Mal sehen, was das Wetter morgen macht, vielleicht laufe ich dann nochmals die Strecke und schaue, ob ich ein wenig optimieren kann. Für meinen ersten 10er möchte ich gerne auf eine Zeit von 45 Minuten kommen, das sollte ja zu schaffen sein. Die Wettkampf-Option, als letzte ins Ziel zu kriechen, gibt es bei mir nämlich nicht....auch nicht als Vorletzte ;-)

Fazit für heute: eine Verbesserung der Technik muss her, vor allem vermutlich der Atemtechnik. Auch eine Erkenntnis von heute ist, dass ich dringend neues Messmaterial benötige. Die Pulsuhr, die ich habe ist noch mit Unterbrustgurt und der stört mich wahnsinnig. Auch die Funktionen an der Uhr sind überschaubar. Und mit dem Sportstracker auf dem Handy kann ich auch keinen Blumentopf gewinnen. Der ist ok, mehr aber auch nicht. Nun hoffe ich mal, der Weihnachtsmann liest den Post....oder mein Bankberater :)

Montag, 21. November 2016

Buchrezension: "Das Laufbuch für Faulenzerinnen"

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Das Laufbuch für Faulenzerinnen
EIN 4-WÖCHIGES LAUFPROGRAMM 

Marie Poirier / Soledad Bravi
1. Auflage, 128 Seiten
Format: 12,5 x 18,6 cm Paperback
Copress Verlag in der Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7679-1192-5
(UVP) € 14,90 [D] 



Eigentlich ist Laufen so nicht mein Ding. Dachte ich zumindest. Doch so langsam wird es zu meinem Ding, ganz sicher sogar. Mit dem Wunsch, einmal im Leben einen großen Lauf zu absolvieren, geht jeder Läufer an das Lauftraining. Aber gar nicht so einfach, den Einstieg in die Welt des Laufens zu finden. Ein Trainingsplan muss her, dringend. Doch wie kann ein Plan, eine Vorgabe, eine Anweisung zum Training so gut sein, dass es einen Neusportler motiviert? Ganz einfach, mit dem 4-Wochen-Programm aus diesem Buch wird das so gut wie jedem gelingen.

Das Buch ist in 4 Kapitel aufgeteilt, Woche 1 bis Woche 4. Und nach einer kurzen Einleitung geht es auch schon los mit dem Plan für "Woche 1 - oder wie Sie ein scheinbar fernes Ziel erreichen: 20 Minuten laufen...." 


Schon beim Aufschlagen des Buches bleibt ein Schmunzeln nicht aus. Die netten Zeichnungen trainieren auf alle Fälle schon mal die Muskeln, die man benötigt, um lauthals zu lachen. Die Aufmachung des Buches ist einfach großartig, hier ist Motivation zu 100% sicher.

Die Kapitel sind untergliedert in die "Trainingseinheit des Tages", verbunden mit Tipps und Tricks. Ebenso ist ein kleiner Kasten "Zahlen-Memo" mit den wichtigsten Fakten abgedruckt.




Auch zu jedem Trainingstag gehört ein Trainingslog. Hier kann jeder seine eigenen Fortschritte und Erfolge vermerken, diese später für einen Rückblick oder gar eine Analyse verwenden.



Die Übungen, die an den einzelnen Tagen beschrieben und abgebildet sind, dürften den meisten bekannt sein. Daher fällt es nicht schwer, hier direkt einzusteigen und mit dem Training zu beginnen.



Auch wenn das Buch viele lustige Elemente hat, sind die Trainingseinheiten sehr anspruchsvoll. Das Buch ist gut strukturiert und ein toller Begleiter für die Anfänger, die noch nicht so richtig in der Materie sind. Mit wichtigen Fakten und dem nötigen Humor wird der Laufneuling nicht nur an die Thematik herangeführt, sondern in der Art an die Hand genommen, dass er nach 4 Wochen seinen ersten großen Lauf absolvieren kann. Anvisiert wird hierbei, eine Stunde laufen zu können, ohne am Ende hechelnd an der Ziellinie zu stehen. 

Ich kann das Buch weiterempfehlen und kann bestätigen, was viele Leser bereits erwähnten: am Ende des Buches kann man ohne Probleme eine Stunde laufen..... 



Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Das Laufbuch für Faulenzerinnen" vom Copress Sport/Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Samstag, 19. November 2016

Lauftraining - die Sache mit dem Puls

Laufen ist nicht einfach nur laufen, auch bei diesem Sport müssen ein paar wichtige Grundregeln beachtet werden. So beispielsweise ist neben Dingen wie Schuhe und Bekleidung, Lauftempo und Armhaltung auch der Puls ein wichtiger Bestandteil. Will man Läufe mit einem bestimmten Ziel absolvieren, ist eine Pulskontrolle während des Laufes unerlässlich. Ich hab mir vor Jahren dazu mal eine Pulsuhr von Sigma angeschafft, die noch mit einem Brustgurt funktioniert. Die Uhr ist in die Jahre gekommen, so viel kann ich jetzt schon sagen. Der Brustgurt ist mehr als nervig, zwickt und zwackt und man schwitzt darunter ganz fürchterlich. Doch da ich lt. Trainer "zu schnell" unterwegs und aus dem guten aeroben Trainingsbereich bin, muss ich einfach meinen Puls beim laufen kontrollieren, um den Rest dann zu steuern.

In der aeroben Zone, also bei 75-85% der maximalen Herzfrequenz, bekommt man als Läufer eine Grundausdauer. Die ist gerade bei Läufen von 10 oder 15 km, die auf Tempo absolviert werden wollen oder aber im Training ein guter Bereich. Ich habe mir aufgrund der Werte für meine maximale Herzfrequenz die Bereiche online errechnen lassen. Auf Seiten wie der von Achim Achilles ist dies möglich.


Mit diesen Werten im Gepäck bin ich dann heute früh kurz nach 8 zum laufen gegangen. Da es die ganze Nacht durchgeregnet hat bei uns, wollte ich heute keine Waldwegstrecke laufen und bin so knapp 8,5 km blanken Asphalt gelaufen:


Von Aach-Linz über den Haigehof, durch Theuerbach, zurück Richtung Aach-Linz, am Schützenhaus vorbei und schwupps war ich auch schon wieder zu Hause. Ich war fast traurig, dass ich nicht noch zwei Kilometer laufen konnte. Doch es fing irgendwann kräftig zu regnen an und ich habe noch Besuch bekommen, so dass ich den Lauf mit 8,39 km beendet hatte.


Wie schon oben erwähnt, hatte ich die Pulsuhr immer im Blick und wollte in der Aeroben Zone bleiben. Doch ganz hatte ich es nicht geschafft, ich bewegte mich oft in der Anaeroben Zone, irgendwo zwischen G1 und G2. Daran muss ich die nächste Zeit wirklich arbeiten, sonst wird das nix mit dem Halbmarathon in 2017.

Auch geärgert hatte mich die Tatsache, dass ich durch das reduzieren des Pulses wieder langsamer gewesen bin, in der Zeit hatte ich das letzte Mal fast einen halben Kilometer mehr auf der Uhr.


Naja, was solls. So hab ich wenigstens die Chance, etwas an mir und meiner Lauftechnik zu arbeiten. Es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Ein was erfreuliches gab es heute noch: ich hab mir neue Laufklamotten gekauft. Eine Asics-Winterlaufhose und passend dazu eine Jacke, in quietschepink, damit ich auch gut gesehen werde. Die Klamotten hab ich aus dem Z-Sport in Sigmaringen. Sehr zu empfehlen, ganz tolle Beratung, gute Preise! Der Besitzer selbst ist aktiver Langstreckentriathlet und Marathonläufer, arbeitet auch als Lauftrainer, der weiß bei jeder Beratung, von was er spricht. Ich fand die halbe Stunde im Laden sehr lehrreich, nicht nur in Bezug auf den Bekleidungskauf und werde sicher noch öfters dort vorbeischauen.

Sonntag, 13. November 2016

Lauftraining - erst einmal die Routine bekommen

Was im Sport stets entscheidend ist, ist die Routine. Es nützt dir kein Sport der Welt etwas, den man dann nur eine Zeit lang oder mit wenig Antrieb durchführt, der keine wiederkehrende Routine hat, immer wieder Pausen oder gar angefangen und gleich wieder aufgehört wird.

