Freitag, 24. Januar 2020

In 2020 angefangen, mit dem man 2019 aufgehört hat...

Nein, nicht das Glas Sekt. Der Sport ist natürlich gemeint. Schon seit Jahren mein Credo: Fange das Jahr mit dem an, mit dem du das alte verabschiedet hast. Und so auch im Wechsel von 2019 auf 2020. Der Silvesterlauf in Sigmaringen hatte 2019 rund abgeschlossen und mein erster Lauf das Jahr 2020 gut angefangen.

Der Herr Gemahl war auch wieder willig und nach dem vollständigen Abklingen seiner Shin-Splints wollte (oder sollte?) er auch mal wieder in die Pötte kommen. Also hab ich ihn an die Patschehändchen genommen und einen Jahresanfangslauf kredenzt.

Dazu haben wir einfach eine kleine und sehr langsame Runde gedreht. Immer den Blick auf seine Beinchen und sein Empfinden.


Wurden am Ende dann knapp 4 km und alles fühlte sich soweit tiptop an. Gut, er hat ein wenig gejammert, dass die Haxn schmerzen, aber da muss er durch. Wer so lange das Sofa hütet, muss eben wieder von vorne anfangen.

Um mich dabei nicht ganz zu verlieren, bin ich am 3.1. dann eine Runde für mich gelaufen. Mit Milan hatte ich vereinbart, eine halbe Stunde, nachdem ich losgelaufen war, am Rathaus auf mich zu warten und wie man sieht, musste ich glatt noch einige Runden um den Marktplatz drehen, bis er kam.


Und dann ging es wieder zur Runde, die wir auch schon in der Länge am 1.1. gelaufen waren. Wieder ganz langsam, um die Füße wieder gemütlich an die Belastung zu gewöhnen. Und da ging es gefühlt dann auch schon einiges besser.


Am 5. Januar wieder dasselbe Spiel. Zuerst bin ich eine etwas flottere Runde für mich gelaufen....


Und im Anschluss konnte ich nochmal mit Milan eine Runde drehen. Zur Abwechslung mal etwas anders und leicht kürzer, dafür nochmal etwas Gas aus dem Tempo genommen und seine HF gut im Blick behalten.


Mittwoch, 8.1. war ich beim Arbeiten in Pfullendorf und bin im Anschluss noch eine Runde gelaufen.  6 km und die auch ein wenig flotter als die letzten Tage.


Tags drauf dann eine Nachmittagsrunde in Wald, bevor ich Marie abgeholt habe.


Freitag früh wollte ich Milan nochmal begleiten. Er hat sich am Wochenende vorher auf der Garmin Uhr den Coach eingerichtet und trainiert seither mit dem Jeff auf 10 km mit dem Ziel gut ankommen. Nach einem Einstufungslauf dann die erste Einheit "Übungstraining" für ihn. Mit dabei unter anderem Schrittfrequenzübungen und Acceleration-Glider-Übungen. Um ihm diese beiden Trainingsbestandteile etwas besser zu erklären und praktisch zu zeigen, habe ich  mit eingeklinkt. Zum Glück hatte ich nach meinem Pose-Seminar einen Taktgeber (Metronom) bestellt und diesen direkt griffbereit. Das erleichter einen, ein Gefühl für Schrittfrequenz zu bekommen und er nimmt es jetzt zu jedem Training mit.


Am 12.1. dann nochmal ein gemeinsames Training und Milan auf einem weiteren Übungstraining begleitet. Man merkt den Ansatz deutlich: viel Schrittübungen, langsames Tempo, um die Grundlagen zu trainieren und wenig Umfang, um sich nicht zu überlasten. Top!!


Man wird sehen, wie sich das mit dem Coach entwickelt. Zumindest hat man ein wenig Techniktraining immer eingebaut und das schadet nie. Auch werden die Umfänge minimal erhöht und man ordnet sich dem total unter. Selbst hat man oft keinen so guten Blick auf sich und übertreibt es schon nach wenigen Lauftrainings, dann wieder Ausfälle. So zumindest war es bei Milan in der Vergangenheit.

Ich habe für mich dann am 12.1. auch den Coach aktiviert und werde bald schon berichten, wie es mir mit diesem Lauftrainingsplan ergeht und schon ergangen ist.....