Daher bin ich derzeit dabei, mir zu meinen übrigen Sporttagen, an denen ich Kraft trainiere, die Laufroutine einzurichten. Gar nicht so einfach, hat man doch auch noch andere Verpflichtungen: Beruf, Kinder, Ehemann, Haushalt, Hobby.........Und doch muss man sagen: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und ich gehe an mein Lauftraining mit der Devise "Der Weg ist das Ziel". Ich möchte das Ziel erreichen, einen Halbmarathon in 2017 zu bestreiten und darauf muss ich hinarbeiten. Das geht nur mit Disziplin!

Nachdem ich am Freitag mit Franz eine kleine, erste Runde mit 6 km gelaufen bin, war ich hoch motiviert, zumal ich am Samstag von meinen Mädels Steffi, Tanja und Christina zum Geburtstag nachträglich einen Gutschein für Lauftraining bei Franz erhalten hatte. Also nahm ich den Lauf und das Ergebnis von Freitag zum Anlaß, mich heute früh, ganz ekelig früh, in die Sportklamotten zu pellen und eine Strecke zu laufen. Ich bin da kein Freund von "jeden Tag eine andere Strecke" und so wollte ich einfach die zuletzt gelaufen nochmal ablaufen. Nun ja, da ich im letzten Shoshonen-Grundkurs "Spuren lesen" gefehlt hatte und wir am Freitag auch weder Brotkrumen  noch Kieselsteinchen gestreut hatten, hab ich mich doch glatt zwei Mal im Wald verirrt und musste nach einem Stück wieder umdrehen, um auf die ursprüngliche Strecke zu gelangen. Letztlich kam ich auch zu Hause wieder an, welch ein Glück. Positiver Nebeneffekt: die Strecke war nun länger als geplant.


Was sind nun meine Erkenntnisse des Tages? Nun ja, zum einen "der frühe Vogel kann mich mal". Ich bin einfach nicht für Läufe um 8 Uhr bei 2 Grad Temperatur gemacht, das ist ein Fakt. Meine Läufe werden zukünftig eher am späten Vormittag sein, das ist für mich einfach angenehmer. Zweitens muss ich mir die Strecke besser einprägen, sonst komme ich irgendwann mal in Überlingen raus, wobei ich dann nach Hause die Buslinie 500 nehmen könnte, die ja inzwischen stündlich fährt.

Auch braucht es dringend noch bessere Laufkleidung. Gerade bei kaltem Wetter ist das unerlässlich. Das Stirnband taugt nichts, die Hose, die ich habe, ist mir etwas zu groß und das Material ist nicht so meins. Hier muss ich auf alle Fälle die nächsten Wochen unbedingt nochmal shoppen gehen. Genial ist das Tuch aus Merino-Wolle von Buff. Allerdings ist es für mich etwas groß, das hält mir vorm Gesicht nur bedingt gut. Aber trotz dass es so dünn scheint, hält es warm genug und es ist flexibel in seiner Anwendung. Man kann es als Tuch, Mütze, Stirnband tragen, als Sonnen- oder auch als Nierenschutz.

Eines ist auf alle Fälle sicher, ich werde dranbleiben mit dem Training und zur Unterstützung und Motivation habe ich bereits zwei Bücher auf dem Tisch, die mir gut dabei helfen. Ich werde sie euch hier demnächst kurz vorstellen.

Euch allen einen wunderbaren Sonntag!

Mittwoch, 9. November 2016

Was unkompliziert ist, wird kompliziert gemacht

So oder so ähnlich ist es doch oft im Leben. Man hat ein Ziel, versucht sich vorher moderat über die Umsetzungsmöglichkeiten zu informieren und am Ende sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

So ähnlich ging es uns Mädels, als wir uns mit dem Gedanken des Lauftrainings auseinandergesetzt haben. Irgendwie erzählt jeder etwas anderes und alle wissen es noch ein wenig besser. Mmmh, das führt bei mir zumindest zu Verwirrung.

Auf meinem anderen Blog, der sich mit Handmade-Dingen beschäftigt, stelle ich hin und wieder Bücher vom Stiebner-Verlag München vor. Da ich wusste, dass dieser Verlag eine Sport-Schiene führt, hatte ich mich an die zuständige Dame gewendet und nachgefragt, ob ich vom Verlag Bücher bekommen könnte, die mir den Einstieg erleichtern und deren Rezension anderen helfen könnte. Ja, war die Antwort. Ich kann an dieser Stelle sagen, dass die Zusammenarbeit mit dem Verlag wunderbar läuft, schon seit Jahren und ich hier unendlich dankbar bin, dass mir die Möglichkeiten der Buchvorstellung in der Art gegeben werden.

Nun zurück zur Ausgangsproblematik: wie beginne ich mit dem Laufen, oder anders formuliert, wie beginne ich mit dem Laufen so, dass es am Ende zum Erfolg führt. Im Grunde ganz einfach, rein in die Schuhe und einen Fuß vor den anderen setzen! Ja genau, so wird es wohl werden und so soll es auch sein. Wichtig zu Beginn ist, dass man Ziele realistisch absteckt und nicht direkt übers Ziel hinausschießt. Step by Step ist die Devise. Somit ist es unser Ziel, zuerst Strecken zu bewältigen, die Zeit im Blick, aber nicht als Kriterium. Und lieber kontinuierlich trainieren, als ab und an dann viel und heftig. Heißt, lieber mehrfach die Woche einen kleinen Run, als einmal in 10 Tagen eine riesige Strecke. Wichtig erscheint mir auch, darauf zu achten, dass man einen gleichmäßigen Lauf absolviert, also nicht am Anfang loslaufen, als würde man verfolgt werden und am Ende den letzten Kilometer nur noch mit herunterhängender Zunge eben so schaffen. Ich habe festgestellt, dass es mir recht gut gelingt, kontinuierlich zu laufen, bergauf und geradeaus, ganz egal. Derzeit trainiere ich das auf dem Laufband im Studio, da kann man einfach viele Dinge im Vorfeld einprogrammieren und so bekommt man ein gutes Abbild der Ist-Situation.

Befragt man 10 Läufer oder vermeintliche Spezialisten auf dem Gebiet, sagen dir mindestens 6, dass du das und das und das beachten musst und brauchst, 2 relativieren einige Aussagen der anderen 6 und zwei halten sich gar nicht an Regularien und laufen dennoch. Sicher kann man nach Lehrbuch trainieren und sicher kann man sich zum Einstieg 5 Paar Schuhe kaufen, von mir aus auch von vielleicht den Besten unter den Herstellern und ja, man kann diese, jene und solche Kleidung anschaffen. Ich glaube, würde man das alles tun, müsste man zu Beginn eines solchen Hobbies glatt einen Kredit aufnehmen. Um erst einmal einen ersten Eindruck vom Laufen zu bekommen und für sich zu sehen, ob das überhaupt etwas für einen ist, reichen einfache Dinge. In der kalten und dunklen Jahreszeit sollte immer ein gutes Trainingsoutfit dabei sein, ebenso Licht in Form von Stirnlampe und Reflektoren an Armen und Beinen. Auch der Trainingsschuh ist enorm wichtig. Doch solange man keinen Marathon läuft, muss der lediglich auf den Fuß abgestimmt im Fachgeschäft gekauft werden, ein Schuh, der sich für einen selbst super anfühlt und der einen regelrecht beflügelt. Alles andere ergibt sich meines Erachtens nach und nach. Mit jeder Teilnahme an einem Lauf wird sich vieles daraus ergeben, im Gespräch mit anderen Läufern, Personal Trainern und über Recherchen in Büchern und im WWW.

In den nächsten Tagen werde ich zwei wunderbare Bücher vom Stiebner Verlag "Copress Sport" erhalten. Zum einen "Das Laufbuch für Faulenzerinnen". In dem geht es darum, den Einstieg in die Laufwelt zu schaffen. Ein 4-wöchiges Trainingsprogramm und viele Tipps rund ums Laufen sind enthalten. Fachbuchkritik.de schreibt "Ein tolles Motivationsbuch, um den eigenen inneren Schweinehund zu besiegen." Na wir werden sehen und ich werde hier natürlich berichten.

Außerdem wird mir noch das Buch "runners high - Die Lust zu laufen" zur Verfügung gestellt. In diesem Buch erzählt der Autor, wie er sich vom Anfänger zum Läufer aus Leidenschaft entwickelt hat. Ein Buch, das sich nicht mit Technik und Trainingsmethoden befasst, sondern vom wahren Leben einer Person erzählt. Mit Wortwitz und echten Momenten kann dieses Buch punkten.

Ich denke, mit diesen Büchern wird der Einstieg ganz gut. Es holt mich und die anderen hoch vom Sofa und rein in die Laufschuhe. Unterstützung werde ich auch von Franz Hug bekommen, einem Lauftrainer hier aus der Gegend. Ein ganz toller Mensch, der mir wie durch Zufall "in die Hände fiel". Das geniale daran, er wohnt hier direkt um die Ecke. Na wenn das nicht ein Wink des Schicksals ist.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Laufen in der kalten Jahreszeit

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Eigentlich ist Sofa-Wetter. Und irgendwie ist man immer weniger willig, sein Lauftraining draußen zu absolvieren. Indoor-Training ersetzt nicht das Outdoor-Training, bestenfalls sollte man hier beides kombinieren, um im Rhythmus zu bleiben.

Wenn man sich überlegt, wie positiv das Lauftraining in der freien Natur auch in der Winterzeit ist, fällt es vielleicht leichter. Also überlegen wir mal, was spricht denn dafür?

Nun ja, zuerst einmal wissen wir ja, dass in Europa und speziell in Deutschland die Sonne nicht über alle Maßen scheint. Irgendwie haben wir alle einen Vitamin-D-Mangel und ich selbst nehme zusätzlich Vigantoletten in der handelsüblichen und frei verkäuflichen 1000er Konzentration. Für unsere Knochen ist dieses Vitamin sehr wichtig, es beugt zum Beispiel Osteoporose vor. Auch hat man festgestellt, dass Vitamin D vor Krebs schützen kann. Also ganz schön wichtig für unseren Körper, dieses eine Vitamin. Im Winter verbringt man eher mehr Zeit auf dem Sofa und geht nicht so viel vor die Tür. Ein bis zweimal Training in der Woche draußen bringt eine schöne Tageslichtdusche mit sich und somit erhöhrt sich die Aufnahme von Tageslicht und damit auch die Vitamin-D-Zufuhr.

Winterzeit ist Schnupfenzeit. Um sein Immunsystem etwas gutes zu tun, ist es ebenso wichtig, viel an die frische Luft zu gehen. Man hält die Nase frei und laufen im Winter härtet ab. Wichtig hierbei ist nur, dass man entsprechende Kleidung trägt. Ganz wichtig gerade im Winter ist ein guter Kopfschutz, denn über den Kopf verlieren wir die meiste Wärme. Also immer Mütze auf!

Wer im Winter läuft, kann den Verbrennungseffekt viel besser nutzen. Der Körper muss einfach viel mehr Kraft dafür aufwenden, dass die Temperaturen angeglichen werden. Also arbeitet er mehr und härter und wir spüren es dann später auf der Waage. Allerdings sollte man hier auch etwas aufpassen und dem Körper mehr Zeit zugestehen. Also ruhig angehen lassen!

Die Trainingsintensität sollte im Winter der Witterung und den Temperaturen angepasst werden. Hier lieber etwas mehr auf Ausdauer gehen, als ständig mit Tempo zu trainieren. Auch bei matschigen Verhältnissen der Laufstrecke aufpassen, hier ist die Rutschgefahr höher und somit auch das Verletzungsrisiko. Deshalb auch im Winter immer gutes Schuhwerk tragen!

Nach dem Training ist es um so wichtiger, die durchgeschwitzte Kleidung sofort abzulegen und eine warme Dusche zu nehmen. Danach gut und mollig einpacken und ab aufs Sofa zur Regeneration. So kann man den Körper ebenfalls vor Erschöpfungszuständen und Erkältungskrankheiten schützen.

Der aber wohl beste Grund, um auch im Winter zu laufen, ist die Aussicht auf die kommende Saison. Wenn man auf einen Halbmarathon oder gar Marathon hinarbeiten möchte, muss man die Zeit nutzen. Und wer im Frühsommer an einem solchen Lauf teilnehmen will, braucht die Winterzeit einfach, um im Training zu bleiben. Also auf geht´s...........

Dienstag, 18. Oktober 2016

Katrin´s Laufschuh

Wie schon im letzten Post geschrieben, hatte ich am Samstag mit Steffi zusammen das erste Probelauftraining absolviert. Dabei hab ich gemerkt, dass mein Laufschuh echt in die Jahre gekommen ist. Keine Dämpfung mehr, kein Komfort mehr, einfach ausgelatscht der Schuh. Daher mussten dringend neue her. Der Verkaufsoffene Sonntag in Pfullendorf bot sich an, denn dort gibt es ein Fachgeschäft, einen Intersport.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich solche Artikel niemals im Internet bestelle. So ein Schuh muss einfach sitzen, perfekt sein und das kann ich nur sehen, wenn ich alle möglichen Schuhe anprobiere. Bestellen, zurückschicken, bestellen, zurückschicken.....nee, das ist nicht meins und auch nicht, frech im Laden probieren und danach im Internet bestellen. Ich bin für die Belebung der Innenstädte und Läden vor Ort und daher hatte ich mich unabhängig vom aufzuwendenden Eurobetrag auch für einen Vor-Ort-Kauf entschieden.


Da ich mit meinem letzten Schuh, auch einem asics, sehr zufrieden war, hatte ich auch wieder diese Marke in Erwägung gezogen. Neben zwei Modellen von asics, hatte ich noch einen Nike und auch einen Brooks probiert. Nike ist für mich im Grunde schon von vorneherein aus dem Rennen gewesen, viel zu wenig Laufschuh, viel zu sehr Optik. Auch der Brooks fühlte sich für mich überhaupt nicht gut an, er war mir zu wenig hoch an den Seiten und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich einen festen Stand in ihm hatte. Auch die Sohle war bretthart und mit meinen 58 Kilo einfach nicht die Richtige. Also ist es auch diesmal ein asics geworden - altbewährt eben.


Um genauer zu sein, es ist ein asics Gel Nimbus 17 in blau/neonorange. Nun gut, nicht unbedingt ein optisches Highlight, aber ich möchte damit ja auch nicht auf den Catwalk, sondern zu einem Halbmarathon in naher Zukunft.


Also noch einen Mini-Rabatt herausgehandelt und ab zur Kasse. Der Schuh liegt UVP bei 179,90 Eur und ich habe ihn für 150,00 Eur mitbekommen. Ein fairer Preis, auch wenn im Internet teilweise dieser Schuh günstiger gehandelt wird. Ich hatte eine sehr gute Beratung dabei, die die Preisdifferenz nicht im entferntesten ausgleichen würde. Der junge Mann verstand es, auf alles zu achten, zumindest fühlte es sich für mich so an.


Der Schuh sitzt super und muss nun nur noch richtig eingelaufen werden. Also auf geht´s, Sport frei! Runner´s-World hat diesen Schuh im übrigen auch mal im Test gehabt. Wer das nachlesen möchte, kann hier entlang. Der Bericht fängt an mit "Der Asics Gel-Numbus zählt zu den komfortabelsten Laufschuhen überhaut,...." Da würde ich mal sagen, alles richtig gemacht.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Der Startschuss ist gefallen

Gestern war es soweit und zwei von uns vier, nämlich Steffi und ich, haben uns an den ersten Lauf gewagt. Yeah, kann ich da nur sagen. Es hat sich super gut angefühlt. Wobei, heute früh dann eher nicht so, die Knochen, oh je, wir werden alt :)

Na wie gesagt, wir hatten uns vorgenommen, nach unserem gestrigen EH-Kurs Kind zurück nach Hause zu laufen, also von Pfullendorf Realschule bis nach Aach-Linz Heimathafen. So alles in allem dürfte die Strecke sich zwischen 6 und 7 km bewegen, wir werden es demnächst mal abfahren, um zu schauen, wie viel es dann tatsächlich sind. Knapp 40 Minuten hatten wir letztlich dafür gebraucht. Ganz ok fürs erste Laufen wie ich finde. Viel wichtiger war es uns, dass wir durchhalten und ohne jegliche Unterbrechung nach Hause kommen, trotz der Steigungen und witterungsbedingten Widrigkeiten. Und das haben wir geschafft und darüber haben wir uns beide dann übermäßig gefreut.

Nun gilt es, einen Trainingsplan für den ersten Testlauf zu erstellen. Wir möchten gerne an Silvester in Sigmaringen mitlaufen. 5 km unterfordern uns bestimmt, daher würden wir doch gerne den 10 km Lauf ins Auge fassen. Die Strecke ist sehr schön, relativ eben und sicher gut zu laufen. Und mit einem erfolgreichen Zieleinlauf am 31.12. dann ins neue Jahr zu starten, wäre doch schön oder?

Ich bin mal gespannt, was die anderen beiden Mädels dazu meinen und ob sie auch direkt mit einsteigen. Und wer weiß, vielleicht finden sich ja noch ein paar, die auch Lust bekommen, mitzumachen. Im Grunde hatte ja alles mit einer Schnapsidee und Aussage von mir begonnen, dass ich in meinem Leben irgendwann soooo gerne mal einen Halbmarathon laufen möchte. Am Ende stellte sich heraus, dass viele diesen Wunsch haben und sogar einige schon Läufe absolviert hatten.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wie fängt man nun an?

Ja, ich glaube die Frage stellen wir uns alle. Wie heißt es doch so schön "aller Anfang ist schwer". So ist es!

Die Mädels hatten mich gefragt, was ein realistisches Ziel sei. Ich hatte vorgeschlagen, bis Ende des Jahres vielleicht so zu trainieren, um einen Silvesterlauf hinzubekommen. Diese liegen von der Distanz irgendwo zwischen 5 und 10 km. Das sollte zu schaffen sein.

Regional hatte ich mich umgeschaut und zwei solche Läufe gefunden. Einmal gäbe es den Silvesterlauf in Sigmaringen und dann noch einen in Tuttlingen. Beide haben 5 und 10 km im Angebot. Ich denke, um sich nicht zu übernehmen und erste Erfolge zu verzeichnen, könnte man den 5 km Lauf ins Auge fassen. Wir hätten somit den Anfang gemacht und könnten danach nach Höherem Streben. Ja genau, danach folgen 10 km Läufe und irgendwann im Spätfrühjahr dann der erste Halbmarathon. Und wer weiß, was uns danach weiter antreibt. Man darf gespannt sein.

Nun werde ich den Mitläuferinnen mal meine Ideen präsentieren und warte die Reaktionen ab. Vielleicht hängen sich am 31.12. direkt alle dran und man startet in den ersten gemeinsamen RUN.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Es ist soweit....

...der Blog "Running Girls" ist ins Leben gerufen.

Irgendwann vor ewiger Zeit hatte ich, und sicher auch die anderen, die Idee, in meinem Leben irgendwann mal an einem Marathon teilzunehmen. Gut, sicher wird es vorher ein Halbmarathon oder gar nur ein Frauenlauf, vielleicht auch nur ein Sprint. Wer weiß. Aber der Wunsch war da und diesen Sommer kam überraschend von einer Ladie eine Mail mit den Worten "lass uns spontan am Stadtlauf in München teilnehmen".

Oh mein Gott, Laufen und dann noch spontan? Nee, das wird doch nix. Uns würde die Zunge so weit herunterhängen, dass wir sicher bald schon drüber stolpern würden. Das braucht Vorbereitung, so meine Aussage und ich versprach, mit dieser Lady nächstes Jahr an einem solchen Lauf oder sogar an einem Halbmarathon teilzunehmen. Großes Versprechen, autsch, hoffentlich habe ich mich da nicht übernommen.

So nach und nach quatschte ich mit allen möglichen Freundinnen über unser Vorhaben und schwupps waren nochmal zwei Mädels Feuer und Flamme. Ja, nun sind wir zu viert, vier Ladies, die ein Ziel haben: Laufen. Wir, das ist die Tatjana, die Steffi, die Christina und ich, die Katrin. Auf dieser Seite möchten wir euch mitnehmen auf unserer Reise zum ersten großen Lauf. Wir zeigen euch all unsere Bläschen an den Füßlein, die Tränen, die wir weinen, die Anstrengungen, die wir haben werden und klar auch Erfolge, egal wie klein sie sind.

Ihr dürft gespannt sein.............mit sportlichen Grüßen

Eure Katrin